Quiz: Essen als Droge

High von Keksen, berauscht von Quark - in unserem Essen steckt so manche Droge. Wie gut kennen Sie sich damit aus?

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Mehr über die berauschende Wirkung unserer Lebensmittel in dem Buch "Opium fürs Volk. Natürliche Drogen in unserem Essen" und im Interview mit dem Autor Udo Pollmer.

  • Frage 1 von 10:

    Die Muskatnuss landet häufiger im Essen, zum Beispiel in Kartoffelbrei. Das Öl der Muskatnuss enthält Stoffe, die im Körper wie eine Droge wirken: Sie werden in Amphetamine umgewandelt. Wie genau wirkt sich das aus?

    Die Muskatnuss landet häufiger im Essen, zum Beispiel in Kartoffelbrei. Das Öl der Muskatnuss enthält Stoffe, die im Körper wie eine Droge wirken: Sie werden in Amphetamine umgewandelt. Wie genau wirkt sich das aus?

    Ihre Antwort:

    Aufputschend

    Richtig!

    Man würzt, weil es entspannend wirkt. Aber Vorsicht: Man kann sich damit auch schwer vergiften, deshalb nur in üblichen Mengen verwenden.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Beruhigend

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Krampflösend

    Richtig!

    Das war leider falsch.

  • Frage 2 von 10:

    Welches Gewürz war schon vor vielen tausend Jahren wegen seiner krampflösenden und schmerzstillenden Wirkung eine äußerst beliebte Droge, die aber auch kostbar war?

    Welches Gewürz war schon vor vielen tausend Jahren wegen seiner krampflösenden und schmerzstillenden Wirkung eine äußerst beliebte Droge, die aber auch kostbar war?

    Ihre Antwort:

    Pfeffer

    Richtig!

    Pfeffer galt zeitweise als so wertvoll, dass seine Körner auch einzeln verkauft wurden. Und man konnte sogar damit bezahlen – statt mit Silber oder Gold. Importiert wurde er vor allem aus Indien.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Basilikum

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Salz

    Richtig!

    Das war leider falsch.

  • Frage 3 von 10:

    Chilis sind in Ländern beheimatet, in denen es sehr heiß ist. Warum?

    Chilis sind in Ländern beheimatet, in denen es sehr heiß ist. Warum?

    Ihre Antwort:

    Die scharfen Schoten wachsen nur in feuchtheißem Klima.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Der Chilistrauch dient dort einem Insekt als Nahrung, dem Chilizünsler, der das Saatgut verbreitet.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Chili senkt die Körpertemperatur beim Menschen, deshalb macht es Sinn, dass er in heißen Ländern wächst.

    Richtig!

    Wenn wir Chili essen, löst der Scharfstoff Capsaicin im Mund ein Hitzegefühl aus, das dem Gehirn signalisiert: Körper abkühlen! Prompt wird die Haut besser durchblutet, man beginnt zu schwitzen - es entsteht Verdunstungskühle. Gleichzeitig sinkt die Körperinnentemperatur. Eine Überdosis Capsaicin kann zum Tod führen, weil die Körpertemperatur zur stark sinkt. Allerdings müsste man diese Droge in Form von Kapseln schlucken, man bekäme den scharfen Stoff in solchen Mengen gar nicht runter.

    Das war leider falsch.
  • Frage 4 von 10:

    Kaum zu glauben, aber in einigen unserer Nahrungsmittel sind Substanzen, die ähnlich wie die Droge Morphium wirken, sogenannte Exorphine. Es gibt ein Lebensmittel, das offenbar Entzugserscheinungen bei Heroinsüchtigen mildern kann. Welches?

    Kaum zu glauben, aber in einigen unserer Nahrungsmittel sind Substanzen, die ähnlich wie die Droge Morphium wirken, sogenannte Exorphine. Es gibt ein Lebensmittel, das offenbar Entzugserscheinungen bei Heroinsüchtigen mildern kann. Welches?

    Ihre Antwort:

    Schnaps

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Quark

    Richtig!

    Die Exorphine in Quark gleichen körpereigenen Botenstoffen, den Endorphinen. Endorphin-Schübe sorgen zum Beispiel bei Extremsportlern für Hochgefühle und mildern Schmerzen. Und Fastende geraten dadurch in Euphorie.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Brot

    Richtig!

    Das war leider falsch.

  • Frage 5 von 10:

    Petersilie, das harmlose Allround-Kraut, enthält Apiol. In hoher Dosis wirkt es bei schwangeren Frauen abtreibend und bei Männern angeblich aphrodisierend. Aus diesem Grund hießen in mittelalterlichen Städten die Gassen, in denen sich Bordelle befanden, "Petersiliengasse" oder "Peterles Gässchen". Richtig oder falsch?

    Petersilie, das harmlose Allround-Kraut, enthält Apiol. In hoher Dosis wirkt es bei schwangeren Frauen abtreibend und bei Männern angeblich aphrodisierend. Aus diesem Grund hießen in mittelalterlichen Städten die Gassen, in denen sich Bordelle befanden, "Petersiliengasse" oder "Peterles Gässchen". Richtig oder falsch?

    Ihre Antwort:

    Richtig

    Richtig!

    Wobei offen bleibt, wer im Bordell - Mann oder Frau - das Kraut eher nötig hatte.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Falsch

    Richtig!

    Das war leider falsch.

  • Frage 6 von 10:

    Überreife Früchte gehen in Gärung über, dabei entsteht Alkohol. Von der Tau-Fliege bis zum Elefanten ernähren sich Tiere in freier Natur davon. Können sie besoffen werden?

    Überreife Früchte gehen in Gärung über, dabei entsteht Alkohol. Von der Tau-Fliege bis zum Elefanten ernähren sich Tiere in freier Natur davon. Können sie besoffen werden?

    Ihre Antwort:

    Nein, sie besitzen ein Enzym, das den Alkohol umgehend wirkungslos macht.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Nein, die Alkoholmengen in den Früchten sind zu klein.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Ja, und es sind schon betrunkene Vögel gegen Bäume geflogen.

    Richtig!

    Tiere sind auch nur Menschen.

    Das war leider falsch.
  • Frage 7 von 10:

    Opiate sind Drogen, die nicht nur in Schlafmohn stecken, sondern zum Beispiel auch in Weizen. Wenn wir Brötchen essen, kommt es daher schnell mal zu ...

    Opiate sind Drogen, die nicht nur in Schlafmohn stecken, sondern zum Beispiel auch in Weizen. Wenn wir Brötchen essen, kommt es daher schnell mal zu ...

    Ihre Antwort:

    Verstopfung

    Richtig!

    Opiate entspannen und machen den Darm träge.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Müdigkeit

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Bewusstseinstrübung

    Richtig!

    Das war leider falsch.

  • Frage 8 von 10:

    Getrockneter Fliegenpilz galt in der Antike als "Speise der Götter". Sein Gift versetzte die Menschen in einen alkoholähnlichen Rauschzustand. Woher hat der Pilz mit der roten Kappe seinen Namen?

    Getrockneter Fliegenpilz galt in der Antike als "Speise der Götter". Sein Gift versetzte die Menschen in einen alkoholähnlichen Rauschzustand. Woher hat der Pilz mit der roten Kappe seinen Namen?

    Ihre Antwort:

    Weil er Fliegen, die von ihm essen, betäubt.

    Richtig!

    Man hat sogar früher Hauswände mit Pilzbrei bestrichen, um Insekten fernzuhalten.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Wer von ihm isst, hat das Gefühl, zu schweben.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Seine feuerrote Farbe lockt Fliegen an, die den Pilz als nahrhafte Brutstätte für ihren Nachwuchs nutzen.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

  • Frage 9 von 10:

    Die Engländer lieben bittere Orangenmarmelade zum Frühstück. Warum ist das eine gute Idee?

    Die Engländer lieben bittere Orangenmarmelade zum Frühstück. Warum ist das eine gute Idee?

    Ihre Antwort:

    Bitterorangen regen die Verdauung an.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    In den Bitterorangen steckt ein Stoff, der den Blutdruck ankurbelt.

    Richtig!

    Bitterorangen enthalten Synephrin, einen Stoff, der dem Hormon Noradrenalin ähnelt. Es erhöht den Blutdruck und vertreibt Müdigkeit.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Bitterorangen sind bekannt dafür, dass sie schlank machen.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

  • Frage 10 von 10:

    Was verbarg sich früher hinter dem Begriff "Deutsches Opium"?

    Was verbarg sich früher hinter dem Begriff "Deutsches Opium"?

    Ihre Antwort:

    Getrockneter Milchsaft von Kopfsalat

    Richtig!

    Schon in der Antike war die schlaffördernde Wirkung von grünem Salat bekannt. Verantwortlich für seine therapeutischen Effekte sind vermutlich bittere Sesquiterpene, die doppelt so wirksam sind wie das Schmerzmittel Ibuprofen.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Klatschmohnpaste

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Frische Hopfendolden

    Richtig!

    Das war leider falsch.

Letzte Kommentare
  • Jani
    am 14.11.11 um 19:35
    Wahr gesprochen, Cheyenna.
  • cheyenna
    am 03.10.10 um 19:31
    (Chili-)Pflanzen wachsen sicher nicht deshalb in feucht-heißem Klima, weil sie für die Menschen dort am besten sind ... eine witzige Sicht auf die Natur ... eher richtig wäre, wenn schon: Menschen haben sich dort angesiedelt, wo Pflanzen wachsen, die von gesundheitlichem Wert für sie sind ...
 
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