Ananas tut gut

Die Anamas ist eine unserer liebsten Früchte. Aus gutem Grund! Sie schmeckt köstlich. Und die Ananas vertreibt Halsschmerzen, Bauchweh und schlechte Laune.

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Macht schön, gibt Power

B-Vitamine pflegen Haut und Haare und stärken Nerven und Organe. Püriertes Fruchtfleisch auf der Haut wirkt wie ein sanftes Peeling - ohne rubbeln. Frischer Ananassaft kann Altersflecken weniger sichtbar machen, einfach mit einem Wattebausch auftupfen.

Hilft beim Abnehmen

Fettkiller Ananas? Leider nur ein Gerücht! Dennoch ist die Ananas für jede Diät zu empfehlen, denn sie liefert viele Nährstoffe: fast alle Vitamine, 16 Mineralstoffe und Spurenelemente - wichtig, wenn man weniger isst. Ihr hoher Wasseranteil unterstützt den Stoffwechsel beim Abnehmen, und sie kurbelt die Serotonin-Bildung an - für gute Laune. Nur bitte keine reine Ananasdiät machen! Auf Dauer kann es zu einem gefährlichen Eiweißmangel kommen.

Wirkt gegen Erkältung

Fieber, Husten, Halsweh, dann gehört frischer Ananassaft ans Bett. Er senkt die Temperatur, löst Schleim auf den Bronchien - und entwässert dank Kalium. Naturmediziner verordnen bei Halsschmerzen oder Husten häufig Präparate mit Bromelain, dem Hauptwirkstoff der Ananas.

Räumt Magen und Darm auf

Zu viel Fleisch gegessen, übles Völlegefühl? Auch hier hilft Ananas: Bromelain spaltet Eiweiß und unterstützt die Verdauung. Und wer öfter mal verstopft ist: morgens eine Scheibe frische Ananas essen.

Fördert die Durchblutung

Probleme mit dem Kreislauf? Die Enzyme senken den Blutdruck, verdünnen das Blut und beugen gefährlichen Ablagerungen in den Arterien vor.

Strunk nicht wegwerfen

Hier steckt das meiste Bromelain drin. Also mitessen, wenn er nicht gerade holzig ist.

Reifeprüfung machen

Je reifer, desto besser für Aroma und Vitalstoffe. Die Früchte werden schon ein paar Tage vor dem optimalen Zeitpunkt gepflückt, weil sie mit dem Schiff verreisen. Machen Sie den Reifetest: Die Schale sollte gleichmäßig gelb-rötlich gefärbt sein, nicht grün gescheckt (es gibt aber auch Sorten, die im reifen Zustand grün bleiben); die Frucht sollte am Schopf intensiv duften und auf leichten Fingerdruck etwas nachgeben. Blind zugreifen können Sie bei Flugananas. Sie wird vollreif geerntet und ist ruck, zuck hier. Im Bioladen beginnt die Ananas-Saison erst im November. Während bei konventionellen Pflanzen per Wachstumsregulatur nachgeholfen wird, damit die Früchte schneller und gleichzeitig reif sind, darf Bioananas in Ruhe wachsen.

Gleich essen

Ananas reift nicht nach und verdirbt schnell. Nur "Extra sweet"-Sorten (Züchtungen mit wenig Säure) halten dank viel Vitamin C bis zu einer Woche. Bei geschälter, frischer Ananas vom Markt oder aus dem Kühlregal auf das Abpackdatum achten.

Dose: zum Mixen gut

Makellose Ringe oder Stückchen in der Dose - das ist die Fast-Food-Version der Ananas. Nachteil: viel Zucker, kaum Nährstoffe und das Bromelain kaputt. Letzteres ist allerdings ein Vorteil, wenn man Ananas mit Joghurt, Quark, Sahne oder Gelatine mischt. Bromelain spaltet Milcheiweiß und Gelatine, die Speisen werden bitter oder bleiben flüssig.

Saft: Nur Bio überzeugte

Da stehen sie im Supermarktregal, die Ananassäfte. Lassen Sie sie dort. Denn "mangelhaft" war laut Stiftung Warentest der Geschmack von 13 Produkten. Richtig gut kamen nur zwei Biosäfte weg. Ob Bio oder nicht: Das Bromelain ist generell in Fertigsäften nicht mehr aktiv, weil sie pasteurisiert sind.

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  • Text: Susanne Gerlach

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