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Mal eben ein Stück Pizza auf die Hand oder ein süßes Teilchen - für viele Menschen ist das tabu, sie vertragen kein Gluten, das Klebereiweiß in Weizen und anderen Getreiden. Chamäleon nennen manche Experten sie, denn die Überempfindlichkeit gegenüber Gluten (Zöliakie oder Sprue genannt) verursacht viele, eher unklare Beschwerden. Betroffene fühlen sich müde und schlapp, haben Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, oder sie klagen über Schmerzen in Knochen und Gelenken.
Verantwortlich für diese Symptome ist ein chronisch entzündeter Dünndarm. Dessen Schleimhaut reagiert - warum, ist unbekannt - auf das eigentlich harmlose Gluten mit einer heftigen, selbstzerstörerischen Abwehr: Zellen gehen zugrunde, und auch die so genannten Zotten - Ausstülpungen, in denen normalerweise die Nährstoffe aufgenommen werden. Weil Mangelerkrankungen drohen, die den ganzen Köper schädigen, ist eine frühe Diagnose so wichtig. Die Krankheit tritt vor allem zu zwei Zeitpunkten auf: beim Säugling, wenn er das erste Mal anderes als Milch und damit auch Glutenhaltiges verzehrt - und immer häufiger zwischen 30 und 40 Jahren, vor allem bei Frauen. Hoffnung auf Heilung gibt es nicht. Die einzige Therapie: sich glutenfrei ernähren. Das Klebereiweiß steckt in Weizen, Roggen oder Dinkel, aber auch in verarbeiteten Lebensmitteln wie Suppen, Wurst oder Fertiggerichten. Also reicht nicht nur der Wechsel zu Mais, Hirse oder Buchweizen, die glutenfrei sind. Auch die Packungsangaben sollten Betroffene studieren: Gluten muss gekennzeichnet sein.
Um Ihnen die Suche zu erleichtern, finden Sie ab Seite 5 empfehlenswerte glutenfreie Lebensmittel. Und vorab gleich mal fünf Rezepte - für Kuchen, Quiche, Tiramisu, Brot und Pizza.
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am um
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Desiree Yilmaz
am 17.09.11 um 21:54
Bin seid einiger auch zeit auch im thema mit zöliakie.hab seid 2jahren laktoseintoleranz und diabetis typ 2.obwohl ich nicht übergewichtig bin und ich mich relativ gesund ernähre. lebe seid 4jahren in einer wohnung, wo sich vor jahrzehnten eine mühle befand.vor 3jahren jahren fingen meine beschwerden an,mit magen-darm. mitlerweile geht es mir sehr schlecht,da ich auch äußerlich von der haut nicht gut aussehe. ich denke das es an der haussubstanz liegt,wo halt früher mehl hergestellt wurde.kann das denn sein???? oder ist es einbildung.werde umziehen,da auch trotz ernährungsumstellung keine besserung eingetreten ist.
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Frank
am 22.08.11 um 09:55
Hallo zusammen,
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Martina
am 06.08.11 um 16:39
Hallo,
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Berti
am 11.07.11 um 10:05
Hallo,
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Django
am 08.06.11 um 19:24
Hallo Zölis, jetzt habe ich die Erklärung gefunden:
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BRIGITTE.de-Team
am 18.03.11 um 10:19
Liebe M.,
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M. aus A
am 17.03.11 um 12:37
Couscous wird aus zerriebenem Grieß von Weizen (Hartweizengrieß), Gerste oder Hirse hergestellt. Er ist nicht glutenfrei - siehe Seite 11 ihres Beitrages.
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Dieter58
am 02.03.11 um 21:38
Ich finde es toll, das Zöliakie so langsam zu Thema wird und auch die Brigitte darüber berichtet. Ich bin seit Jahren dabei und kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als es nicht so viel Auswahl gab. Noch vor 5 Jahren war das ganz anders. Als Tipp kann ich www.querfood.de empfehlen (Oben nicht dabei). Da erledige ich meinen "wöchentlichen Einkauf". Denn leider muss man sich die glutenfreien Lebensmittel sonst immer ncoh zusammen suchen.
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fleming90
am 15.08.10 um 18:24
Leider ist die Überschrift Ihres Artikels irreführend "Ich darf keinen Weizen" klingt wie eine Einleitung zum Thema "Weizenallergie", was etwas ganz anderes ist als eine Glutenunverträglichkeit. Ich habe selber eine Weizenallergie und darf damit sehr wohl glutenhaltige Getreidearten wie z.B. Roggen oder Dinkel essen. Es stimmt auch nicht, daß glutenfreie Produkte nicht schmecken, hier sind in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht worden. Insgesamt also leider ein sehr schlecht recherchierter Artikel!
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Andrea Hiller
am 10.08.10 um 19:42
Hallo Brigitte-Team,
mehr (14)ich weiß nicht ob es vorher schon erwähnt wurde, aber hier noch ein kleiner Tipp aus dem Netz: www.glutyfreeshop.de kann ich euch nur ans Herz legen! Hier kaufe ich für meine Frau, die leider auch an Zöliakie leidet, regelmäßig ein. Wir bekommen dort glutenfreie Produkte, die man sonst in keinem anderen Shop findet und die schmecken sogar mir unglaublich gut!! Auch das nette und kompetente Team sollte nicht unerwähnt bleiben, vielen Dank und einen lieben Gruß nach Köln ;)
MfG
Frank
dies ist ein wirklich toller Beitrag, ich bin seit kurzem eine Betroffene und der Anfang ist wirklich sehr schwer, sich auf glutenfreie Lebensmittel umzustellen. Ich hab im Internet viel gesucht und die Preise variieren bei manchen Onlineshops schon sehr. Besonders Querfood ist einer der teuersten Shops. Preisvergleiche lohnen sich. Meine Empfehlung ist der Onlineshop www.glutenfreigeniessen.de dieser ist wirklich sehr günstig und liefert sehr schnell, die haben auch einen Allergenfilter, sehr interessant für die die sich auch laktosefrei, nussfrei usw. ernähren müssen.
Lg Martina
ich bin etwas überrascht, dass hier so viele einzelne Artikel aufgeführt werden. Ich bestelle seit Jahren bei http://www.querfood.de und bin damit sehr zufrieden. eigentlich alle hier besprochen Artiekel (auch die Goldweckle) sind dort zu erhalten.
Es gibt Zutaten, die enthalten zwar Gluten, aber derart wenig, daß es für Zölis nach bisherigen Untersuchungen keinerlei schädliche Auswirkungen hat. Der Gesetzgeber erlaubt in diesem Fall das Nahrungsmittel als "glutenfrei" zu erklären, obwohl in den Zutaten Gluten enthalten sein kann. Allerdings dermaßen wenig, daß nicht einmal der Hinweis "kann Spuren von Gluten enthalten" vermerkt werden muß.
Also ist der Brigitte-Artikel tatsächlich Wahrheit.
Es gilt folglich: wenn obige glutenhaltige Zusatzstoffe bei den Zutaten aufgeführt sind aber die Ware als "glutenfrei" gekennzeichnet ist, dann darf es der Zöli essen. Allerdings würde ich raten, mit der Einnahme derartiger Zusatzstoffe nicht maßlos zu übertreiben.
Siehe auch www.zoeliakie-treff.de, da hat mumi super darüber berichtet...
vielen Dank für Ihren Kommentar. Couscous kann aus Weizen, Gerste, Hirse oder Mais hergestellt werden. Während Weizen und Gerste Gluten enthalten, sind Hirse und der im Artikel empfohlene Mais-Couscous glutenfrei. Es lohnt sich also der Blick auf die Verpackung.
Beste Grüße
Ihr BRIGITTE.de-Team
als Selbst-Betroffene bin ich immer froh, über die "glutenfrei essen" zu lesen, weil es dadurch bekannter wird und für Betroffene die Umsetzung der diät in der Öffentlichkeit leichter. Auch über gute neue Rezepte freue ich mich immer. Bei diesem Artikel finde ich jedoch bereits die Einleitung schrecklich "leider gibt es kaum glutenfreie Lebensmittel, die auch gut schmecken"
1. völlig demotivierend - 2. völlig falsch !!! - dieser Satz wäre vor 20 Jahren passend gewesen. Sollte die Einleitung Mitleid erregen, oder war das einfach nur schlecht recherchiert?
Darüber hinaus fehlt dem Artikel ein Hinweis auf die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V. sowie eine Literatur-Liste (ich habe u.a. 3 Titel aktuell im TRIAS-Verlag zum Thema veröffentlicht. Davon 1 Kochbuch, 1 Ratgeber und einen Einkaufsführer mit mehr als 600 glutenfreien Lebensmittel).
Gruß
Andrea Hiller