Bitte merken: Dietrich Emter F/W 13/14

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Wenn ich zur Berliner Fashion Week fahre, dann selbstverständlich stets mit der Hoffnung im Gepäck auf kleine, feine Sternstunden der Mode. Da, wo man sie am ehesten vermutet, findet man diese allerdings meist nie – das habe ich in 5 Jahren Zelt mit Unterbrechung wohl gelernt. Dann, am Donnerstag nach dem Mittagessen war es auf einmal da, ein persönliches Highlight namens Dietrich Emter. Ein Name, der mir im Vorfeld zugegeben nichts sagte (Asche auf mein Haupt!) der sich allerdings auf einer äußerst ansprechenden Einladung wiederfand, auf der ein antiker Adler auf gelben Grund die Hauptrolle spielte. Genau diesen Adler traf ich zu meiner Freude im Studio wieder, diesmal spielte er die Hauptrolle auf einem beigen Bleistiftrock, die Nebenrolle übernahmen eine gleichfarbige Seidenbluse sowie steingraue Lederhandschuh. Et voilá: Mein Lieblingslook meines 34 stündigen Aufenthalts in der Hauptstadt.

In dem etwas engen und etwas dunklen Studio sah ich eine harmonische Herbstkollektion, die ich ohne weiteres sofort gerne komplett in meinem Kleiderschrank wüsste. Der gebürtige Schwarzwälder schöpfte dabei aus einer Farbpalette, die sich zwischen Dunkelgrün, Blassblau, Schokobraun und immer wieder Beige bewegte. Das Highlight war ein opulentes Cape in Waldgrün mit erneut antikem Druck und großer Pelzkapuze.

Zurück am heimischen Rechner lernte ich nun, dass der 33-jährige bereits als Jungdesigner für Isabel Marant gearbeitet hat, Praktikant bei Balenciaga und Chloé war und letztes Jahr den new faces Award für das beste Fashionlabel gewann. Himmel, wie konnte das nur an mir vorbeigehen?

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