Gesunde Ernährung

Power-Gemüse für den Winter

Gurken, Paprika und Tomaten gehören bei uns auch im Winter zum beliebtesten Gemüse. Wir zeigen Alternativen, die mindestens genau so gut schmecken, gesünder sind und die Umwelt schonen.

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Foto: Thomas Neckermann/ Picture Press

Liebe Gurken, liebe Tomaten, liebe Paprika, bitte nehmt diesen Artikel nicht persönlich. Wir haben nichts gegen euch, zumindest nicht persönlich. Leider schmeckt ihr im Winter nur ziemlich fad, kostet viel Geld und habt eine weite und nicht gerade umweltfreundliche Anreise hinter euch. Deshalb bitten wir euch um Verständnis dafür, wenn wir euch die nächsten Monate im Supermarkt die kalte Schulter zeigen und lieber zu unserem Power-Gemüse für den Winter greifen. Wir stellen zehn Gemüse-Arten vor, die intensiv schmecken, gesund sind, die Ökobilanz schonen - und trotzdem wenig Geld kosten.

1. Kartoffeln - dafür sollten Sie Nudeln und Reis stehen lassen!

Das Gute daran: 1950 haben wir noch 180 Kilo Kartoffeln pro Kopf und Jahr gegessen. Im vergangenen Jahr waren es nicht mal mehr 60 Kilo. Reis und Nudeln haben die Kartoffeln zunehmend von unserem Teller gedrängt. Das haben sie nicht verdient! Bei den Inhaltsstoffen sind Kartoffeln kaum zu schlagen: Neben Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen und einer ordentlichen Dosis Vitamin C enthalten sie viele B-Vitamine, die bei Reizbarkeit und schlechtem Schlaf helfen können. Wer abnehmen will, sollte auf jeden Fall Kartoffeln bevorzugen: 100 Gramm gekochte Nudeln (Hartweizen) enthalten 150 Kilokalorien, 100 Gramm gekochte Kartoffeln nur 69.

Schon gewusst? Wer den Kampf um die beliebte Kartoffelsorte "Linda" mitverfolgt hat, weiß, dass Kartoffel nicht gleich Kartoffel ist. Werden Ihnen "Diamant", "Spunta" und "Jaerla" angeboten, lehnen Sie ab! Bei diesen holländischen Sorten handelt es sich um Schnellzüchtungen, die mit viel Chemie unterstützt und ohne Aroma auf den Markt kommen.

Unser Lieblingsrezept mit Kartoffeln: Kartoffel-Gnocchi mit Salbeibutter

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  • Text: Monika Herbst
    Teaserfoto: Thomas Neckermann / Picture Press
Letzte Kommentare
  • BRIGITTE.de-Team
    am 12.12.11 um 11:51
    Liebe paula,
    da haben Sie vollkommen recht, ist uns durchgeflutscht. Wir haben das Rezept gegen eins ohne Tomaten ausgetauscht. Schöne Grüße
    Ihr BRIGITTE.de-Team
  • paula
    am 12.12.11 um 11:26
    Jetzt frag ich mich aber schon, wieso da im Topinabur-Rezept Tomaten auftauchen, wenn die doch "im Winter nur ziemlich fad schmecken, viel Geld kosten und eine weite und nicht gerade umweltfreundliche Anreise hinter sich haben" wie es im ersten Absatz steht.
 
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