Ernährungs-Tipps

Flacher Bauch? Geht doch!

Aufgebläht wie ein Luftballon? Muss doch nicht sein. Die 10 häufigsten Auslöser, und wie Sie das Ziel erreichen: ein flacher Bauch.

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Foto: Stockphoto4u /istockphoto.com

Es passt immer gerade überhaupt nicht: Für den Abend hat man ein Date geplant, will zum Sport oder sonstwo eine gute Figur machen. Doch der Bauch wölbt sich, dass kaum noch der Hosenknopf zugeht. Flacher Bauch? Schön wär's! Morgens ist dann meist alles wieder in Ordnung. Häufig ist es schlicht Luft, die sich über den Tag in den Verdauungswegen sammelt oder eben eine träge Verdauung. Da hilft nur eins: Vorbeugen, damit es gar nicht so weit kommt. Dann ist ein flacher Bauch kein unerreichbares Ziel mehr. 10 Gründe, warum der Bauch sich bläht.

  • Grund 1: Zu hastiges Essen ...
    ... kann einen Blähbauch verursachen. Versuchen Sie, immer gründlich zu kauen, auch wenn Sie Stress haben. Die Verdauung beginnt bereits im Mund, der Speichel verdaut quasi vor. Die kleine Mühe wird belohnt: ein flacher Bauch.
  • Grund 2: Der Wechsel zu Vollkornprodukten
    Der Umstieg auf mehr Vollkorn löst anfangs oft Bauchschmerzen aus. Wer Probleme hat, versucht sich langsam umzustellen und probiert es zunächst mit Sauerteigbrot oder mischt dunkle mit hellen Nudeln. Dabei zuerst die Vollkornnudeln ins Wasser geben, da sie eine längere Garzeit haben.
  • Grund 3: Hülsenfrüchte
    Erbsen oder Bohnen enthalten unverdauliche Kohlenhydrate. Weichen Sie die Hülsenfrüchte vor dem Kochen über Nacht ein, das macht sie bekömmlicher. Oder steigen Sie auf Linsen um, die sind leichter verdaulich.
  • Grund 4: Kohl
    Weißkohl, Rotkohl, Brokkoli - Kohl in jeder Form kann ebenfalls der Grund für Beschwerden sein: Gewürze wie zum Beispiel Koriander, Kümmel oder Anis können ihn bekömmlicher machen. Und, klar, roh macht er meist noch mehr Bauchgrummeln.
  • Grund 5: Frisches Gebäck
    Süße Teilchen, vom Hefekuchen bis zum Croissant, schmecken zwar lecker, fühlen sich im Magen aber häufig nicht so gut an und blähen je nach Zuckergehalt mehr oder weniger stark. Wer in dieser Hinsicht Probleme hat, sollte besser darauf verzichten.
  • Grund 6: Rohe Zwiebeln
    Weiß man ja eigentlich: Roh sind Zwiebeln schwer verdaulich. Für den Salat kann man sie in Zitronensaft einlegen oder kurz in Olivenöl glasig dünsten.
  • Grund 7: Raffinierter Zucker und Vollkornprodukte
    Eine Vollkornschnitte mit Marmelade drauf - Süßes und Vollkorn liegen zusammen häufig schwer im Magen - also besser mit Fruchtdicksaft gesüßte Marmelade (aus dem Reformhaus) aufs Brot streichen und ungezuckertes Vollkornmüsli mit Früchten oder Stevia süßen.
  • Grund 8: Kohlensäure
    Zu viel Geprickel im Mineralwasser fördert Bauchgrummeln und übersäuert den Körper. Deshalb am besten nur stilles Wasser trinken - und zwar mindestens 1,5 Liter täglich, um die Verdauung auf Trab zu halten. Auch gut sind Kräutertees mit Fenchel, Anis, Kümmel, Kardamom oder Salbei - sie beruhigen den Magen und lindern den Blähbauch.
  • Grund 9: Zu wenig Bewegung
    Ein allzu bequemes Leben lässt die Verdauung träge werden. Werden Sie im Alltag aktiver: Machen Sie z. B. nach dem Essen einen kurzen Gang, nehmen Sie immer die Treppe statt Fahrstuhl oder Rolltreppe, fahren Sie morgens im Bett kräftig Rad.
  • Grund 10: Abführmittel
    Solche Verdauungshelfer sollten Sie auf keinen Fall regelmäßig nehmen, der Körper gewöhnt sich schnell daran. Besser sind natürliche Mittel wie z. B. eingeweichte Backpflaumen (morgens als Erstes gegessen) oder Flohsamenschalen (Reformhaus).

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  • Text: Susanne Gerlach, Anna Ort-Gottwald