DIY: Gestrickter Bolero (mit oder ohne Glitzer)

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DIY-Bolero by StyleNotes.

Ein Bolero ist nach einem Schal das zweiteinfachste Strickteil für Strickanfänger. Geradeaus stricken, vernähen. Fertig. So richtig für Strickjacken kann ich mich nicht begeistern (ob das an meiner bibliothekarischen Vergangenheit liegt?), das Konzept “warmer Rücken – vorne offen”, das finde ich aber prinzipiell gut.

Bolero stricken mit StyleNotes geht also so:

Man nehme Wolle, vier Knäuel reichen eigentlich. Diese gold-weinrote stammt aus den Spät70ern/Früh-80ern, ich habe sie von jemandem bekommen, der zu diesem Zeitpunkt ein Wollgeschäft hatte und die Restbestände 20 Jahre nach der Schließung verschenkte. Obwohl ich gerade eine Pause von der Strick-Guerilla mache, freu ich mich immer über Wollreste aller Art. Äh, ich schweife ab.

Stricken: Für den weinroten Bolero habe ich 60 Maschen (auf dem Foto: B) aufgenommen, das ergibt ca. 30 cm Strickteil. Ich verstrickte das erste Knäuel komplett, bis zu einer Höhe von ca. 55 cm (C). Dann nahm ich mit dem zweiten Knäuel weitere 60 (D) Maschen auf und verarbeitete knapp zwei Knäuel, dieses Teil ist ca. 40 (E) lang geworden. 60 Maschen abketten (D) und mit dem letzten, dem vierten Knäuel noch mal 55 cm stricken (C). Die Gesamtlänge der T-Form beträgt ca. 1,50 m (A).
Das Strickmuster ist 1. Reihe rechte Maschen, 2. Reihe linke Maschen. Dann wiederholen. Wer die linken nicht mag, kann auch kraus rechts stricken, muss dann aber ein bisschen mehr Wolle einplanen.

Dann werden die kurzen Seiten, die T-Arme an den T-Stamm genäht. Beim weinroten Bolero sieht man die Naht, weil ich sie außen vernäht habe. Beim blauen Bolero ist die Naht innen, damit es ein ebenmäßiges Strickteil wird. Und weil ich frickelige irgendwie Arbeit mag, habe ich beim dunkelblauen Angora-Modell Pailletten mit dünnem Nylonfaden aufgestickt - für mehr Glitzer im Alltag.

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