Stüssy: Berlin Chapter Pop-up Store

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stuessy

Am Wochenende beschäftigte ich mich aus an dieser Stelle nicht weiter ausgeführten Gründen mit dem Phänomen Streetwear. Ich fragte mich, ob Streetwear überhaupt noch als Jugendkultur bezeichnet werden kann, ob man sich mit Streetwear heutzutage noch abgrenzt - sofern man dies denn will. Mal ehrlich, läuft nicht jeder Büro-Depp heute mit irgendeinem Skater-Shirt von kik oder Thomas iPunkt rum? Versteht mich nicht falsch, in den Neunzigern war Streetwear ein dickes Ding, ein ziemlich gutes sogar. Meine Skater- und Abhäng-Freunde trugen nichts anderes als ecko, etnies und ezekiel, man wollte sich halt von den anderen Spackos in ihren engen Levis und Reeboks absetzen. Wobei das natürlich eigentlich auch ein ziemlich cooler Stil ist.

Aber heute? Eigentlich möchte ich keine Mitdreißiger mehr in bunten Logo-Shirts sehen, auf der anderen Seite ist es doch scheißegal was man(n) trägt. Nur, liegt es vielleicht daran, dass die Jungs nicht mehr erwachsen werden (wollen)? Wenn dem so ist, soll es von mir aus so sein. Ich hege unendliche Sympathien für große Kinder und unterhalte mich darüberhinaus gerne in Babysprache. Diese Männer also, die den  jungen Skater mit Gummiknochen noch stolz in sich tragen, werden sich vermutlich auf den 4. Juli freuen, denn dann kommt Stüssy nach Berlin. Mit eigenem Pop-up Store.

Bis zum 31. Dezember gibt es in der Brunnenstraße 13 dann die reguläre Kollektion sowie besondere Stücke aus Kollaborationen zu erwerben. Außerdem: eine Ausstellung der “Berlin Chapter”-Fotografien von 1989.

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