BRIGITTE: Was haben Sie heute Morgen gefrühstückt?
Volker Schusdziarra: Das Gleiche wie immer: eine Scheibe Brot mit Marmelade und eine mit Honig.
BRIGITTE: Nicht gerade das, was Sie einem Übergewichtigen empfehlen würden.
Volker Schusdziarra: Kommt darauf an. Diese Kombination ist zwar nicht kalorienarm, aber auch Übergewichtige dürfen das essen, wenn sie im Verlauf des Tages diese Kalorien einsparen.
BRIGITTE: Es hieß bisher immer: Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Sie haben aber jetzt die Gegenthese aufgestellt: Wenn man abnehmen will, ist frühstücken eher ungünstig. Warum?
Volker Schusdziarra: Wir haben untersucht, ob man mit einem bestimmten Essverhalten die tägliche Kalorienaufnahme niedrig halten kann - automatisch und ohne viel nachdenken zu müssen. Das ist ja das ewige Wunschdenken. Dass der Körper das quasi von selber reguliert. Tut er aber nicht. Es hat sich sowohl bei Schlanken als auch bei Übergewichtigen gezeigt: Je mehr Kalorien sie zum Frühstück essen, desto mehr gehen auch die Kalorien am gesamten Tag nach oben. Es kam bei unseren Probanden zwar auch vor, dass nach einem energiereichen Frühstück der Rest des Tages nicht so hochkalorisch ausfiel. Aber das war nur bei einem Viertel aller analysierten Tage so und entspricht damit den üblichen spontanen Schwankungen in unserem Essverhalten.












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am um
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Chapta
am 13.08.11 um 22:51
@Auriga
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Ulrike
am 28.01.10 um 11:39
Ich esse gerade Insulin-Trennkost. Und habe in 4 Monaten ohne zu hungern, ohne Heißhungerattacken 8 kg abgenommen. Wenn ich morgens nicht esse, würde meine Bauchspeichekdrüse SOS funken. Ich bin total blöd im Kopf dabei und könnte rechts von links nicht unterscheiden. Meinen Mann würde ich wahrscheinlich auch nicht mehr erkennen. Äh, irgendwie kann ich das Thema "Die Wissenschaft hat festgestellt" oder "neueste Untersuchungen haben ergeben" nicht mehr hören. Ich lese solche Meldungen in Zukunft nicht mehr. Sicher kann ich ohne diese Erkenntnisse alt werden, so wie mein Vater, der ist gerade 85 geworden. Mache meine Trennkost weiter und kümmere mich lieber um meine Steuererklärung.
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Auriga
am 10.01.10 um 01:16
Da frage ich mich, warum es im weisen Volksmund heißt: Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler. Ich selbst habe jahre- und jahrzehntelang genau andersherum 'gefressen' -- mit dem Resultat eines Spitzengewichtes von weit über 200 Kilogramm -- welches sich dank Schlauchmagen-OP nun Gott sei Dank in Richtung auf halbwegs erträgliche Maße bewegt. Und ich kann aus Erfahrung sagen: Wenn Ihr das Frühstück auslasst, haut Ihr ab dem zweiten richtig rein... muss aber sicherlich nicht für alle gelten...
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Rine81
am 05.01.10 um 15:06
Kann dem Artikel nur zustimmen. Ich habe letztes Jahr 8 Kilo abgenommen indem ich das Früstück weggelassen bzw. nur ein bisschen Obst gegessen habe. Ich hatte so viel weniger Hunger während des gesamten Tages und mir ist das Abnehmen relativ leicht gefallen.
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susi
am 10.11.09 um 17:10
Das mit dem Vergleich Vollkornbrötchen/Portion Bratkartoffeln hat mich geschockt!! Susi
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Pummi
am 10.11.09 um 08:47
Endlich. Da hat mich mein Gefühl daß ich mehr esse und tagsüber mehr Hunger habe, wenn ich frühstücke doch nicht getrogen. Danke
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tao500
am 09.11.09 um 19:08
Sehr interessant. Ich esse am Morgen N U R Obst (so wird es ohne Belastendes sofort perfekt verwertet). Mittags esse ich sehr umfangreich und Abends nur noch eine Kleinigkeit. Seit 30 Jahren halte ich damit mein Gewicht von 85 kg bei 182 cm Größe.
mehr (7)Deswegen hast du wohl 200kg gewogen. Du hast "gefressen" wie du es selbst gesagt hast.
wer den Artikel richtig liest, wird feststellen, das die Aussage bedeutet das man nicht "nicht frühstücken" soll, sondern das es darauf ankommt WAS man frühstückt. Was - finde ich - beim Abnehmen sowieso wichtig ist. Egal ob morgens, mittags oder abends. "Ernährungsumstellung" heißt das Zauberwort.
Ich finde den Artikel trotzdem interessant. Werd beim Frühstück jetzt mal nur noch Obst essen anstatt Müsli :) Mal sehen ....