WHtR: Die neue Schlank-Formel?
Insofern ist schon das Messen des Taillenumfangs zusätzlich zu Größe und Gewicht ein Fortschritt, wenn es um das Gesundheitsrisiko geht. Doch Bauch ist nicht gleich Bauch. Heiner Boeing: "Wer groß ist, darf auch einen dickeren Bauch haben." Genau das spiegelt der WHtR-Wert wider, weil er die Körpergröße mit einbezieht.
Doch bevor man jetzt über neue Formeln diskutiere, müsse man zunächst die Ärzte dazu bringen, den Taillenumfang routinemäßig zu messen, meint der Ernährungswissenschaftler. "Die meisten stellen ihre Patienten nur auf die Waage."
Und da zeigt sich vielleicht, dass jemand normalgewichtig ist - trotz dickem Bauch. Und sich in falscher Sicherheit wiegt. Denn in Wahrheit habe er ein erhöhtes Risiko, krank zu werden, so Boeing, dem der Zusammenhang zwischen Bauchumfang und Gesundheitsrisiko auch bei Normalgewicht aus Ergebnissen der EPIC-Studie bestens bekannt ist.
Der Trend zum Bauch ist leider ungebrochen. Eine schwedische Untersuchung zeigte kürzlich, dass sich in den vergangenen Jahren gerade bei Frauen die Körperfett-Verteilung ungünstig verschoben hat: weg von Po und Hüfte, hin zum Bauch. Apfel statt Birne also. Tröstlich für alle, die einen dicken Po haben.
Fazit: Die WHtR ist eine Ergänzung dessen, was es schon gibt. Sie stellt eine Verfeinerung der bisherigen Messmethoden dar.
Wie bleiben wir gesund und schlank? Prof. Christoph Bamberger im Interview.











Zu viel Fett vor allem in der Bauchgegend ist wirklich enorm schädlich.
Folgender Artikel sollte jeden Übergewichtigen zum schnellen Abnehmen bewegen: http://www.wiekannichschnellabnehmen.net/2011/01/folgen-von-ubergewicht/
Oder lieber gleich absaugen lassen??
Irgendwie wird hier ein Problem beschrieben (mein Problem!), aber keine Lösung angeboten.