DIY: Bollen-Stola häkeln

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Bollen-Stola

Letzte Woche war ich leider dank meiner hartnäckigen Erkältung nicht in der Lage für einen DIY-Donnerstag. Aber DIY-Dienstag geht auch gut. Bevor die Strick- und Häkelsaison für die meisten zu Ende geht, hier noch schnell eins meiner Lieblingsteile. Die Bollen-Stola. Dafür muss man nur Luftmaschen, halbe Stäbchen oder Stäbchen und Bollen häkeln können. Die Bollen zeig ich euch. Wie die wirklich heißen, weiß ich gar nicht, aber meine Mutter hat mir die vor 15 Jahren erklärt und einmal gemerkt, ist leider auch der Name so abgespeichert.

Man braucht je nach Dicke und Lauflänge etwa 200-250 Gramm Wolle. Ich habe mir meine in der Hamburger Wollfabrik, so etwas wie mein Paradies und gleichzeitig mein Verderben, aufspulen lassen. Da stehen in einem Fabrikgebäude im Hamburger Nirgendwo zwischen Veddel und Hafen verschiedene Wollarten in fast allen Farben bis zur Decke gestapelt. Und dann geht man hin und sagt: “Ich hätte gern diese Wolle mit der gemischt, in der Länge und für 4er Nadeln. Danke.” Man darf mich nur mit Einkaufsliste hinlassen, sonst bin ich nicht zu bremsen. Meine Wahl war dieses Mal eine Mohair-Seide-Kaschmir-Lurex-Mix, den ich mit Merinowolle kombiniert habe. Das ist kuschelweich und der silberne Lurexfaden glitzert dezent.

Jedenfalls: Wolle und Häkelnadel. Dann kann’s losgehen. Man häkelt rund 200 Luftmaschen. Dann häkelt man ein Gittermuster mit Kästchen aus halben oder ganzen Stäbchen und Luftmaschen. Eine Luftmasche, dann wieder Stäbchen, wiederholen. 
Für ein spitzes Dreieck lässt man in jeder Reihe am Ende ein Kästchen aus. Noch schöner (erst gemerkt, als meine Stola schon fertig war) wird’s allerdings, wenn sie nicht so spitz zuläuft. Deswegen würde ich euch empfehlen, alle zwei oder drei Reihen sogar zwei Kästchen am Reihenende nicht zu häkeln. Die Bollen könnt ihr verteilen, wie ihr mögt, ich habe mich für was Gleichmäßiges entschieden: In jeder zweiten Reihe Bollen. In jeder vierten Reihe das Muster versetzen. Das Muster ist entsteht so: Bollen, Luftmasche, Stäbchen, Luftmasche, Stäbchen, Luftmasche, Stäbchen, dann wieder Bollen usw.

Die Bollen macht man so:

Auf den Fotos sieht man auch, dass ich mein Strick- und Häkelzeug überall hin mitschleppe: Ins Büro, zu meiner Freundin, in die Fußballkneipe…

Und hier noch der Beweis, dass ich überhaupt nicht als Foto-Model tauge. Die liebe Lisa oder die liebe Julia machen immer ganz entzückende Aufnahmen. Und in den meisten Fällen habe ich die Augen zu, die Hände im Gesicht oder beides. :-)

anti-model 

 

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8 Kommentare
Freddy
28. März 2013

Danke. Freut mich sehr, dass sie gefällt!

Ulli
28. März 2013

Das ist echt wunder-wunder-schön!

Freddy
19. März 2013

Liebe Anita,
ich bin nicht sicher, ob man das stricken kann. Man müsste auf jeden Fall ein Lochmuster stricken, damit die Stola nicht so wuchtig wird. Bei der Brigitte gab es mal eine Anleitung für eine dreieckige Stola, die mit Lochmuster (Bild 9) gestrickt wurde: http://www.brigitte.de/wohnen/selbermachen/strickmuster-pullover-schals-1104230/
Vielleicht ist das etwas für dich?
herzliche Grüße,
Freddy

Anita
18. März 2013

hallo Freddy,
das Teil, das du gehäkelt hast, ist absolut toll!
Ich kann nur stricken – rechts und links. Geht das auch mit stricken??
Wenn ja, wieviel Wolle von welcher Sorte und Nadeln bräuchte ich dazu?
Es wäre toll, wenn du mir eine antwort schicken würdest!!

Freddy
5. März 2013

Ihr seid so süß. <3

Carolin
5. März 2013

Wunderhübsch.

Insa
5. März 2013

Ich finde, du bist das perfekte DIY-Model!!

Lisa
5. März 2013

Ach komm, so schlimm isses nu wirklich nicht! ; )

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