Würdet ihr euch Kleider leihen, statt sie zu kaufen?

Entweder ihr seid echte Shopping-Genies, oder euer Kleiderschrank ist ähnlich vollgestopft wie meiner mit vielen Sachen, die ihr selten bis nie tragt, und einigen wenigen Teilen, die euch ständig begleiten. Bei genauerer Betrachtung der ungenutzten Teile ist mir aufgefallen: Da sind viele irgendwie besondere Sachen dabei, die ich mir mal zu besonderen Anlässen gekauft, aber danach nie mehr gebraucht habe.
Und da kommt Michael Schragger ins Spiel. Er ist Experte in Sachen Nachhaltigkeit und berät Mode-Unternehmen in ganz Skandinavien, etwa H&M und Fjällräven. Wir haben uns zu einem Interview getroffen, als ich im Mai in Kopenhagen auf dem Fashion Summit war, und er hatte höchst interessante Ideen dazu, wie wir in Zukunft mit Kleidung und Shopping umgehen werden. Statt ständig neue Klamotten zu kaufen, könnten wir einfach “Mode-Erfahrungen abonnieren”. Was er damit mein? Eine Art Mode-Bibliothek, an die man eine monatliche Gebühr bezahlt und dann Anspruch auf eine bestimmte Menge Kleidungsstücke hat, die man später wieder zurückgeben kann. Dann werden sie gereinigt, repariert und an den Nächsten ausgeliehen. So können wir unser Bedürfnis nach Neuem befriedigen, ohne ständig neue Dinge kaufen zu müssen. Die Idee finde ich sehr spannend, auch wenn es natürlich eine komische Vorstellung ist, nur noch eine Art Basic-Garderobe zu haben und sich die Highlights auszuleihen. Was meint ihr denn dazu?
Das ganze Interview mit Michael Schragger findet ihr in der aktuellen BRIGITTE
Schlagwörter: Go Green, Mode-Bilbiothek
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Also mir gefällt Dresscoded.com viel besser. Da ist die Auswahl wesentlich größer und der Service war super! I like;-)