Agar-Agar wird aus Rotalgen gewonnen, die auf dem Meeresboden wachsen und die nach der Ernte
nur gereinigt, in Wasser gekocht und getrocknet werden. Das farblose, geschmacksneutrale und kalorienarme Agar-Agar wird gemahlen als Pulver oder geschnitten als
Fäden angeboten.
Als Richtwert gilt: Ein Teelöffel Agar-Agar reicht zum Gelieren von einem halben Liter Flüssigkeit oder Fruchtbrei. Um ein gutes Gelierergebnis zu bekommen,
muss Agar-Agar zusammen mit den Speisen mindestens zwei Minuten gekocht werden, damit es sich vollständig auflöst. Erst beim Abkühlen (unter 45 Grad)
wird es fest, verflüssigt sich aber wieder, wenn die Temperatur steigt.
Mit Agar-Agar lassen sich Pudding, Tortenguss, Gemüsepasteten und Brotaufstriche herstellen. Stürzen lassen sich die Speisen nicht. Agar-Agar gibt's im
Bioladen und im Reformhaus. Übrigens: Der Name stammt aus dem Malaiischen und bedeutet "gelierendes Lebensmittel aus Algen".
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