Einkaufsführer
Fleisch kaufen mit gutem Gewissen
1: Fleisch enthält Eisen und viele B-Vitamine
Das Gute zuerst: Fleisch liefert hochwertiges Eiweiß, Spurenelemente wie Eisen, Zink, Selen sowie B-Vitamine. Dennoch ist Fleisch kaufen kein Muss, man kommt auch ohne klar. Ob viel Fleischverzehr ungesund ist, weiß man nicht - manche Studien sehen dabei ein erhöhtes Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf- Erkrankungen, andere nicht.












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schwimmkatze
am 09.02.12 um 21:26
An die Vegetarier in der Runde: Ich finde das wirklich in Ordnung und ok, wenn jemand aus welchen Gründen auch immer auf Fleisch verzichtet. Ich nehme darauf auch Rücksicht, wenn z. B. Vegetarier-Freunde zum Essen kommen. Moralische Appelle finde ich aber ehrlich gesagt immer sehr lustig. Ich empfehle einen Gemüsegarten anzulegen, dann stellt man nämlich schnell fest, dass Nahrungsmittelproduktion nicht ohne Tiere töten zu haben ist. Sonst fressen einem die Schnecken, Kohlfliegen und Würmer das Gemüse und den Salat nämlich ganz einfach weg. Und ob man jetzt ein Huhn töten lässt, um es zu essen oder eine Schneckenpopulation oder Kartoffelkäfer tötet, um seine Pflanzen zu retten ist ja wohl nicht wirklich soo ein Unterschied. Nur unnötiges Leid sollte man natürlich verhindern.
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schwimmkatze
am 09.02.12 um 21:21
Ich finde das ein äußerst wichtiges und interessantes Thema und ich finde, die Brigitte könnte da echt öfter was zu schreiben. Sich gesund zu ernähren ist nämlich noch recht einfach, Fleisch zu essen und auf artgerechte Haltung zu achten aber schon ganz schön schwierig. Mir war z. B. lange Zeit nicht bewusst, dass Bodenhaltung für Hühner im Grunde auch eine totale Quälerei ist und nur Biohaltung ihren Bedürfnissen wirklich entspricht. Oft weiß man ja auch gar nicht so recht, wo das Fleisch eigentlich herkommt und ob die Haltung wirklich ok ist. Es sei denn, man kauft Bio - aber das ist natürlich auch eine Budgetfrage.
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linotte
am 09.02.12 um 16:24
Fleisch kaufen mit gutem Gewissen - 1 Tipp: Kein Fleisch kaufen.
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BRIGITTE.de-Team
am 09.02.12 um 14:39
Liebe Stefanie,
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Mascha
am 09.02.12 um 13:44
Ich könnte auch kein Tier (auch keine Fische) "mit gutem Gewissen" essen. Wer das von sich behauptet, der sollte die Tiere, die er essen will, ehrlicherweise aber auch selbst umbringen.
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Anita
am 09.02.12 um 13:26
Am Perversesten finde ich am Fleischverzehr immer noch, dass "unsere" Viecher mit Getreide gefuettert wird, das in Hungerlaendern angebaut wird. Die arme Bevoelkerung kann sich kein Getreide leisten, weil es lukrativer ist, das Getreide zu exportieren um damit in der 1. Welt die Viecher zu fuettern.
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Stefanie
am 09.02.12 um 11:07
Gutfleisch und Neuland in einen Topf zu werfen ist eine Frechheit. Oder ist das Brigitte.de-Team da der Marketingmasche von Edeka aufgesessen?!? Nahezu alle Schweine für Gutfleisch werden auf Spaltböden gehalten, das lässt sich über die Homepage von Gutfleisch direkt nachvollziehen: Irgendein Kaufdatum eingeben, die dann erscheinenden Betriebe mal anklicken und schauen was dazu in der rechten Spalte steht!
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Miffy
am 24.05.11 um 11:31
Ein einziger Grund spricht für Fleisch: die darin enthaltenen Nährstoffe. Die bekommt man aber auch alle durch pflanzliche Ernährung. Alles andere spricht eindeutig dagegen: schlecht für die Umwelt, voll Antibiotika, teuer, vergast - von der Tierquälerei mal ganz abgesehen. Und auch Bio-Tiere werden nicht totgekuschelt. Warum denn dann bitte überhaupt noch Fleisch essen? Unterm Strich spricht überhaupt nichts dafür!
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Vegetaria
am 24.05.11 um 07:50
Wie kann man ein gutes Gewissen haben, wenn ein Lebewesen für mein Essen sein Leben geben mußte. Es hätte sicher gerne noch ein bisschen gelebt.
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BRIGITTE.de-Team
am 19.05.11 um 17:05
Liebe Kate,
mehr (13)Es widert mich an, dass es erst einen Aufschrei gibt, wenn Keime in irgenwelchen Fleischpackungen gefunden werden, d.h. erst genau dann, wenn das eigene Wohlbefinden auf dem Spiel steht!
Das in wohl fast jeder Supermarkt-Fleischpackung enthaltene, aber leider unter dem Mikrosop nicht nachweisbare Leiden der Tiere aus Massentierhaltung, wird hingenommen.
danke für Ihren Einwand. Sie haben recht, da stehen Gutfleisch und Neuland einträchtig nebeneinander, dabei gibt es durchaus Unterschiede, wie Sie anmerken. Allerdings haben wir ja auch nur: "artgerechtere Tieraufzucht" geschrieben. Das sollte zum Ausdruck bringen, dass es nicht überall gleichermaßen optimal läuft. Es ist sicher nicht verkehrt, die Erzeuger direkt anzusprechen, wie sie es mit der Tiergesundheit so halten, und sich bei den Verbraucherzentralen zu informieren, ob man eine bestimmte Fleischmarke guten Gewissens kaufen kann.
Danke für Ihren Hinweis!
Beste Grüße
BRIGITTE.de-Team
Ungedachtet dessen finde ich die Tipps hilfreich für Leute, die (noch) Fleisch essen. Immer noch besser "artgerechte" Haltung als qualvolle Massentierhaltung. Etwas differenzierter darf der Text aber ruhig sein.
Fleisch essen kann man nie mit gutem Gewissen.
wir sind fündig geworden! Auf der Infoseite für Ökolandbau gibt eine bundesweite Übersicht, auf der man regionale Einkaufsführer findet (http://www.oekolandbau.de/verbraucher/kaufen/regionale-einkaufsfuehrer/)
Wenn man Thüringen aufruft und bei "Produkte und Dienstleistungen" auf "Fleisch/ Wurst/ Fisch" klickt, bekommt man als Ergebnis verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, u.a. in Greiz:
http://www.oekoeinkaufsfuehrer-thueringen.de/seiten/pr_fleisch.php
Die Alternativen:
-Wer keinen Bio-Fleischer in der Nähe hat, bekommt oft auch bei Rewe oder Edeka Bio-Fleisch
-auf dem Land: Einfach einen Bauern, der seine Tiere naturnah hält, ansprechen, ob man für den nächsten Schlachttag z.B. 1/4 Schwein oder Rind bestellen kann. Das bekommt man dann fertig aufbereitet und eingeschweißt zum Einfrieren.
-Wenn es vor Ort gar nichts gibt: Online bestellen (z.B. über http://www.biofleisch-bakenhus.de/)
Viel Erfolg und beste Grüße
Ihr BRIGITTE.de-Team