Schlank bleiben und genießen

Ein leckeres Stück Bienenstich oder doch lieber eine Wespentaille? Fast jede Frau hat Angst um die Figur, wenn sie sich mal eine Kalorienbombe gönnt. Ganz falsch, zeigen Studien. Schlank und gesund sind Menschen, die nach Gefühl essen - und dabei genießen.

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Es ist zu blöd: Wir haben Appetit auf Nudeln in Sahnesoße oder Schokokuchen, doch wir bremsen uns gleich wieder aus: zu viel Fett, zu viele Kalorien! Und beißen artig in einen Apfel oder eine Möhre. Nur: Richtig glücklich werden wir damit nicht. Und tun uns auch keinen Gefallen. Studien haben nämlich gezeigt, dass Menschen, die intuitiv das essen, wonach ihr Körper verlangt, insgesamt einen niedrigeren Body Mass Index haben und seltener an Herz-Kreislauferkrankungen leiden.

Intuitiv, das heißt essen ohne Verbote. Schokoladentorte ist nicht "böse", man sollte sie bloß nicht jeden Tag als Hauptmahlzeit auftischen, sondern wohldosiert genießen. Außerdem haben intuitive Esser ein ausgeprägtes Körperbewusstsein und achten stärker auf physische Signale als auf die emotionale Verfassung. Die gute Nachricht: Jede Frau kann mit acht einfachen Regeln lernen, sich wieder intuitiv ohne Einschränkungen zu ernähren – und das, ohne zuzunehmen! Vorsicht geboten ist allerdings bei Erkrankungen, die das Essverhalten beeinflussen, wie z. B. Diabetes oder Magersucht. Bestimmte Medikamente wirken sich ebenfalls auf das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl aus. Fragen Sie dann am besten Ihren Arzt.

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  • Text: Tanja Pöpperl
    Foto: Getty Images
Letzte Kommentare
  • Synapse
    am 18.08.09 um 14:20
    Leider keine neuen Erkenntnisse und kein neuer Weg zur immerwährenden Schlankheit. Selbst erfolgreiche "intuitive Esserinnen" werden damit nur ihr Normalgewicht erreichen können, und das liegt bei der Mehrheit der Frauen etwas über dem Gewicht, das dem Schönheitsideal entspricht- eben der "schlanken" Figur.
    Außerdem gibt es hormonelle Regelkreise, die die Menge des Fettgewebes regulieren. Etwas vereinfacht wiedergegeben wirken sie so, daß, je weniger Fettgewebe wir haben, desto mehr Hunger bekommen wir. So lange, bis die Fettmenge wieder "stimmt".
    Und andauernd dem Hunger widerstehen bedeutet im besten Falle Dauerstreß und ständiges "ans Essen denken", im schlimmsten Fall droht Magersucht. Und da hört der Spaß wirklich auf.
    Also, Frauen - es ist einfach mal so, zumindest ab einem bestimmten Alter ist das Schönheitsideal, so wie es nun einmal zu Zeit ist, nicht mehr auf gesunde Weise zu erreichen.
    Vielleicht gibt es ja bald eine Leptin-Pilleo.ä., dann ändert sich das vi
  • Emba
    am 01.04.09 um 11:27
    Ich finde die Idee des Intuitiven Essens sehr gut .Ich finde den Artikel jedoch am Ende widersprüchlich. Kinder sollen lernen nicht nach "Lust und Laune" zu essen "wann man will und was man will". Aber darum geht es doch beim Intuitiven Essen für uns Erwachsene genau das wieder zu erlernen. Kinder haben noch intuitiv Lust auf Gemüse und Obst oder eben genau dass, was ihr Körper jetzt verlangt. Wir Erwachsene zwängen ihnen schon früh unser falsches Ernährungsverhalten auf. Das beginnt schon beim Festsetzen der Stillmahlzeiten, die für jeden Säugling natürlich gleich sein müssen. Auch essen Kinder selten aus Langeweile, wenn sie sinnvoll beschäftigt sind. Später müssen die Kinder selbstverständlich zur Essenszeit Hunger haben und zwar auf das, was die Eltern heute auftischen. Kindern kann man, wie der Artikel bereits sagt, die Begeisterung für gutes Essen nur beibringen, wenn man selbst Lust und Laune an guter Ernährung hat.
  • Tinkabelle
    am 28.03.09 um 22:03
    Dieser Artikel hat mir keine neuen Erkenntnisse gebracht. Ich versuche seit langem zu dem "Intuitiven Essen" meiner Kindheit zurückzukehren. Die hier erwähnten Methoden haben nichts geholfen. Ich empfinde das Essen fast wie eine Sucht und die lässt sich leider nicht so einfach bekämpfen.
    Meiner Meinung nach ist das Wichtigste, gar nicht erst in den Teufelskreis der Diäten hineinzurutschen. Hat man einmal sein natürliches Hungergefühl verloren, findet man es wohl so schnell nicht wieder.
 
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