Ausstellungs-Tipp: Fashioning Fashion

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Ausstellung Fashioning Fasion

Wie froh war ich, dass ich gestern zwischen den Schauen von Irene Luft und Minx ein wenig Zeit hatte, um mir die Ausstellung "Fashioning Fashion - Europäische Moden 1700 bis 1915" im Deutschen Historischen Museum in Berlin anzuschauen. Woman-Modechefin Enn hatte mir letzte Woche den Tipp gegeben. Eine Ausstellung, die ich allen Modeinteressierten, die der Hauspstadt bis 29. Juli einen Besuch abstatten wollen, nur wärmstens ans Herz legen kann. Sie ist in vier Bereiche unterteilt: Mode, Textur, Form und Dekoration.

Leider durfte ich weder Fotos machen, noch haben mir die rotzigen Museums-Mitarbeiterinnen einen Pressekontakt, geschweige denn eine -Info gegeben (oh Mann, der gemeine Berliner ist und bleibt keine Frohnatur!). Zumindest für die Museumskasse scheinbar sehr zum Vorteil. Denn nun musste ich 39,90 Euro für das Buch zur Ausstellung bezahlen, um euch wenigstens ein paar Eindrücke vermitteln zu können.

Doch zurück zur Ausstellung. Der erste Teil, "Mode", stellt den Wandel der Silhouetten von Frau und Mann zwischen 1700 und 1915 dar - ein perfekter Einstieg.

Weiter ging's mit der Textur. Jedes Kleidungsstück steht für die neue Silhoutette, Schnittform oder Ziertechnik seiner Zeit.

Am deutlichsten wird der Verlauf der Kostümgeschichte meiner Meinung nach in den verschiedenen Formen der Kleidungsstücke - außerdem hatte ich erst neulich in meinen Hirnwindungen verzweifelt nach dem Begriff "Turnüre" verzweifelt gesucht, jetzt weiß ich endlich wieder, wie der, wie ich finde äußerst kleidsame Gesäßaufbau heißt!

Beeindruckend fand ich auch den vierten und letzten Teil der Ausstellung, der sich der Dekoration der Kleidung widmet.  Vor allem, wenn man sich beim Anblick der bunt verzierten Stoffe oder Kleidungsstücke bewusst macht, dass das alles in Handarbeit entstanden ist. Der Wahnsinn!

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Eine wirklich gelungene Ausstellung - ein echtes Muss!

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