Abnehmtipps
An Weihnachten nicht zunehmen - 10 Strategien

Warum muss man an Weihnachten eigentlich immer zunehmen? Muss man doch gar nicht - 10 Strategien dagegen.

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  • Strategie 1: Essfallen elegant umkurven
    Hören Sie immer auf zu essen, wenn Sie satt sind? Dann sind Sie die große Ausnahme. Die meisten von uns futtern, bis der Teller leer ist. Haben wir so gelernt, und wir müssen uns nicht wundern, wenn wir dann nicht nur an Weihnachten zunehmen. Nicht etwa das Bauchgefühl entscheidet darüber, wie viel wir essen, sondern die Portion - egal, wie groß sie ist, wie fett, wie kalorienreich. Und an Feiertagen ist Entsagung ja quasi gesetzlich verboten. Aber Sie lassen sich in diesem Jahr an Weihnachten nicht in diese Falle locken. Sie hören rechtzeitig auf. Oder nehmen von vornherein weniger. Eine gute Strategie gegen das Zunehmen.
  • Strategie 2: Endlich Zeit zum Schlafen
    Zum Glück haben die meisten an den Feiertagen und oft auch zwischen den Jahren frei. Endlich ist Zeit. Und die sollten Sie nutzen. Aber nicht, um bis in die Puppen mit der Familie rumzuhängen oder bunte Teller leer zu essen. Schlafen Sie lieber. Viel, ausdauernd und mit Wonne. Eine tolle Strategie gegen das Zunehmen. Weil Wachstumshormone in Gang kommen und Fett abbauen. Nachteulen dagegen entwickeln Hormone, die den Appetit ankurbeln. Gute Gründe also für verschärften Matratzenhorchdienst.
  • Strategie 3: Echt cool - Ihre Wohnung
    Keine Frage: Die Zentralheizung ist ein echter Segen. Doch leider: Heizen macht dick. Wie das? Menschen haben eine "thermoneutrale Zone", die bei ungefähr 26 Grad liegt. Ein Klima, bei dem der Körper am wenigsten Energie verbraucht - und wir leider am wenigsten Kalorien verbrennen. Je kälter der Raum, desto mehr muss der Organismus ackern, um sich auf Betriebstemperatur zu bringen. Also, die Heizung ein paar Grad runter, und den Stoffwechsel schön was tun lassen, und schon sind Sie ein paar Kalorien los.
  • Strategie 4: Sie mögen's hell
    Dinner bei Kerzenschein - nett gemeint, aber nix für die Figur. Wissenschaftler haben festgestellt: Funzeliges Licht macht erst richtig Appetit. Wir verlieren dann die Selbstkontrolle und schaufeln nur so rein. Also Spot an und Hifi-Anlage aus. Weil Sie diesmal gewissenhaft auf Background-Berieselung verzichten. Die verführt nämlich auch zum Mehr-Essen, wie andere Forscher behaupten.
  • Strategie 5: Fisch auf den Tisch!
    Es gibt Traditionen, mit denen man beizeiten mal aufräumen sollte. Zum Beispiel so 'ne Weihnachtsgans - braucht man die wirklich jedes Jahr? Oder öliges Fondue zu Silvester. Muss das sein? Vielleicht können Sie ja noch umdisponieren: Sie versteigern Ihre Gans im Web, bestellen das Fleisch ab - und tischen lieber einen schönen Lachs auf. Macht genau so viel her, schmeckt lecker und hat den ein oder anderen gesundheitlichen Vorteil: Omega-3-Fettsäuren sorgen für einen Extra-Schub Vitamin D, das wir gerade im Winter besonders nötig haben. Das gesunde Fischöl bringt außerdem Fett- und Zuckerstoffwechsel auf Trab - beste Voraussetzungen, nicht dick zu werden. Ein kleines Wunder, so ein Fisch.
  • Strategie 6: Vanille-Tee statt Kipferl
    Fett ist ja bekanntlich ein Geschmacksträger, Zucker irgendwie auch, und gemeinerweise befinden sich beide in vielen Leckereien, die wir uns von Ende Oktober bis Mitte Januar einverleiben. Wir lieben Süßes, auch um uns die dunkle Jahreszeit schön zu essen. Mit den bekannten Folgen. Diesmal holen Sie sich Ihre gute Laune kalorienarm: über Gewürze. Zimt, Kardamom, Anis, Ingwer und vor allem Vanille peppen Ihre Speisen auf, heben den Serotoninspiegel und sorgen für gute Laune. Ihre ätherischen Öle können sogar Glücksgefühle auslösen. Würzen Sie im Winter besonders intensiv, zum Beispiel auch Tee und Kaffee. Dann brauchen Sie weniger Süßes zum Knabbern.
  • Strategie 7: Genug Wasser im Haus
    Trinken Sie! Und zwar nicht nur Rotwein. Der ist in Maßen zwar durchaus gesund, aber diesmal darf es für Sie vor allem Wasser sein, und zwar in rauen Mengen. Das hat zwei Vorteile: Sie spülen Ihr Verlangen nach Naschwerk und deftigem Essen einfach weg. Funktioniert tatsächlich! Außerdem macht Wasser schlank. Viermal täglich ein großes Glas vor dem Essen regt derart den Stoffwechsel an, dass Sie gleich mal 100 Kalorien verbrennen, ohne etwas dafür zu tun.
  • Strategie 8: Oben im Schrank ist noch Platz
    Aus den Augen, aus dem Sinn. Ein Sprichwort, das selten so den Kern trifft wie vor, während und nach Weihnachten. Liegen doch allüberall Naschereien als leicht verfügbare Versuchung herum. Weg damit in Schränke und Kommoden! Am besten ganz oben, ganz hinten, Hauptsache schwer zugänglich. US-Wissenschaftler haben's getestet: Die Tafel Schokolade im Schrank ist weniger verführerisch als der offene Keksteller auf dem Tisch. Und die blickdichte Packung lockt weniger als die durchsichtige.
  • Strategie 9: Tschüs, bis später!
    Auch wenn nach dem Essen eine gewisse Müdigkeit aufkommt: Legen Sie sich nicht aufs Ohr, gehen Sie ohne Umweg in die Natur. Bewegung plus kalte Luft fördert Ihren Energieumsatz immens, Fett und Zucker haben keine Chance, sich gemütlich auf Ihren Hüften niederzulassen. Abgesehen davon macht es ohnehin mehr Spaß, draußen den Kopf klar zu bekommen, als im häuslichen Essensmief rumzuhängen.
  • Strategie 10: Johann hilft beim Putzen
    Das Jahresende ist die letzte Gelegenheit, kalorientechnisch noch mal alle Register zu ziehen, falls Sie da einen gewissen Nachholbedarf haben. Schalten Sie das Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern ein. Das sorgt für den richtigen Schwung, um noch ein paar lästige Hausarbeiten zu erledigen. Oder legen Sie eine CD auf: zum Beispiel Johann Strauss oder Mozart - Ohrwürmer vom Feinsten! Der Lohn: Eine Stunde Aufräumarbeiten schafft ca. 120 Kalorien weg, eine halbe Stunde Putzen immerhin 135 (eine Stunde Sofalümmeln verbraucht dagegen nur 55); Singen erleichtert Sie um weitere 180 Kalorien. Falls Sie's mit der Klassik nicht so haben, dann ist abends Party angesagt. Beim Tanzen lösen sich etwa 300 Kalorien in Wohlgefallen auf, Sie müssen allerdings eine Stunde durchhalten. Doch das fällt garantiert nicht schwer, wenn Sie wissen: Morgen gibt's auf der Waage endlich mal kein böses Erwachen ...

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  • Artikel vom 06.12.2012
    Fotos: istockphoto.com (10)
    Text: Stephan Bartels, Susanne Gerlach
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