Stillen beim Friseur – ja, wo denn sonst?!?

Immer mehr Stars und Sternchen machen auf Instagram klar: Ich stille. Egal wo. Auch beim Friseur.

Stillen geht überall.

Stillende Mütter dürfen alles und entscheiden selbst. Zuhause bleiben oder arbeiten, dem Baby auf dem Sofa oder auf einer Parkbank die Brust geben. Auch beim sitzen und anlegen. Das tun Stars und Sternchen aktuell gern und posten auf Instagram Friseur-Selfies mit angedocktem Kind. Ihr Ziel: Stillen soll in der Öffentlichkeit kein Tabu mehr sein! 

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Working Mom Pink

Pink bereitet sich am vergangenen Wochenende auf ein Konzert vor und stillt ihren Sohn Jameson Moon Hart noch schnell beim Haarstyling, bevor sie auf die Bühne muss. Auch der Sohnemann kann mit einem halben Jahr schon multitasken wie die Mama – trinken und gleichzeitig den Pinsel schwingen. Respekt. 

Kopf im Waschbecken, Brust frei!

Ex-Topmodel Sara Kulka hat sich von der Proll-Kandidatin zur omni-stillenden Hardcore-Mutti verwandelt, die mit ihren Postings das Thema Stillen in der Öffentlichkeit normalisieren will. Obwohl der Friseurbesuch am vergangenen Donnerstag anders geplant war und Opa eigentlich aufpassen wollte, hatte Saras Tochter Annabell einen anderen Plan. Ab an die Brust – egal ob Mami gerade mit dem Kopf im Waschbecken hängt oder nicht.

Gisele – stylen und stillen

Schon 2013 zeigte , dass Haare stylen und stillen sich nicht ausschließen. Mehr als 165.000 ihrer Follower schenkten Gisele dafür ein Herzchen.

Alyssa – Beautyful Breastfeading

Ebenfalls zu den Akzeptanz-Kämpferinnen gehört Alyssa Milano. Die Schauspielerin zeigte sich 2015 ebenfalls stillend beim Styling - und machte mit ihren diversen Still-Postings in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen.

Stillen zwischen Kamm und Schere – ein Weg zur Ent-Tabuisierung?

Nicht nur die Promis fordern: Stillen soll in der Öffentlichkeit endlich akzeptiert werden. Dennoch stoßen ihre Postings immer wieder auf Kritik. Stillen sei ein intimer Akt, der nicht zwischen Wickler und Waschbecken gehört, kommentieren zahlreiche -Fans. Wir fragen: Sollen Mütter etwa alle (Friseur-)Termine zwischen die Stillzeiten legen oder stets heimlich hinterm Salonvorhang die Trinkbedürfnisse ihrer Kinder erfüllen? Oder dürfen sie sich etwa achso-oberflächlichen Äußerlichkeiten wie der eigenen Frisur nicht mehr widmen, da sie sich als Mütter wichtigeren Aufgaben zuwenden müssen?

Unsere Gesellschaft verlangt Muttermilch – aber sie soll heimlich fließen. Wir finden: Hut ab, beziehungsweise Still-BH-Klappe runter, und weitermachen, Ladies! Nur indem wir der Welt zeigen, was Muttersein tatsächlich bedeutet, kann die Toleranz steigen. Und wenn das Still-Selfies beim Friseur leisten können, her damit. Wir liken sie alle.

saro

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