Krasse Kaiserschnitt-Bilder: Frau zieht Baby selbst aus dem Bauch

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Familien-Schock: Mehrlings-Schwangerschaft statt 4. Kind

Einige Kliniken bieten Frauen inzwischen an, beim Kaiserschnitt selbst mitzuhelfen. Wie das aussieht, zeigen diese Bilder aus Australien.


Sarah Toyer und ihr Mann Joseph aus Australien haben bereits drei Kinder. Sie alle kamen per auf die Welt. Dann wurde Sarah wieder schwanger und auch dieses Mal war schnell klar, dass das Kind aus medizinischen Gründen nicht vaginal zur Welt kommen würde.

Sarah war sofort klar, dass sie dieses Mal mehr in die Geburt einbezogen werden wollte.

"Es war mir wichtig, weil ich noch nie in der Lage war, mein Baby selbst herauszupressen und normale Wehen und eine normale Geburt zu erleben", so Sarah gegenüber der Site Babble. "Ich dachte, auf diese Weise käme ich dem Erlebnis einer natürlichen Geburt am nächsten."

Und es hat geklappt! Stolz postete sie auf Facebook das Bild von dem Moment, als sie ihr viertes Kind auf die Welt brachte:

"This was the moment I welcomed our fourth baby into the world. Yes I delivered my son during my fourth cesarean. When I...

Posted by Birth Without Fear on Mittwoch, 4. Januar 2017

Mütter helfen beim Kaiserschnitt – ein neuer Trend?

Um den besonderen Moment zu erleben, musste Sarah einigen Aufwand treiben. Denn zwar bieten immer mehr Kliniken und Ärzte den Müttern an, beim Kaiserschnitt selbst Hand anzulegen – und die Methode kommt sogar aus , Sarahs Heimat. Aber insgesamt ist die Rate noch gering.

"Ich sprach mit allen Hebammen, Ärzten und Chirurgen über meinen Plan, aber alle sagten, dass es am Ende davon abhängt, welcher Chirurg am Tag der Geburt Dienst haben wird."

Und Sarah hatte Glück: Die Ärztin, an die sie geriet, ließ sich auf ihren Wunsch ein. Das größte Risiko einer solchen Mutter-assistierten Geburt ist die Gefahr von Infektionen. Denn die Frau hat eine große Wunde, in die schnell Bakterien geraten können. Darum musste Sarah auch darauf achten, dass ihre desinfizierten Hände verschränkt auf ihrer Brust liegen bleiben, bis ihr Einsatz kam.

Es war ein Moment, den sie wohl nie vergessen wird:

"Ich lag auf dem Operationstisch und sah, wie der Kopf meines Sohnes aus meiner Gebärmutter geholt wurde. Ich griff nach unten, nahm in unter den Armen und zog den Rest von ihm aus meinem eigenen Körper heraus. Es war das Unglaublichste, was ich je getan habe", erzählt Sarah.

Viele Frau leiden psychisch unter einem Kaiserschnitt

Trotz der Risiken könnte es ein Trend werden, der immer öfter in Kliniken angeboten wird. Die Kaiserschnittraten steigen weltweit seit Jahren an – gleichzeitig leiden viele Frauen darunter, dass sie keine natürliche Geburt hatten. Auch Depressionen oder ein Geburtstrauma können die Folgen sein. Indem sie aktiv am Kaiserschnitt teilnehmen, können solche Folgen vermieden werden, so die Argumente der Befürworter.

Für Sarah jedenfalls war es ein großartiges Erlebnis – und es ist toll, dass sie so selbstbewusst dafür gekämpft hat.

Mütter helfen mit beim Kaiserschnitt – mehr über die Methode und wie das in Deutschland ankommt, lest ihr hier:

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miro

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