Rund ums Ei

Zu Ostern werden in Deutschland 100 Millionen Eier mehr gegessen als gewöhnlich. Höchste Zeit, die wichtigsten Fragen rund ums Ei zu klären.

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Braune Eier sind gesünder als weiße, ein dunkles Dotter ist besser als ein helles - richtig?

Falsch! Die Farbe der Schale ist genetisch bedingt und abhängig von der Rasse. Gucken Sie dem Huhn mal aufs Ohr, bei reinrassigen Tieren bedeutet weißes Ohrläppchen gleich weiße Eier, braunes Ohrläppchen gleich braune Eier. Die Farbe sagt aber nichts über die Qualität aus - auch, wenn braun häufig mit Bio-Eiern assoziiert wird.

Auch die Dotterfarbe sagt nichts über die Qualität aus. Sie ist abhängig vom Futter, das die Tiere bekommen, und von den darin enthaltenen Carotinoiden. Aber seit dem Hühnerfutter Corotinoide beigemengt werden können, spricht ein dunkles Gelb nicht mehr unbedingt für bessere Qualität.

Woran erkenne ich, ob ein Ei wirklich Bio ist und aus Deutschland kommt?

Am Code, der auf dem Ei abgedruckt ist. Die erste Ziffer kennzeichnet die Hühnerhaltung: Für das Öko-Ei steht die 0, 1 bedeutet Freilandhaltung, 2 Bodenhaltung und 3 Käfighaltung. Der Buchstabencode dahinter gibt das Herkunftsland an. DE steht für Eier aus Deutschland. Andere Länderkennungen sind zum Beispiel AT (Österreich) BE (Belgien) oder NL (Niederlande).

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  • Text: Monika Herbst
    Fotos: Sven Weber, Mtrade, Mr Wizz, KingPhoto/Fotolia.com
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