BRIGITTE-Diät: Gerichte aus der Tiefkühltruhe

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In diesem Artikel:

Interview mit Frosta-Geschäftsführer Felix Ahlers

BRIGITTE: Warum gerade diese fünf Gerichte?

Felix Ahlers: Da ist für jeden etwas dabei: ein Klassiker wie die Gulaschpfanne, Exotisches wie die Wok-Gerichte, mal was mit Fleisch oder Fisch, mal was Vegetarisches. Gerichte, die eher aufwändig sind, wenn man sie selber machen würde.

BRIGITTE: Diese Gerichte gab es bisher in ähnlicher Rezeptur, was wurde verändert?

Felix Ahlers: Wir haben sie den BRIGITTE-Rezepten angepasst, sie auf die BRIGITTE-Ernährungspyramide abgestimmt. Zum Beispiel Butter gegen Pflanzenöl ausgetauscht oder den Fettgehalt insgesamt gesenkt. Oder Angaben zur Portionsgröße gemacht.

BRIGITTE: Frosta wirbt seit zwei Jahren mit seinem "Reinheitsgebot" -was bedeutet das?

Felix Ahlers: Seit 2003 verzichten wir auf alle Zusatzstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Aromen. Wir brauchen das alles nicht, das Tiefgefrieren ist die natürlichste Art der Konservierung. Wir konzentrieren uns lieber voll auf den Geschmack. Wir bieten eine Küche ohne Tricks. Und der Verbraucher kann sich darauf verlassen.

BRIGITTE: Sie kochen sogar Fonds selbst und stellen Nudeln her, um nicht auf Zulieferer angewiesen zu sein.

Felix Ahlers: Ja, weil sonst doch wieder Zusatzstoffe drin sind. Wir haben extra dafür unsere Produktionsmethoden angepasst, damit die Maschinen mit den natürlichen Zutaten arbeiten können. Wir meinen, Maschinen sollen sich den menschlichen Bedürfnissen anpassen, nicht umgekehrt. Früher haben wir Sahnepulver verwendet, jetzt nehmen wir nur noch frische Sahne ohne Stabilisatoren - und das schmeckt man. Um solche naturreinen Produkte zu bekommen, sind wir überall in der Welt unterwegs.

BRIGITTE: Es fällt auf, dass die Zutatenliste auf den Packungen sehr lang ist...

Felix Ahlers: Zwar wären auch Sammelbegriffe wie "Brühe" oder "Gewürze" korrekt, aber wir nennen lieber die einzelnen Bestandteile. Das gehört zu unserer Philosophie.

BRIGITTE: Das freut sicher Allergiker.

Felix Ahlers: Wir bekommen viel positive Resonanz, darunter von Menschen, die bestimmte Lebensmittelbestandteile nicht vertragen. Wir haben auch im Internet die potenziellen Allergene für jedes Produkt haarklein aufgeführt, da kann sich jeder vorab schlau machen.

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