Heilfasten
Basenfasten: Großputz für den Organismus

Mehr Energie, weniger Gewicht: Mit einer schonenden Basenfasten-Kur geben wir dem Organismus die Möglichkeit zum Großputz - ohne uns hungrig und schlapp zu fühlen.

In diesem Artikel:

Foto: ina.mija/photocase.de

Drei bis fünf kleine Mahlzeiten sind beim Basenfasten am Tag erlaubt. Ziel ist es, während der Fastentage alle Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen, die den Körper "sauer" machen. Der Hintergrund: Convenience-Food und ein hektischer Alltag fördern die Säurebildung - und reduzieren den Basenhaushalt. Säuren braucht der Körper zwar zur Energiegewinnung, doch wenn sie überhand nehmen, können sie über Nieren und Darm nicht ausgeschieden werden. Dann übernehmen Basen (Mineralien) ihre Neutralisierung.

Sobald die im Blut schnell verfügbaren Mineralien aufgebraucht sind, bedient sich der Körper bei sich selbst: holt sich basisch wirkendes Kalzium aus den Zähnen, die Folge ist eine erhöhte Anfälligkeit für Karies. Oder löst es aus den Knochen, was zu Osteoporose führen kann. Entzieht den Muskeln Magnesium und Kalium, wir bekommen Krämpfe und Kopfschmerzen. Basische Heilkost-Tage helfen dem Körper, seine Säureüberschüsse abzubauen.

Als Einstieg hat Basen-Expertin Sabine Wacker eine Sieben-Tage-Kur zusammengestellt.

Anleitung zum Basenfasten

Das dürft ihr zu euch nehmen: Obst, Gemüse, Kräutertee und Wasser.

Das solltet ihr während der Fastenkur vom Speiseplan streichen: Fleisch-, Wurst- und Milchprodukte, Fisch und Süßigkeiten, Teigwaren, Kaffee, Alkohol.

Gut zu wissen: Esst Obst und Rohkost nur bis 14 Uhr. Danach ist es schwer verdaulich. Nehmt die letzte Mahlzeit am Abend idealerweise vor 18 Uhr zu euch. Damit entlastet ihr die Stoffwechselprozesse der Leber.

Getränke: Während der Heilfastenkur ist es wichtig, die Nieren bei der Arbeit zu unterstützen. Trinkt zur Entschlackung täglich zwei bis drei Liter stilles Wasser, warm oder kalt. Kein Mineralwasser mit Kohlensäure, das kann der Körper schlechter verwerten. Alle Kräutertees sind erlaubt, jedoch kein schwarzer, grüner, Rooibusch- oder Früchte-Tee.

Kur-Ende: Gewöhnt euren Organismus langsam wieder an normale Kost, nehmt euch dafür eine Woche Zeit, und integriert erst nach und nach Milch, Fleisch, Fisch und Alkohol in euren Speiseplan. Versucht, euch auch nach der Kur öfter mal eine Mahlzeit nur aus Gemüse zusammenzustellen - und eure Ernährung anzupassen.

Die Sieben-Tage-Kur

Frühstück: Wasser, Tee, dazu frisch gepressten Saft oder eine kleine Obstmahlzeit. Für Hungrige ein basisches Müsli (siehe Rezept nächste Seite).

Zwischenmahlzeit: 3-4 Mandeln (keine anderen Nüsse!) oder 3-4 getrocknete Datteln, Feigen, Pflaumen oder Aprikosen.

Mittagessen: Gemüse (roh oder gekocht), Gemüsebrühen oder Suppen - alles ohne Milchprodukte zubereitet. Erlaubt sind auch alle Blattsalate, Möhren, Tomaten und andere Rohkostprodukte. Allerdings keine schwer verdaulichen Hülsenfrüchte. Dazu ein leichtes Zitronen-Öl-Dressing. Zum Dessert gibt es 3-4 Mandeln oder 3-4 getrocknete, ungeschwefelte Früchte.

Zwischenmahlzeit: Diese sollte nur eingenommen werden, wenn der Hunger sehr groß ist. Dann sind 3-4 Mandeln, Oliven oder Trockenfrüchte erlaubt.

Abendessen: Gemüsesuppe oder gekochtes Gemüse nach Saison und Lust - alles ohne Milchprodukte zubereitet.

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