Energiedichte - was steckt dahinter?
Wie berechne ich die Energiedichte?
Die Energiedichte wird berechnet, indem man den Kaloriengehalt einer bestimmten Menge eines Lebensmittels durch sein Gewicht teilt. Beispiel: 30 Gramm Kochschinken haben 38 Kilokalorien. 38 geteilt durch 30 = 1,3 - das ist die Energiedichte. Was aber bedeuten nun Zahlen wie 1,5 oder 2,8? Wann ist eine Energiedichte niedrig, wann hoch?
- niedrige Energiedichte: bis 1,5 kcal/Gramm - das bedeutet: Genuss ohne Grenzen. Aber achten Sie - wie immer - auf eine gute Mischung. Damit Sie das ganze Spektrum an Vitaminen und Mineralien zu sich nehmen. Kiloweise Obst zu essen wäre zu einseitig.
- mittlere Energiedichte: von 1,6 bis 2,4 kcal/Gramm - das beutet: Okay, wenn die Portion stimmt. Wenn Sie Lebensmittel mit mittlerer Energiedichte wählen, sollten Sie keine zu großen Portionen davon essen und eventuell noch etwas aus dem niedrigen Bereich dazuwählen. Entscheiden Sie nach Appetit, was passt. Großer Hunger: eine halbe Meeresfrüchte-Pizza, dazu Salat oder Obst. Kleiner Hunger: ein Hamburger (ohne Käse) ohne etwas dazu.
- hohe Energiedichte: ab 2,5 kcal/Gramm - das beutet: Stopp bei Lebensmitteln aus diesem Bereich. Bitte nur in kleinen Portionen genießen und dann immer von Produkten mit niedriger ED begleitet. Stehen gerade Lebensmittel mit hoher ED oft auf Ihrem Speiseplan? Dann schauen Sie mal, ob Sie nicht ungünstige gegen weniger ungünstige Produkte ersetzen können. Beispiele: Statt eines panierten Schnitzels mit einer Energiedichte von 3,2 kann es mal ein Toast Hawaii sein (2,6), statt der Tafel Vollmilchschokolade (5,3) ein Stück Sachertorte (3,3).
Quelle: Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin, TU München
Wenig überraschend: Ganz vorn bei den Guten sind Gemüse (0,2 kcal/Gramm) und Obst (0,5 kcal/Gramm), auch mageres Fleisch kann sich sehen lassen (1,2 bis 1,4 kcal/Gramm). Abgeschlagen: Süßigkeiten und Gebäck, die erreichen Werte von 4 oder 5 - ist ja auch so gut wie kein Wasser drin und obendrein viel Fett.
Erstaunlich dagegen: Es gibt eine Vielzahl Fertig-Mahlzeiten mit niedriger Energiedichte. Eine Auswahl an Mahlzeiten und Snacks, die gut zur BRIGITTE-Diät passen, finden Sie zum Beispiel in der BRIGITTE-Diät Energiedichte (für Abonnentinnen kostenlos zum Herunterladen, sonst 2 Euro). Für den schnellen Überblick sind die Lebensmittel den Ampelfarben zugeordnet: Grün entspricht einer niedrigen, Gelb einer mittleren und Rot einer hohen Energiedichte.
Faustregel: Je wasserreicher und fettärmer ein Lebensmittel, desto geringer die Energiedichte und desto besser für die Figur.












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am um
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Schwertwal
am 01.06.12 um 08:32
Guten Tag!
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BRIGITTE.de-Team
am 09.01.12 um 10:22
Hallo Tanja,
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lopü
am 07.01.12 um 19:57
SUPER!!!!!!!!!!!!!!
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Tanja
am 06.01.12 um 22:43
Hallo, leider habe ich nicht herausgefunden wie Vollkornbrot/ brötchen und Co zu bewerten sind. Ich vermute allerdings dass die Dichte nicht soooo extrem hoch sein müsste.
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BRIGITTE.de-Team
am 07.11.11 um 17:35
Liebe Weily,
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Weily
am 04.11.11 um 14:53
Hallo,
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BRIGITTE.de-Team
am 16.08.11 um 14:48
Liebe Odin,
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Odin
am 15.08.11 um 15:34
Können Sie Angaben zum Verzehr von Ziegen- und Schafsmilchprodukten machen? Diese gibt es nicht nicht einer Lightversion, doch bieten sie keine weitere Alternative bei Kuhmilchallegie.
mehr (8)Ich bin als Phyisiker rein Zufällig während einer Recherche auf ihren Artikel gestoßen und möchte gerne Anmerken, dass ich es für ein Unding halte, einen solchen mit Halbwissen und gar schlichtweg falschen Aussagen gespickten Text öffentlich zu publizieren. Gerade solch Popularmedien, wie eben ihre Zeitschrift, fördern eine Missbildung des öffentlichen Verständnisses bezüglich einer solchen Thematik.
Ich rate jedem Leser, sehr achtsam mit derlei Artikeln umzugehen und sich lieber an Kompetenzen zu wenden, sollten hinreichende Informationen über das Thema erwünscht sein.
Beste Grüße
Schwertwal,
Goethe-Universität Frankfurt
in unserer Kalorientabelle finden Sie die meisten gängigen Lebensmittel mit ihrem Energiedichtewert. Brot ist hierunter zu finden: http://www.brigitte.de/figur/abnehmen/kalorientabelle-559038/#kcal.
Schöne Grüße
BRIGITTE.de-Team
Danke für eure Antwort - tanja
wenn wir Sie richtig verstanden haben, geht es Ihnen darum, gesättigte Fettsäuren zu vermeiden. Eine Möglichkeit: vegetarisch essen, mit Eiweißträgern wie Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen, Soja) und Nüssen. Dazu können Sie Getreide, Nudeln und Reis kombinieren. Es gibt im Reformhaus und Naturkosthandel viele pikante Brotaufstriche auf Basis von Sonnenblumenkernen oder Mandeln. Die haben auch nicht gerade wenig Kalorien, kommen aber weitestgehend ohne gesättigte Fettsäuren aus. Wenn Sie Fisch mögen, dann ist auch das eine gute Quelle, sogar fetter Fisch wie Heilbutt, Ölsardinen und Tunfisch in Öl.
Viel Erfolg beim Zunehmen wünscht
Ihr BRIGITTE.de-Team
was gibt es zu beachten, wenn jemand ZUnehmen will, aber fettarm( betr.gesättigte Fettsäuren) essen soll?
hier sind Angaben zur Energiedichte von Ziegen- und Schafmilchprodukten:
Ziegenfrischkäse: ED 1,6
Ziegenweichkäse: ED 2,8
Ziegenschnittkäse: ED 3,6
Ziegenmilch: ED 0,7
Ziegenjoghurt: ED 0,7
Schafkäse: ED 2,4
Schafkäse fettarm: ED 1,7
Schafmilch: ED 1,0
Schafjoghurt: ED 1,0
Schöne Grüße
BRIGITTE.de-Team