Ihr wollt eure Schwangerschaftswoche berechnen? So geht's!

Schwangerschaftswoche berechnen

So bestimmt ihr eure aktuelle Schwangerschaftswoche und den Geburtstermin. Auch nach einer künstlichen Befruchtung.

In welcher (kurz: SSW) bin ich eigentlich gerade? Das fragen sich die meisten Schwangeren am Anfang ihrer Schwangerschaft. Es soll zwar Frauen geben, die den Moment der Empfängnis in ihrem Körper genau gespürt haben. Aber meistens bemerken Frauen ihre Schwangerschaft erst, wenn die Periode ausbleibt – und der Schwangerschaftstest positiv ist.

Um herauszufinden, wann der Geburtstermin ist, welche Vorsorgeuntersuchungen anstehen, wann ihr den Arbeitgeber informieren müsst und wie sich der Embryo in eurem Körper gerade entwickelt, müsst ihr eure aktuelle Schwangerschaftswoche wissen.

SSW berechnen – wie geht das eigentlich?

Um die Schwangerschaftswoche und den Geburtstermin zu bestimmen, geht man vom 1. Tag der letzten Periode als Anfangsdatum aus. Zwar startet die Schwangerschaft natürlich eigentlich rund zwei Wochen später, nämlich nach dem Eisprung. Aber da man den Zeitpunkt des Eisprungs schwerer bestimmen kann, hat sich der Start der letzten Periode als Fixpunkt etabliert. Denn die meisten Frauen wissen darüber ganz gut Bescheid. (Denn nicht viele nutzen einen Eisprungkalender oder Eisprungrechner)

Um die SSW zu berechnen, nehmt ihr also den 1. Tag der letzten Periode und zählt die Wochen bis zum aktuellen Datum.

Beispiel: Der 1. Tag der letzten Periode war am 2. Februar. Heute ist der 23. März. Dann seid ihr in der 8. SSW.

Man geht bei dieser SSW-Berechnung von der gängigen Zykluslänge von 28 Tagen aus.

Schwangerschaftswoche vs. Tatsächliche Dauer der Schwangerschaft

Achtung: Manche Schwangerschaftsrechner im Netz würden bei unserem Beispiel "7 + 1" ausspucken. Das bedeutet, dass ihr "7 Wochen und 1 Tag schwanger seid." Trotzdem seid ihr auch in der 8. SSW (die aber noch nicht beendet ist). Das ist sprachlich etwas verwirrend, aber man kennt das von Lebensjahren: "Das Baby ist im zweiten Lebensjahr" bedeutet ja auch, dass das Baby eigentlich noch 1 Jahr alt ist, aber gerade dabei ist, das zweite Jahr zu beenden.

Schwangerschaftswoche nach einer künstlichen Befruchtung berechnen (IVF, ICSI, Insemination)

Viele Paare mit Kinderwunsch müssen auf eine künstliche Befruchtung zurückgreifen. Nach einer künstlichen Befruchtung werden die Schwangerschaftswochen etwas anders berechnet. Bei einer IVF (In-Vitro-Fertilisation) oder ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) rechnet man vom Tag der Punktion, also der Entnahme der Eizellen, 14 Tage zurück – das ist das Ausgangsdatum. Bei einer Insemination, der Übertragung von Samenzellen in die Gebärmutter, nimmt man als Ausgangsdatum ebenfalls den Tag 14 Tage vor der Insemination.

Zu kompliziert? Es gibt praktische Schwangerschaftsrechner, die euch das Berechnen der SSW leichter machen.

Geburtstermin berechnen – wann kommt das Baby?

Vorweg: Der Geburtstermin, den man bei einer Schwangerschaft berechnet, ist immer nur eine Annäherung. Gemeint ist der Tag mit der größten Geburts-Wahrscheinlichkeit. Die beträgt allerdings gerade mal vier Prozent.

In der Realität hält sich ein Baby also nur selten an diesen Entbindungstermin. Es kommt, wenn es so weit ist oder die Umstände der Schwangerschaft es dazu bringen. Geburten rund drei Wochen vor oder zwei Wochen nach dem errechneten Stichtag sind also völlig normal und termingerecht.

Naegele-Regel zur Berechnung des Geburtstermins

Anhand der so genannten Naegele-Regel (benannt nach dem Gynäkologen Franz Naegele aus dem 18. Jahrhundert) könnt ihr euren wahrscheinlichen Geburtstermin berechnen.

Errechneter Geburtstermin = (erster Tag der letzten Regelblutung) + 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr; oder: [erster Tag der letzten Regelblutung] + 9 Monate + 7 Tage.

Wenn euch das Rechnen zu kompliziert ist, könnt ihr natürlich auch einen Geburtstermin-Rechner nutzen. Es gibt viele Geburtsterminrechner im Netz, zum Beispiel bei Eltern.de.

Wer muss den Geburtstermin wissen?

Abgesehen davon, dass ihr natürlich wissen wollt, wann das Baby kommt, ist der wahrscheinliche Entbindungstermin auch für deinen Arbeitgeber wichtig. Zwar ist es nur eine Annäherung, aber deine Chefs brauchen den Termin, um ungefähr planen zu können, ab wann du in den Mutterschutz gehst. Den genauen Beginn des Mutterschutzes, der sechs Wochen vor der Geburt beginnt, berechnet später aber dein Gynäkologe.

Wo steht mein Babybauch gerade?

Hier sind einige praktische Seiten im Netz, die dir das Berechnen und Nachschlagen erleichtern:

  • Schwangerschaftsnewsletter: Sehr bequem ist es, einen Newsletter zu abonnieren, der dir regelmäßig passend zu deiner aktuellen SSW nützliche Infos zu deinem Babybauch und dem Fötus ins Postfach schickt. Er dient auch zur Vorbereitung auf die Zeit nach der Geburt, mit Tipps zur Babypflege, Erstausstattung etc. Empfehlen können wir zum Beispiel den Schwangerschaftsnewsletter von Urbia.de 
  • Geburtsterminrechner: Mit ein paar Klicks den Entbindungstermin berechnen – mit dem Geburtsterminrechner von Eltern.de. Hier gibt es auch einen sehr praktischen Schwangerschaftskalender mit allem, was du über die Entwicklung des Babys wissen musst.
  • Schwangerschafts-App: Alle Infos zu den Schwangerschaftswochen und zur Entwicklung des Babys bequem auf dem Smartphone lesen – mit der App von Urbia.de.

miro

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