Adieu Vidal Sassoon…

Gestern verstarb der Erfinder des Bobs Vidal Sassoon im Alter von 84 Jahren in Los Angeles, er litt an Leukämie. Wir möchten noch mal ein leises, ach Quatsch, ein ganz lautes DANKE VIDAL sagen: Danke für die Revolution der angestaubten Haarmode in den 60ern! Danke für den Five-Point-Cut! Danke für die kinnlage Konturlinie! Danke für den asymmetrischen Pony! Danke für den Pixie-Schnitt! Danke für den Graduated Bob! Danke!
Tatsächlich begann Vidal Sassoon seine Karriere übrigens im Alter von 14 Jahren als “Shampooboy” in England, bevor er in den 70ern seine internationale Salonkette und Haarpflege-Linie gründete. Sein geometrischer Schnitt und sein asymmetrischer Stil wurden zum Synonym der Sechziger zusammen mit dem Minirock: Er schuf den legendären Pixie-Schnitt von Mia Farrow in “Rosemary’s Baby”, löste einen Bob-Boom aus und schnitt die Haare immer top-exakt in Form. Seine berühmteste Schnittvorlage ist der “Graduated Bob” (hinten kürzer als vorn). Oberstes Gebot dabei: Vidal-Sassoon-Schnitte richten sich immer nach den Linien der Gesichtsform. We will miss you, Vidal!
Foto: Cinetext
Schlagwörter: Bob, vidal sassoon
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@die Modeoma: Der Einwurf ist berechtigt, natürlich haben sich Frauen auch schon “vor” Vidal Sasson die Haare abgeschnitten. Was er tatsächlich geprägt hat, ist eben der “graduated bob”, also die akkurate asymmetrische Kinnlinie, die in den 60er einen wahren Hype entfacht hat und bis heute nach wie vor gefragt ist. Darauf ist vermutlich sein Ruf als “Erfinder des Bobs” zurückzuführen. Viele Grüße!