Abnehmen
Diät - Deutsch: Was hinter Diät-Sprüchen steckt

"Bist du krank?", "Du bist nicht dünn gedacht." Was hinter solchen Abnehm-Kommentaren wirklich steckt und weitere Fakten rund um Diät verrät das Buch "Diät - Deutsch. Deutsch - Diät" von Susanne Fröhlich und Constanze Kleis.

Sie wollen abnehmen? Sie finden sich zu dick? Dann hören Sie bloß nicht auf Leute, die Ihnen mit tollen Tipps, Versprechungen oder mit eigenen wundersamen Erfahrungen am Ende doch nur schlechte Laune bereiten. Das meinen die Autorinnen Susanne Fröhlich ("Moppel-Ich") und Constanze Kleis in ihrem neuen Buch "Diät - Deutsch. Deutsch - Diät" (Langenscheidt, 9,99 Euro). Es wird viel geredet und geschrieben zum Thema, und man sollte nicht alles glauben. Vor allem Promis bieten die dollsten Erklärungen auf, um ihr angebliches Figur-Geheimnis zu erklären. Seltsamerweise machen gerade die Dünnsten ("Victoria Beckham", "Angelina Jolie") unter den Berühmten angeblich nie Diät, und Schwangerschaften scheinen an diesen Damen spurlos vorüberzugehen, wundern sich die Autorinnen. Schon nach vier Wochen sehen sie aus, "als hätten sie höchstens eine Erdnuss zur Welt gebracht".

Nehmen Sie sich aber auch in Acht vor Leuten, die es angeblich nur gut mit Ihnen meinen ("Nimm doch noch, das ist bloß Vanillepudding, der beißt nicht!"). Die wollen gewiss nicht nur Ihr Bestes, warnen Fröhlich und Kleis. Entlarven Sie all die Sprüche Ihrer Mitmenschen, erfahren Sie, was wirklich damit gemeint ist. Und lernen Sie Ihren Körper besser verstehen: Was will Ihnen Ihr Speck gerade sagen? Was genau meint jetzt Ihre Waage? Einige Fakten, was wirklich zählt beim Diäten, finden sich dann auch in dem Ratgeber. Und wer weiß, so das Autorinnen-Duo, vielleicht wollen Sie am Ende gar nicht mehr abnehmen ...

Hier eine Kostprobe aus dem Buch:

Von Promis lernen - Was gesagt wird und was gemeint ist

  • "Das muss wohl am Stillen liegen, das lässt die Pfunde ja nur so purzeln."
    Der Promi-Fitnesstrainer David Kirsch und ich sind aneinander gekettet, seit ich aus dem Kreißsaal raus bin. Und das wird auch so bleiben, bis mein Handgelenk so dünn ist, dass es durch die Handschelle rutscht.
  • "Ach, das Baby hält mich so auf Trab ..."
    Morgens schäle ich einen Apfel, teile ihn in drei Mahlzeiten auf und lege das Kernhaus für den Mitternachtssnack beiseite.
  • "Ich komme nicht eine Minute dazu, mich hinzusetzen. Ich stehe immer am Bettchen meines Kindes und bin so glücklich, dass ich darüber total das Essen vergesse."
    Ich verbringe ganze Nächte auf dem Crosstrainer und bekomme seit Wochen nichts anderes als eine Limonade bestehend aus Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer.
  • "Ich kann essen, was ich will ..."
    Nach 16 Uhr gibt es überhaupt keine Nahrung mehr. Davor nur eine Hähnchenbrust, ohne Haut, gedünstet und einen Salat – ohne Dressing.
  • "Ich trinke eben viel Wasser!"
    Die größte Mahlzeit am Tag ist die Zahnpasta auf meiner Bürste (fettreduziert).
  • "Ich habe einen tollen Stoffwechsel."
    Ich lebe von 1.500 Kalorien und mein Stoffwechsel wird von drei Sporteinheiten täglich befeuert.
  • "Ich jogge regelmäßig."
    Ich mache zwei Stunden am Tag Sport. Den Rest erledigt Photoshop.
  • "Die Natur war nett zu mir, ich habe einfach gute Gene."
    Ich nehme fünf unterschiedliche Hormonpräparate, drei verschiedene Diätpillen und habe mich ansonsten sehr erfolgreich von Nahrungsmitteln emanzipiert.
  • "Ich habe meine Ernährung umgestellt."
    Ich koche mir morgens eine Tasse Wasser, nehme einen Brühwürfel, werfe ihn weg und trinke das Wasser. Den Rest des Tages denke ich darüber nach, was es noch mal war, wofür es sich zu leben lohnt.
  • "Ich ernähre mich einfach gern gesund."
    Ich habe mir an Oberschenkeln, Bauch, Oberarmen, Po und am Kinn Fett absaugen lassen. Dreimal bislang.
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