WHtR: Die neue Schlank-Formel?

Die Formel WHtR (Waist-to-Height-Ratio) soll anhand von Gewicht und Körpergröße über unser Krankheitsrisiko viel genauer Auskunft geben als der BMI (Body-Mass-Index). Testen Sie, ob Sie zu dick sind.

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Berechnen Sie Ihre WHtR (Waist-to-Height-Ratio):

Um Ihre WHtR zu errechnen, machen Sie bitte folgende Angaben:






Der BMI (Body-Mass-Index) - also die Formel "Körpergewicht geteilt durch Körpergröße zum Quadrat" - war bisher der gängige Indikator, ob jemand normal- oder übergewichtig ist.

Nun hat eine deutsche Studie mit 11.000 Teilnehmern ergeben, dass es viel besser sei, den Taillenumfang (Waist) durch die Körpergröße (Height) zu dividieren, um das persönliche Gesundheitsrisiko zu checken. Bei Unter-40-Jährigen sollte diese WHtR Waist-to-Height-Ratio) 0,5, bei Älteren höchstens 0,6 betragen. Eine geringe Abweichung von diesen Werten ist noch okay, bei größeren Differenzen steigen gesundheitliche Risiken.

Dahinter steht das, was schon lange bekannt ist: Fürs Gesundheitsrisiko ist nicht nur das Gewicht, sondern auch der Taillenumfang entscheidend. Ein dicker Bauch steigert das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf- und andere Erkrankungen. Denn Fett am und vor allem im Bauch - rund um die Organe - ist gesundheitsschädlich. Daher gilt schon länger die Empfehlung, zusätzlich zum BMI auch den Taillenumfang zu messen. Er sollte bei Frauen nicht über 88 Zentimetern und bei Männern nicht über 102 Zentimetern liegen.

Braucht man dann die WHtR-Formel überhaupt? Zumal sie gar nicht wirklich neu ist. "Wir haben schon 2006 herausgefunden, dass für das Diabetes-Risiko die WHtR-Formel das Risiko gut widerspiegelt", sagt Prof. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung. "Auch für die Sterblichkeit ist sie ein guter Risikomarker. Jedoch hat diese Formel gegenüber der Kombination aus BMI plus Bauchumfang keine zusätzliche Aussagekraft."

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  • Text: Susanne Gerlach
    Foto: iStockphoto.com
Letzte Kommentare
  • Janine Jakob
    am 23.05.11 um 22:04
    Die WHtR Formel ist sicher viel sinnvoller, als der BMI. Der Body-Mass Index berechnet die Knochenmasse nicht mit ein. In weiterer Folge müssten dann muskulösere Menschen auch automatisch übergewichtig sein. Der Bauchumfang ist hier sicherlich ein wesentlich besserer Indikator.
    Zu viel Fett vor allem in der Bauchgegend ist wirklich enorm schädlich.
    Folgender Artikel sollte jeden Übergewichtigen zum schnellen Abnehmen bewegen: http://www.wiekannichschnellabnehmen.net/2011/01/folgen-von-ubergewicht/
  • schrubbel
    am 06.03.10 um 12:13
    Na toll! Seit Jahrzehnten predigen uns dieFaruenzeitschriften, dass es nicht möglich ist, an einzelnen Körperstellen gezielt abzunehmen. Soll sich nun eine Frau, die ihr Normalgewicht vorrangig "am Bauch sitzen hat" auf Magergewicht runterhungern, damit der Bauch weniger rund ist.
    Oder lieber gleich absaugen lassen??

    Irgendwie wird hier ein Problem beschrieben (mein Problem!), aber keine Lösung angeboten.

 
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