Gesund abnehmen
Das Wichtigste über die BRIGITTE-Diätregeln

Gesund abnehmen, leichter abnehmen - mit den BRIGITTE-Diätregeln: Stundenformel, Fatburn-Kick und Kalorienbremse.

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Foto: liquidlibrary/thinkstock

Gesund abnehmen mit der BRIGITTE-Diät und nach den BRIGITTE-Diätregeln, die auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Hier erfahren Sie alles über Stundenformel, Kalorienbremse, Fatburn-Kick und Slow Carbs.

  • Warum wurden Diätregeln eingeführt?
    Gesund abnehmen - das ist die beste Strategie auf dem Weg zum Wunschgewicht. In den vergangenen Jahren haben sich in der Übergewichts-Forschung viele, zum Teil gravierende Erkenntnisse ergeben. Daraus lassen sich neue wissenschaftliche Grundsätze ableiten, die das Abnehmen leichter machen. BRIGITTE hat daraus drei Regeln entwickelt, die seit 2012 für die BRIGITTE-Diät gelten: die "Stundenformel", der "Fatburn-Kick" und die "Kalorienbremse".
  • Was bedeutet die "Stundenformel"?
    Sie gibt Ihnen eine Orientierung, in welchen Abständen Sie optimalerweise essen sollten. Hintergrund ist: Unser Stoffwechsel verbrennt am meisten Fett, wenn wir ihn mal ein paar Stunden in Ruhe lassen, also auf Snacks zwischendurch verzichten. Pausen von mindestens vier Stunden zwischen den Mahlzeiten sind optimal. Sie reichen immer vom Ende der vorigen bis zum Beginn der folgenden Mahlzeit. Nachts sollte eine Pause von mindestens zehn Stunden eingelegt werden. Daher die Stundenformel 4 - 4 - 10 für drei Mahlzeiten. Forschungen des Max-Planck-Instituts München bestätigen, dass unsere innere Uhr auf drei Mahlzeiten programmiert ist. Dann haben wir übrigens auch mehr Lust auf Bewegung, und das ist ideal, wenn man gesund abnehmen will.
  • Darf man wegen der Stundenformel auch nichts zwischendurch trinken?
    Doch, unbedingt! Aber nur Kalorienfreies wie Wasser, ungezuckerten Tee. Softdrinks mit Süßstoff enthalten zwar auch keine Kalorien, doch der süße Geschmack kann Appetit auf mehr machen. enerell sollte Süßstoff vermieden werden. Neueste Studien zeigen, dass er die Funktion und Zusammensetzung der Darmbakterien beeinflusst, und darus kann ein Diabetes resultieren.
    Gut ist auch schwarzer Kaffee, weil er Hungergefühle bremst. Stoffe im Kaffee, wie zum Beispiel die Chlorogensäure, sorgen dafür, dass Zucker nicht so rasch aus dem Darm ins Blut aufgenommen wird, das bremst auch die Ausschüttung des Dickmacher-Hormons Insulin. Außerdem gibt es Hinweise, dass Kaffee die Fettverbrennung ankurbelt.
  • Was ist der "Fatburn-Kick"?
    Eiweiß ist unser wichtigster Verbündeter beim Abnehmen, das zeigen Daten der europäischen Diogenes-Studie mit knapp 800 Übergewichtigen. Und dieser Trumpf lässt sich besonders gut ausspielen. Wenn wir abends vor allem Eiweißreiches essen und Kohlenhydraten aus dem Weg gehen, dann kann über Nacht ungehindert Fett abgebaut werden. Auch haben diese Lebensmittel eine relativ geringe Energiedichte: Sie sättigen gut bei wenig Kalorien. Zum Beispiel bieten Die BRIGITTE-Diät mit Slow Carbs, Meine Diät oder Die schnelle 3-Kilo-BRIGITTE-Diät Rezepte mit dem Hinweis "Fatburn-Kick": In diesen Gerichten ist 20 Prozent mehr Eiweiß enthalten als in den übrigen Mahlzeiten.
  • Sind Mahlzeiten mit mehr Eiweiß überhaupt gesund?
    Keine Sorge: Die BRIGITTE-Diät ist ausgewogen und nie einseitig. Neben tierischem Eiweiß wie Fleisch, Fisch und Käse landet auch viel pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen, Erbsen und aus Sojaprodukten auf dem Teller. Und bei den rund 1200 bis 1400 Kilokalorien am Tag sind Sie auch mit 20 Prozent Eiweiß zusätzlich noch im grünen Bereich. Und Sie essen es ja auch nicht pur, es gibt viel Gemüse dazu, wie zum Beispiel Paprika, Salatgurke oder Brokkoli, und hier und da auch Kohlenhydrathaltiges wie Reis oder Nudeln.
  • Was hat es mit der "Kalorienbremse" auf sich?
    Mahlzeiten, die mit der "Kalorienbremse" ausgeflaggt sind, unterstützen Sie zusätzlich beim Abnehmen. Denn hier sind deutlich weniger Kohlenhydrate drin - minus 20 Prozent - als in den anderen Gerichten. Hintergrund: Der Zuckerstoffwechsel hat in der Regel oberste Priorität im Körper. Essen wir Kohlenhydrathaltiges wie Nudeln, Brot oder Süßes, dann wird das Hormon Insulin ausgeschüttet, das den Zucker aus den Kohlenhydraten als Energie zu den Körperzellen transportieren muss. Das kann Stunden dauern, und so lange muss der Fettabbau warten. Erschwerend kommt hinzu, dass Kohlenhydrate aus Zucker und hellem Mehl nicht lange satt halten und eine hohe Energiedichte haben (viele Kalorien, wenig Volumen). Gerichte mit eingebauter "Kalorienbremse" sind daher doppelt effektiv: weniger Kohlenhydrate, geringe Energiedichte. Beispiele für Diäten, in denen die Kalorienbremse zum Tragen kommt: Die BRIGITTE-Diät mit Slow Carbs, Meine Diät oder Die schnelle 3-Kilo-BRIGITTE-Diät.
  • Darf man abends weder Brot noch Pasta essen?
    Doch, aber möglichst nur Vollkorn. Und klar: Es kommt auf die Menge an, also eher weniger. Vollkorn enthält komplexe Kohlenhydrate, die langsamer verstoffwechselt werden. Das schützt vor Heißhunger-Attacken, und man ist nach einer kleineren Portion satt als bei Weißmehlprodukten. Vollkornbrot möglichst dünn schneiden - ideal ist zum Beispiel Knäckebrot aus Vollkorn. Vollkorn besitzt noch ein weiteres Plus: Ballaststoffe, auch "Slow Carbs" genannt.
  • Was hat es mit "Slow Carbs" auf sich?
    Das sind Nahrungsfasern, die wir nicht verdauen können. Sie stecken in Vollkorn aber auch Gemüse und Obst. Ihr Vorteil fürs Abnehmen: Sie verzögern die Magen-Entleerung, entschleunigen die Verdauung der Nährstoffe. Das bedeutet: Der Insulinspiegel bleibt in der Spur, und das schützt vor Heißhunger und senkt das Diabetes-Risiko. Slow Carbs sind seit 2013 fester Bestandteil der BRIGITTE-Diätrezepte. Mehr Infos zu Slow Carbs.
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