Tschüss, Waage!
5 gute Gründe, warum wir uns nicht mehr wiegen sollten

Einer unserer Neujahrsvorsätze: Wir lassen uns von der Waage nicht länger tyrannisieren. Aus fünf guten Gründen.

Foto: Jose Luis Pelaez Inc/Blend Images/Corbis

1) Weil uns das Idealgewicht nicht glücklich macht

Was ändert sich, wenn wir drei Kilo weniger wiegen? Nicht viel, außer einer weiteren schnöden Zahl: unsere Kleidergröße. Entscheidend ist doch aber, ob es uns gut geht. Positiver Nebeneffekt: Wenn wir uns wohlfühlen, brauchen wir wenig bis gar kein Trostessen oder "Soul Food." Das streichelt zwar die Seele, macht aber auch dick.

2) Weil uns das Wiegen stresst

Verdammt, schon wieder 600 Gramm mehr! Darauf gleich noch ein paar von den leckeren Pralinen ... klappt ja doch nicht mit dem Gewichthalten. Oder wir reagieren mit verbissenem Kalorienzählen, was auch keine Lösung ist. Der Fokus aufs kalorienarme Essen raubt uns nur Lebensfreude und Energie, die wir in amüsantere und wichtigere Dinge investieren könnten.

3) Weil wir lieber unseren Körper anschauen als ein Display

Wir wiegen uns, weil wir gut aussehen und gesund sein wollen. Doch die nackte Zahl sagt wenig über Optik und Gesundheit aus. Wie fit und schön wir tatsächlich sind, sehen wir im Spiegel viel besser als auf dem Display. Und es tut uns gut, uns immer mal wieder liebevoll anzuschauen - und zu sehen, was schön und besonders an uns ist.

4) Weil wir einem seelenlosen Gerät keine Macht über uns geben

Wir sind freier, wenn wir aufhören, uns regelmäßig zu wiegen. Denn wer einmal angefangen hat, täglich auf die Waage zu steigen, entwickelt schnell eine Art Obsession mit dem eigenen Gewicht. Und darauf können wir getrost verzichten.

5) Weil das Gewicht nichts über den Fettgehalt unseres Körpers aussagt

Die Zahl auf der Waage sagt nichts über den Fettanteil unseres Körpers aus. Zum Beispiel steigt das Gewicht, wenn wir anfangen, beim Sport Muskeln aufzubauen. Und gegen ein paar Muskeln haben wir doch nichts, oder? Die verbrennen nämlich schön Fett. Außerdem zeigt die Waage auch kurzfristige Schwankungen an, die mit dem Wassergehalt des Körpers zusammenhängen. Beziehungsweise mit dem weiblichen Zyklus - kurz bevor die Periode einsetzt, wiegen die meisten Frauen etwas mehr.

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