Warst du beliebt in der Schule? So wirkt es sich aufs spätere Leben aus

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Wer am meisten Freunde in der Schule hat, hat es später leichter? Das stimmt nicht unbedingt, wie eine Studie zeigt.

Im Grunde wollen wir es doch alle: beliebt sein. Einfach Freunde finden. Von allen gemocht werden. Das spielt vor allem in der Jugend eine große Rolle - der Zeit, in der man meistens mit einem wackeligen Selbstbewusstsein zu kämpfen hat. 

Auch unseren eigenen Kindern wünschen wir, dass sie beliebte Kinder sind. Dass sie möglichst viele Freunde haben. Und automatisch denken wir, dass sie es dann auch leichter im späteren Leben haben. 

Doch eine Studie zeigt, dass das gar nicht zwingend der Fall sein muss - im Gegenteil: Wenige, dafür tiefe Freundschaften tun uns viel besser als ein hoher Beliebtheitsgrad.

Verblüffende Langzeitstudie

Forscher der Universität Virginia haben für ihre Studie 169 Jugendliche über einen Zeitraum von 10 Jahren beobachtet, sie hatten verschiedenste kulturelle, soziale und ethnische Hintergründe. 

Sie prüften, wie viele Freunde die Jugendlichen hatten und wie sie und ihre Freunde die Qualität der Freundschaften einschätzten. Außerdem wurde beobachtet, ob sie Jahre später unter Ängsten oder Depressionen litten, wie hoch ihr Selbstbewusstsein und ihre soziale Akzeptanz war. 

Das überraschende Ergebnis:

Denjenigen, die wenige, aber dafür sehr enge Freundschaften hatten, ging es mit 25 eindeutig seelisch besser. Sie litten seltener unter Depressionen, hatten keine sozialen Ängste und ein höheres Selbstbewusstein. Diejenigen hingegen, die in der als sehr beliebt galten, hatten öfter mit Ängsten zu kämpfen als Erwachsene.

Die Bedeutung von Freundschaften ist groß

Die Studie zeigt einmal mehr, wie wichtig Freundschaften für unser Wohlbefinden sind. Und dabei spielt eben auch die Qualität eine Rolle. "Dass man in einer großen Gruppe beliebt ist, kann nicht die Tiefe und den Halt einer engen Freundschaft ersetzen", sagt der Leiter der Studie, Joseph Allen laut Huffington Post.

Gute Nachrichten also für alle, die in der Schule nicht "Everybody's Darling" sind!

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