Energiedichte - was steckt dahinter?

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Sonderrolle flüssige Kalorien

Laut Energiedichte wären auch Cola, Saft oder Fruchtmolke im grünen Bereich, steckt ja jede Menge Wasser drin. Doch diese Getränke machen nicht satt und enthalten Zucker. Anders als bei fester Nahrung hat der Magen mit Flüssigkeiten keine Arbeit und reicht sie gleich weiter. Die Kalorien aber bleiben "hängen", und da kann was zusammenkommen.

Ein Liter Orangensaft oder Cola trinkt sich schnell weg, und schon sind 420 Kalorien aufgenommen - so viel, wie eine Portion Spaghetti Napoli hat, und die macht deutlich besser satt! Deshalb: rote Karte für Säfte und Softdrinks während einer Diät. Nur kalorienfreie Getränke sind unbegrenzt okay, auch Buttermilch oder Kefir, die man nicht in rauen Mengen trinkt.

Eine Zwitterrolle spielen Joghurtdrinks, Smoothies, Cappuccino, Kakao. Da stecken zum Teil zwar nicht gerade wenig Kalorien drin, aber dank Eiweiß oder Fruchtstückchen machen sie nicht so schnell wieder hungrig wie Säfte und Limos. Auch sind sie ja keine wirklichen Durstlöscher. Also "Gelb", weil wir nicht so viel davon trinken sollten. Wichtig dabei: Milchdrinks, Smoothies & Co sollten möglichst fettarm sein und keinesfalls Zucker enthalten - achten Sie also aufs Etikett.

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  • Text: Susanne Gerlach
    Teaserfoto: sunemotion/istockphoto.com