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Neue BRIGITTE-Edition
Klassik-CDs: "Inspiration"

Musik für einen klaren Kopf und neue Ideen - mit Hélène Grimaud, Hilary Hahn, Jean-Yves Thibaudet und anderen.

In diesem Artikel:

Ach, was hatte er es satt, dieses Wagnersche Getöse, das alle immer hörten, diesen Pomp, diese Überfrachtung in der Musik des späten 19. Jahrhunderts. Für Erik Satie musste es anders klingen. Einfacher. Minimalistischer. Der Sohn eines Schiffsmaklers aus Honfleur schuf scheinbar zufällig dahingetupfte Töne, die erst mit ein bisschen Abstand ein Gesamtbild ergeben.

Erinnert Sie das an etwas? Ganz recht: Satie, dieser geniale französische Soundtüftler, ließ sich für seine Musik von den Meistern einer anderen Disziplin inspirieren. Claude Monet, Paul Cézanne, Henri Toulouse-Lautrec - die großen französischen (Post-)Impressionisten waren es, die Satie zu seinen kleinen, großen Stücken mit einer eigenen, nie zuvor gehörten Note animierten. Und Satie wiederum hatte großen Einfluss auf Freunde und Zeitgenossen wie Claude Debussy und Maurice Ravel. Der schrieb einmal über ihn: "Satie war eher ein Neuerer und ein Pionier - wenn nicht gar ein Extremist - als ein Komponist unvergänglicher Meisterwerke." Bis heute beeinflusst dieser "Extremist", der sich 1925 im Alter von 59 Jahren zu Tode trank, unsere Musik. Der "Spiegel" schrieb einmal, er sei "eine Art Vorreiter des musikalischen Klingeltons".

Hören Sie selbst: Aus den "Pièces froides" stammt das Stück "Danses de travers I." auf dieser CD. Möge es Sie inspirieren - was auch immer Sie sich vorgenommen haben.

Hören Sie rein!

Wenn Sie keinen Sound hören, benötigen Sie den Flash-Player Version 9, den Sie hier kostenlos herunterladen können.

  1. Satie, Pièces froides Nr. 2, Danses de travers I., Jean-Yves Thibaudet
  2. Barbella, Konzert für Mandoline und Streicher D-Dur, 1. Allegro ma non presto, Ugo Orlandi - Solisti Aquilani Vittorio Antonellini
  3. Hahn - Hauschka, Krakow, Hilary Hahn - Hauschka
  4. Lotti, Konzert für Oboe d'amore und Orchester A-Dur, 2. Affettuoso, Albrecht Mayer, New Seasons Ensemble
  5. Poulenc, Sonate für Flöte und Klavier, 1. Allegro malincolico, Wolfgang Schulz, James Levine
  6. Mercadante, Konzert für Flöte und Orchester Nr. 2 e-Moll op. 57, 3. Rondo russo (Allegro vivace scherzando), Irena Grafenauer, Academy of St. Martin in the Fields, Sir Neville Marriner
  7. Cage, The seasons, Summer, Francesco Tristano
  8. Bach, Cembalokonzert Nr. 5 f-Moll BWV 1056, 2. Largo, András Schiff, Chamber Orchestra of Europe
  9. Ernest Chausson, Concerto op. 21 für Klavier, Violine und Streichquartett, 2. Sicilienne, Joshua Bell - Jean-Yves Thibaudet, Takács Quartet
  10. Bach, Sonate in g-Moll H. 542.5, 3. Allegro, Daniel Hope - Raphael Alpermann
  11. Hovhaness, Dance Ghazal op. 37a, Benyamin Nuss
  12. Pisendel, Sonate in c-Moll, 2. Allegro, Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel
  13. Tailleferre, Concertino für Harfe und Orchester, 2. Lento, Nicanor Zabaleta, Orchestre National de l'ORTF, Jean Martinon
  14. Vivaldi, Concerto Nr. 15 D-Dur RV 93 für Laute, 2 Violinen und B. c. (arr. Gian Francesco Malipiero), 2. Largo, Eduardo Fernández, English Chamber Orchestra, George Malcolm
  15. Pärt, Spiegel im Spiegel, Lisa Batiashvili - Hélène Grimaud

Gesamtspielzeit: 64:51

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