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Gesund abnehmen mit der BRIGITTE-Diät und nach den BRIGITTE-Diätregeln: Stundenformel, Kalorienbremse und Fatburn-Kick. Was steckt dahinter? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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Frage 1: Was hat es mit der Diätwende auf sich?Gesund abnehmen - das ist die beste Strategie auf dem Weg zum Wunschgewicht. In den vergangenen Jahren haben sich in der Übergewichts-Forschung viele, zum Teil gravierende Erkenntnisse ergeben. Daraus lassen sich neue wissenschaftliche Grundsätze ableiten, die das Abnehmen leichter machen. BRIGITTE hat daraus drei Regeln entwickelt, die ab sofort für die BRIGITTE-Diät gelten: die "Stundenformel", der "Fatburn-Kick" und die "Kalorienbremse".
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Frage 2: Was bedeutet die "Stundenformel"?
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Sie gibt Ihnen eine Orientierung, in welchen Abständen Sie optimalerweise essen sollten. Hintergrund ist: Unser Stoffwechsel verbrennt am meisten Fett, wenn wir ihn mal ein paar Stunden in Ruhe lassen, also auf Snacks zwischendurch verzichten. Pausen von mindestens vier Stunden zwischen den Mahlzeiten sind optimal. Sie reichen immer vom Ende der vorigen bis zum Beginn der folgenden Mahlzeit. Nachts sollte eine Pause von mindestens zehn Stunden eingelegt werden. Daher die Stundenformel 4 - 4 - 10 für drei Mahlzeiten. Forschungen des Max-Planck-Instituts München bestätigen, dass unsere innere Uhr auf drei Mahlzeiten programmiert ist. Dann haben wir übrigens auch mehr Lust auf Bewegung, und das ist ideal, wenn man gesund abnehmen will. -
Frage 3: Darf man wegen der Stundenformel auch nichts zwischendurch trinken?Doch, unbedingt! Aber nur Kalorienfreies wie Wasser, ungezuckerten Tee. Softdrinks mit Süßstoff enthalten zwar auch keine Kalorien, doch der süße Geschmack kann Appetit auf mehr machen. Gut ist auch Kaffee (ohne Milch und Zucker), weil er Hungergefühle bremst. Stoffe im Kaffee, wie zum Beispiel die Chlorogensäure, sorgen dafür, dass Zucker nicht so rasch aus dem Darm ins Blut aufgenommen wird, das bremst auch die Ausschüttung des Dickmacher- Hormons Insulin. Außerdem gibt es Hinweise, dass Kaffee die Fettverbrennung ankurbelt.
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Frage 4: Was ist der "Fatburn-Kick"?Eiweiß ist unser wichtigster Verbündeter beim Abnehmen, das zeigen Daten der europäischen Diogenes-Studie mit knapp 800 Übergewichtigen. Und dieser Trumpf lässt sich besonders gut ausspielen. Wenn wir abends vor allem Eiweißreiches essen und Kohlenhydraten aus dem Weg gehen, dann kann über Nacht ungehindert Fett abgebaut werden. Auch haben diese Lebensmittel eine relativ geringe Energiedichte: Sie sättigen gut bei wenig Kalorien. Die neue BRIGITTE-Diät "Meine Diät", Die schnelle 3-Kilo-BRIGITTE-Diät und Die BRIGITTE-Diät mit der Diätwende bieten Rezepte mit dem Hinweis "Fatburn-Kick": In diesen Gerichten ist 20 Prozent mehr Eiweiß enthalten als in den übrigen Mahlzeiten.
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Frage 5: Sind Mahlzeiten mit mehr Eiweiß überhaupt gesund?
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Keine Sorge: Die BRIGITTE-Diät ist ausgewogen und nie einseitig. Neben tierischem Eiweiß wie Fleisch, Fisch und Käse landet auch viel pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen, Erbsen und aus Sojaprodukten auf dem Teller. Und bei den rund 1200 bis 1400 Kilokalorien am Tag sind Sie auch mit 20 Prozent Eiweiß zusätzlich noch im grünen Bereich. Und Sie essen es ja auch nicht pur, es gibt viel Gemüse dazu, wie zum Beispiel Paprika, Salatgurke oder Brokkoli, und hier und da auch Kohlenhydrathaltiges wie Reis oder Nudeln. -
Frage 6: Was hat es mit der "Kalorienbremse" auf sich?Mahlzeiten, die in Die neue BRIGITTE-Diät "Meine Diät", Die schnelle 3-Kilo-BRIGITTE-Diät und in Die BRIGITTE-Diät mit der Diätwende mit der "Kalorienbremse" ausgeflaggt sind, unterstützen Sie zusätzlich beim Abnehmen. Denn hier sind deutlich weniger Kohlenhydrate drin - minus 20 Prozent - als in den anderen Gerichten. Hintergrund: Der Zuckerstoffwechsel hat in der Regel oberste Priorität im Körper. Essen wir Kohlenhydrathaltiges wie Nudeln, Brot oder Süßes, dann wird das Hormon Insulin ausgeschüttet, das den Zucker aus den Kohlenhydraten als Energie zu den Körperzellen transportieren muss. Das kann Stunden dauern, und so lange muss der Fettabbau warten. Erschwerend kommt hinzu, dass Kohlenhydrate aus Zucker und hellem Mehl nicht lange satt halten und eine hohe Energiedichte haben (viele Kalorien, wenig Volumen). Gerichte mit eingebauter "Kalorienbremse" sind daher doppelt effektiv: weniger Kohlenhydrate, geringe Energiedichte.
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Frage 7: Darf man abends weder Brot noch Pasta essen?
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Doch, aber möglichst nur Vollkorn. Und klar: Es kommt auf die Menge an, also eher weniger. Vollkorn enthält komplexe Kohlenhydrate, die langsamer verstoffwechselt werden. Das schützt vor Heißhunger-Attacken, und man ist nach einer kleineren Portion satt als bei Weißmehlprodukten. Vollkornbrot möglichst dünn schneiden - ideal ist zum Beispiel Knäckebrot aus Vollkorn.
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am um
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Urvertraute
am 05.08.12 um 14:58
Oh ja, super, jetzt noch nach starrem Terminplan essen? Menschen sind VIELfältig. Manche brauchen öfter einen Happen, andere können lange ohne auskommen. Und nun ein weiteres Fresskorsett, in das wir uns für den Schlankheitswahn zwängen sollen?
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BRIGITTE.de-Team
am 27.06.12 um 10:32
Liebe krimimimi,
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krimimimi
am 27.06.12 um 07:19
noch einmal zur stundenformel, die haut ja schön hin, auch mit meinen hungergefühlen, die auftreten, kommt das zusammen: wenn ich morgens 7 uhr frühstücke, bekomme ich nach 4 stunden wieder hunger, der nächste taucht dann gegen 15 uhr auf und genau da wird es haarig ... 15 uhr abendessen? is' nich' euer ernst ... ich muss den hunger aushalten, um die fehlenden 6 stunden in der stundenformelrechnung zu überbrücken. und ja, später am abend taucht noch einmal ein hunger auf. also heißt es im klartext wohl 6 stunden am tag hunger aushalten oder es fehlt eine mahlzeit. ich bitte um praktikable lösungsvorschläge. ich schicke vorweg: ein snack ist kein praktikabler lösungsvorschlag, sie wissen selbst, dass ein snack mit sehr niedriger energiedichte nicht lange vorhält. mit snacks 6 stunden insgesamt überbrücken, da kommen auch schnell mal ein paar kalorien zusammen. geringenergische lebensmittel haben einen hohen wassergehalt und wenn wasser sättigen würde, löste dies das we
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BRIGITTE.de-Team
am 13.03.12 um 09:46
Liebe Vanessa,
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Vanessa
am 12.03.12 um 09:43
Liebes Brigitte Team,
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Elena66
am 14.02.12 um 14:44
Liebe Redaktion,
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BRIGITTE.de-Team
am 14.02.12 um 14:22
Liebe Elena66,
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Elena66
am 14.02.12 um 13:05
"1200 kcal pro Tag sind die wissenschaftlich vertretbare untere Grenze. Bitte bedenken Sie, dass es viele Frauen gibt, die weniger als 1500 Kcal Grundumsatz haben - woraus häufig ihr Übergewicht resultiert."
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BRIGITTE.de-Team
am 09.02.12 um 14:09
Liebe Katleen,
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Katleen
am 08.02.12 um 11:09
Hallo liebes Brigitte-Team,
mehr (56)Wie wäre es, wenn die Brigitte-Redaktion mal über den Wert des Urvertrauens nachdächte? Dem eigenen Körper zu vertrauen, ihm das zu geben, wonach er verlangt und ansonsten für genügend Ruhepausen im Leben zu sorgen - anstatt nun auch noch über absurde Stundenformeln zu schwadronieren...
Traurig und empörend ist es, was wir Frauen uns gegenseitig im Namen der Attraktivität antun...
vielen Dank für Ihre Nachfrage. Bei der Stundenformel geht es darum, Pausen von mindestens vier Stunden einzuhalten. Das heißt, es sollen nicht weniger als vier Stunden sein, bei drei Mahlzeiten am Tag sind es i.d.R. mehr. Ein Tagesplan könnte dann z.B. so aussehen: 7 Uhr Frühstück, 13 Uhr Mittagessen, 19 Uhr Abendessen. Wer zwischendurch großen Hunger hat, sollte lieber zu den Hauptmahlzeiten mehr essen, als zu snacken. Also zum Beispiel zusätzlich eine Scheibe Vollkornbrot oder ein Ei zur Hauptmahlzeit essen oder Joghurt mit Obst zum Nachtisch. Probieren Sie das doch mal aus. Wenn Sie mit drei Mahlzeiten gar nicht hinkommen, können Sie auch auf vier Mahlzeiten umsteigen. Zwischen den Mahlzeiten sollten dann aber mindestens vier Stunden Pause liegen. In Ihrem Fall könnten Sie dann um 15 Uhr und um 19 Uhr etwas essen.
Viel Erfolg und beste Grüße
Ihr BRIGITTE.de-Team
egal ist es nicht. Morgens ist am besten eine Mischung aus Kohlenhydraten und Eiweiß, also im Idealfall ein Müsli mit fettarmer Milch, Joghurt oder Kefir und etwas Obst. Oder ein Brot mit Quark und Marmelade. Der Körper braucht die Kohlenhydrate aus Getreide, Süßem oder Obst, weil die Speicher über Nacht leer geworden sind. Ganz besonders auch, wenn am Vorabend vorwiegend eiweißreich gegessen wurde. Mittags sind Sie etwas freier: Da sind Kohlenhydrate nicht so wichtig, sondern Eiweiß, um ausreichend satt zu werden. Also etwa ein Stück Fleisch oder Fisch nur mit Gemüse oder Salat. Eine kleine Portion Nudeln, Reis oder Kartoffeln dazu sind auch okay, aber mehr muss es nicht sein.
Beste Grüße
BRIGITTE.de-Team
ist es egal was man zum frühstück und zum Mittag ist???
Liebe Grüße
Vanessa
nun, da habe ich anderes gelesen und selbst erfahren. Die wenigsten Diätkünstler dürften auf lange Sicht bei 800 kal am Tag liegen und dennoch ist der JoJo-Effekt allpräsent. Ob da nicht doch eher 1200 kal-Diäten Anfang des Problems sind ... Der Kraft-Ausdauer-Kurs, den ich mache, ist selbst für Sportentwöhnte (war ich selbst), zweimal die Woche gut machbar (aber sicher nicht 5x, das wäre auch gar nicht sinnvoll, weswegen ich die Vorgabe, dass man bei 5x die Woche Sport erst magere 300 Kalorien zulegen darf, gerade für Sportentwöhnte und Termingeplagte sehr abschreckend fand). Aber sicher nicht, wenn ich am Tag nur 1200 kal esse (und dann noch egal, ob ich 1,50 oder 1,80 groß bin, 2 oder 20 kg Übergewicht habe und im Büro oder auf dem Bau arbeite). Gleiches gilt für reines Kraft- oder Ausdauertraining. Denn letztendlich hilft es Übergewichtigen gar nichts, wenn ihr Grundumsatz auf Dauer niedrig bleibt. Aber jeder, wie er will und am besten zurecht kommt
was den Grundumsatz betrifft: Sie haben recht, es gibt Frauen, die eine Diät nach der anderen machen und damit Ihren Grundumsatz runterregulieren. Doch handelt es sich dabei um Hungerkuren und Crash-Diäten von höchstens 800 Kcal/Tag. Die Höhe des Grundumsatzes ist aber auch genetisch vorbestimmt. Wer davon betroffen ist, kann aber durch Muskelaufbau den Grundumsatz raufregeln. Was den Sport betrifft: Es geht ja immer noch ums Abnehmen, nicht um eine isokalorische Ernährung. Wenn eine Frau von 70 Kilo täglich 30 Minuten moderat joggt, hat sie rund 270 Kcal verbraucht. Bitte auch nicht vergessen: Wer etliche Kilos zu viel drauf hat, ist meist eher sportentwöhnt und wird nicht unbedingt das große Power-Programm starten (und durchhalten) und täglich um die 400 bis 500 kcal verbrennen. Es besteht aus unserer Sicht daher nicht die Gefahr einer kalorischen Unterversorgung.
Schöne Grüße
BRIGITTE.de-Team
Und woher resultiert der geringe Grundumsatz vieler Übergewichtiger? In der Regel aus niederkalorischen Diäten, zwischen 1000 und 1400 kal am Tag und die den Stoffwechsel in den Krisenmodus zwingen. Und da ist er, unser beliebter Jo-Jo-Effekt. Ich war sehr enttäuscht, dass Ihre Diät-Revolution doch wieder nur ein verkapptes Hungern und Fehlernähren ist. Besonders krass fand ich, dass Sie erst bei 5 x die Woche Sport eine Zulage von 300 kal täglich empfehlen. Hallo? Wenn ich meinen Kraftausdauerkurs am Nachmittag nach gerade mal 800 genossenen Kal nach einem geistig anstrengenden Berufstag beginne, starte ich gleich mit dem Hungerast und kann das Training vergessen. Muskeln wollen auch gefüttert werden, wenn sie arbeiten, wachsen und den Grundumsatz steigern sollen.
was sich ändert, steht alles im Diätheft, das leider nicht mehr am Markt ist. Aber Sie können den Diätteil mit den Erläuterungen als kostenpflichtiges pdf bekommen, in unseren Premium-Shop: http://www.brigitte.de/premium/diaetwende-diaet-1114370/.
Zum 3-Mahlzeiten-am-Tag-Prinzip hat vor Jahren bereits das Max-Planck-Institut geforscht. Diabetologen und Übergewichtsexperten empfehlen das Prinzip, damit in den Pausen der Insulinspiegel sinken kann und die Fettverbrennung in Gang kommt.
Beste Grüße
BRIGITTE.de-Team
mich würde interessieren, welche Gesetze sich ändern (Titelblatt Heft 2/2012) und ob Sie Quellen haben, um den aktuellen Stand der Forschung bezüglich der 3 Mahlzeiten pro Tag einmal genauer nachlesen zu können?