Zeruya Shalev: "Mann und Frau"
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Das Buch
Die Ehe von Udi und Na’ama gleicht einer psychologischen Vorhölle. Von ihrer Grundschulliebe ist wenig geblieben. Jeder Streit endet mit einer neurotischen Erkrankung Udis, mal ist er plötzlich gelähmt, mal psychosomatisch erblindet. Die Ärzte sind ratlos. Erst eine in Tibet ausgebildete Heilerin erkennt als tiefere Ursache einen Jahre zurückliegenden Unfall. Einen Unfall, den Udi verursacht hat, nachdem er erfuhr, dass seine Frau ihn beinahe mit einem Maler betrogen hätte. Die junge Medizinfrau verordnet einen umfassenden Heilungsprozess. Mit der Folge, dass Udi kurz darauf seine Familie verlässt, um zu ihr zu ziehen. Na’ama ist geschockt, beginnt aber bald darauf eine Affäre mit einem Architekten. Bis zur letzten Seite bleiben wir im Ungewissen, ob und wie das Paar wieder zusammenfindet.
Eindringlich, kraftvoll und atemlos erzählt Israels Ausnahmeschriftstellerin von der dunklen Seite der Liebe. Und von einem Paar, das nicht mit einander leben kann. Aber auch nicht ohneeinander.
Die Autorin
Zeruya Shalev wurde 1959 im Kibbutz Kinneret geboren. Sie studierte Bibelwissen schaften und arbeitete als Ver lagslektorin, bevor sie mit dem Roman "Liebesleben" international bekannt wurde. Heute gehört sie zu den wichtigsten literarischen Stimmen Israels, ihr vielfach ausgezeichnetes Werk wurde in 22 Sprachen übersetzt. Zeruya Shalev lebt in Jerusalem.
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