Tintin Patrone und das Krachkisten-Orchester

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krachkistenorchester

Neulich war bei uns im Viertel Straßenfest und während wir noch in unserer Bude rumlümmelten, schlichen sich auf einmal recht krude Töne über das Balkonfenster in unsere Gehörgänge. Erst dachten wir, ein Space Shuttle würde starten, dann, dass Boysnoize gerade auftreten (Hilfe!). In höchstem Maße interessiert lauschten wir dem Sound Wirrwarr und waren von Sekunde zu Sekunde verdutzter. Also holperten wir schnell die Treppe runter, auf die Straße und was sahen wir? Acht bunte komische Kisten, über die manchmal ein paar Augen, manchmal nur Haarschöpfe hervorlugten sowie insgesamt 16 Beine, deren Füße zum Takt mitwippten. Ein irres Klangspektakel braute sich in der Luft zusammen, allerlei schräge Töne, verzerrtes Pfeifen und Ächzen gepaart mit einer Bass Drum forderte die Öhrchen. Aber wie! Tanzbar und absolut knorke anzuhören war das ganze.

Was wir hörten, war das Krachkisten Orchester, gegründet von der Peformance- und Soundkünstlerin Christina Köhler aka Tintin Patrone. Die Krachkisten hat sie alle selbst zusammengebastelt, ihre Seelen sind kleine Syntheziser, die sie nach allen Regeln des Cicuit Bendings kurzgeschlossen hat. Am Samstag trafen wir Tintin Patrone und die Kisten in den City Hochhäusern am Klosterwall wieder, die Performance war erneut genial wie kurzweilig. Letztes Jahr war das Krachkisten Orchester zu Gast auf der Stubnitz – schaut euch das mal an!

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4 Kommentare
Lisa
12. September 2012

@Lijbosz Nek: Stimmt, das Bild stammt weder vom Münzviertel-Fest, noch vom Klosterwall. Aber keine Sorge, ich bin über Ecken mit den Damen und Herren bekannt und habe dieses Bild über einen gemeinsamen Freund zugespielt bekommen.

Lijbosz Nek
11. September 2012

Habt ihr eigentlich das Copyright bei dem Foto geklärt? Sieht nämlich nicht nach der Bühne dort aus.

Lisa
26. Juni 2012

Keine Sorge Henning, die obligatorische Percussion-Truppe mit Samba-Tänzern fehlte bei unserem Straßenfest natürlich auch nicht…

Henning
26. Juni 2012

Oh, cool! Deutlich besser als die Country-Band, die in meinem Stadtteil für jedes Fest gebucht wird.

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