Gentechnik im Essen - zehn Fragen

Ist da Gentechnik drin? Ein neues Label und ein Einkaufsführer sollen für mehr Durchblick sorgen. Die zehn wichtigsten Fragen zur Gentechnik.

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Mehr Klarheit für Verbraucher

Mit dem neuen Logo will das Bundeslandwirtschaftsministerium jetzt für mehr Klarheit beim Einkauf sorgen. Denn wo es drauf ist, ist garantiert keine Gentechnik drin. Etwa ab Herbst werden Lebensmittel im Handel sein, die das Logo tragen.

Die Nutzung ist für die Hersteller kostenlos - und freiwillig. Auch bisher gibt es die Möglichkeit, Lebensmittel freiwillig mit dem Hinweis "ohne Gentechnik" zu kennzeichnen. Doch wurde das bislang kaum gemacht.

Nach europäischem Recht ist es leider nicht möglich, tierische Produkte wie Milch, Eier oder Fleisch verbindlich zu kennzeichnen, die von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden. Auch können Lebensmittel Spuren von gentechnisch veränderten Bestandteilen enthalten, ohne dass diese gekennzeichnet sein müssen. Das neue Label soll nun die Sicherheit geben, dass zumindest in den damit gekennzeichneten Lebensmitteln keine gentechnisch veränderten Bestandteile, auch nicht in Spuren, vorhanden sind.

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  • Text: Irene Stratenwerth
    Fotos: iStockphoto.com
Letzte Kommentare
  • Bio
    am 06.01.11 um 13:35
    Sie sollten nicht so voreingenommen gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln sein!
    Gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Pflanzen wurden vorher jahrelang erforscht, sie kennen doch die Bürokratie, die in diesem Land herrscht oder?! Die Kontrollinstanzen sind sehr genau!!!

    Wichtig: Alle Lebensmittel enthalten Gene, außer es ist komplett chemisch hergestellt!
    Und wenn in ein Lebensmittel ein Gen eingebracht wird, wurde vorher ganz genau erforscht, was dieses Gen bewirkt und bevor irgendetwas auf den Markt gelangt werden viele Versuche gemacht, z.B. dazu ob es Wechselwirkungen mit anderen Proteinen gibt! Da das eingebrachte Gen bekannt ist, ist auch das Genprodukt, ein Protein, und dessen Wirkung bekannt. Es wird vorher genau geprüft, ob es Auswirkungen auf den menschlichen Körper oder die Umwelt gibt!

    Vielleicht sollten Sie mal ihren Horizont erweitern und einen Fachmann z.B. Biologie-Prof befragen, Sie recherchieren doch bei anderen Themen auch alle Seiten, oder?

 
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