Im Interview: Georgia May Jagger

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Georgia May Jagger im Interview

Georgia May Jagger, Tochter von Rock-König Mick Jagger und Supermodel Jerry Hall, präsentierte heute Morgen im Hamburger Hotel "The George" die neue Kollektion des Labels "Material Girl". Das gehört "Lola" (alias Lourdes Ciccone), ihrerseits Tochter von keiner geringeren als Pop-Königin Madonna und ist ab morgen deutschlandexklusiv bei OTTO erhältlich. Jagger, die in London Fotografie studiert, stand bereits für Kampagnen von Versace, Rimmel London sowie für diverse internationale Magazin-Cover als Model vor der Kamera.

Ich durfte der 20-Jährigen ganze sechs Minuten lang Fragen stellen und sprach mit ihr über David Bowie, Picasso und Wangechi Mutu.

Was gefällt dir an der ‚Material Girl'-Kollektion?

Die Klamotten bringen einfach Spaß. Sie sind jung, frisch und cool. Sie treffen genau meinen eigenen Style.

Was verbindest du mit OTTO?

Massenhaft Sachen im Internet einzukaufen!

Ich habe gelesen, dass du selbst nur unter der Dusche singst...

Das stimmt. Ich singe sehr gerne Songs von Aretha Franklin oder Diana Ross und The Supremes. Was habe ich vorhin noch gesungen? Ach ja, Thin Lizzie. Die sind super. Aber ich bin wirklich nicht sehr gut!

Auf welche drei Keypieces könntest du nicht verzichten?

Eine Lederjacke. Die kannst du einfach zu allem anziehen. Außerdem ein schwarzes Kleid - und Boots.

Du studierst Fotografie in London. Wer sind deiner Meinung nach die drei einflussreichsten Künstler des 21sten Jahrhunderts?

Auf jeden Fall Picasso und Jimmy Hendrix.

Eine interessante Kombination!

Stimmt. Ich mag auch die Fotografien von Ansel Adams sehr gerne, aber ich bin mir nicht sicher, wie einflussreich er tatsächlich ist. David Bowie spielt sowohl in der Musik als auch in der Mode eine große Rolle. Jeder versucht, ihn zu kopieren, doch niemand schafft es.

Wenn du deine eigene Kunstgallerie hättest, welche Künstler würdest du dort ausstellen?

Yayoi Kusama! Überall Punkte, in jedem Raum! Und Wangechi Mutu. Kennst du die?

Leider nein. Malt sie?

Sie macht riesige Collagen, die sie mit Wasserfarben verfremdet. Sie beschäftigt sich mit verschiedenen Frauenbildern - wunderschön. Sie ist sehr talentiert

Dein Vater ist Rockstar, deine Mutter ein Supermodel. Nun stehst du für 'Material Girl' vor der Kamera. Wie kommt es, dass Mode und Musik scheinbar so wunderbar zusammenpassen?

Ich würde sagen, dass die Musik die Mode beeinflusst. Der Look von Madonna oder meinem Vater ist für ganze Generationen stilprägend.

Während Frau Jagger kaum sympathischer und natürlicher hätte sein können, hat mir die zum Teil doch sehr angestrengt hippe Material-Girl-Kollektion ehrlich gesagt nur so mittelgut gefallen. Mit den Animalprints, den Glitzerfäden, den Jersey-Blazern, den extrem kurzen Röcken und den Cut-Outs an den Schultern - letzte sind wirklich gar nicht meins - ist sie einfach ein  bisschen zu jung. Die kleinen pinkfarbenen Küchlein jedoch waren ausgesprochen lecker!

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4 Kommentare
bibijons
27. Juni 2012

die Tochter sieht gut aus aber die Reporterin ist auch nicht von schlechten Eltern. Lese gerne Ihre Sachen bei Euch
Frisch frei fröhlich

Dany
27. Juni 2012

Das linke "Model" gefällt mir auch viiiel besser. Tolle Frisur und bezauberndes Lächeln!

Veronika
25. Juni 2012

Du bist ja so lieb! Jetzt werde ich unter dem vielen Rouge glatt noch rot...

Lisa
25. Juni 2012

Das Bild von euch ist suuuper - wobei du mir 1000 Mal besser gefällst... Hihihi!

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