Vorsicht, Eltern: Dieser Internet-Trend ist gefährlich für eure Kinder

Schleim selbermachen

Schleim-Rezepte, die im Netz kursieren, können auf der Haut zu schweren Verbrennungen führen.

Viele Kinder haben großen Spaß daran, mit glibberigen Schleim-Massen zu spielen oder andere damit zu erschrecken. Doch während solche Scherzartikel aus dem Spielzeugladen in der Regel harmlos sind, können selbstgemachte Schleim-Tinkturen aus dem Netz sogar richtig gefährlich werden.

In den USA sind nun Fälle bekannt geworden von Kindern, die nach einer Anleitung im Netz selbst Glibber-Schleim hergestellt haben und dadurch schwere Verbrennungen erlitten. Eine Elfjährige musste sogar ins Krankenhaus, weil sie an den Händen Verbrennungen dritten Grades hatte.

Vorsicht vor Borax!

Der Stoff, der diese Rezepte so problematisch macht, ist Borax. Das Mineral wird u.a. für Seifen, Putz- und Bleichmitteln verwendet, ist aber für Privatanwender in Deutschland seit 2009 verboten. Und das aus gutem Grund: Wird Borax nicht ausreichend verdünnt, dann kann es die Haut regelrecht wegätzen.

Borax ist in DIY-Schleim aber oft als Zutat angegeben – und kann über das Netz auch nach wie vor gekauft werden. Warnt also eure Kinder lieber, ehe sie entsprechende Videos auf Youtube sehen (die gibt es auch von deutschen Usern) und den Schleim nachmachen wollen. 

Es gibt auf Youtube zum Glück auch Schleim-Rezepte ohne Borax, aber auch die solltet ihr euch vorher zusammen mit den Kindern genau ansehen. Hier ein Beispiel:

Ungiftigen Spiel-Schleim selber machen - aus Speisestärke und Lebensmittelfarbe:



miro

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Schleim-Rezepte, die im Netz kursieren, können auf der Haut zu schweren Verbrennungen führen.

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