Basenfasten: Großputz für den Organismus

Mit einer schonenden Basenfasten-Kur geben Sie dem Organismus die Möglichkeit zum Großputz - ohne sich hungrig und schlapp zu fühlen und ohne großen Aufwand. Mehr Energie, weniger Gewicht: Wir haben die besten Tipps und Rezepte zum Basenfasten für Sie zusammengestellt.

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Basenfasten: So geht's

Drei bis fünf kleine Mahlzeiten sind beim Basenfasten am Tag erlaubt. Ziel ist es, während der Fastentage alle Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen, die den Körper "sauer" machen.

Der Hintergrund: Convenience-Food und ein hektischer Alltag fördern die Säurebildung – und reduzieren den Basenhaushalt. Säuren braucht der Körper zwar zur Energiegewinnung, doch wenn sie überhand nehmen, können sie über Nieren und Darm nicht ausgeschieden werden. Dann übernehmen Basen (Mineralien) ihre Neutralisierung.

Sobald die im Blut schnell verfügbaren Mineralien aufgebraucht sind, bedient sich der Körper bei sich selbst: holt sich basisch wirkendes Kalzium aus den Zähnen, die Folge ist eine erhöhte Anfälligkeit für Karies. Oder löst es aus den Knochen, was zu Osteoporose führen kann. Entzieht den Muskeln Magnesium und Kalium, wir bekommen Krämpfe und Kopfschmerzen. Basische Heilkost-Tage helfen dem Körper, seine Säureüberschüsse abzubauen.

Als Einstieg hat Basen-Expertin Sabine Wacker eine Sieben-Tage-Kur für BRIGITTE Balance zusammengestellt:

Das dürfen Sie zu sich nehmen: Obst, Gemüse, Kräutertee und Wasser.
Das sollten Sie während der Kur vom Speiseplan streichen: Fleisch-, Wurst- und Milchprodukte, Fisch und Süßigkeiten, Teigwaren, Kaffee, Alkohol.
Gut zu wissen: Essen Sie Obst und Rohkost nur bis 14 Uhr. Danach ist es schwer verdaulich. Nehmen Sie die letzte Mahlzeit am Abend idealerweise vor 18 Uhr zu sich. Damit entlasten Sie die Stoffwechselprozesse der Leber.
Getränke: Während der Kur ist es wichtig, die Nieren bei der Arbeit zu unterstützen. Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter stilles Wasser, warm oder kalt. Kein Mineralwasser mit Kohlensäure, das kann der Körper schlechter verwerten. Alle Kräutertees sind erlaubt, jedoch kein schwarzer, grüner, Rooibusch- oder Früchte-Tee.
Kur-Ende: Gewöhnen Sie Ihren Organismus langsam wieder an normale Kost, nehmen Sie sich dafür eine Woche Zeit, und integrieren Sie erst nach und nach Milch, Fleisch, Fisch und Alkohol in Ihren Speiseplan. Versuchen Sie, sich auch nach der Kur öfter mal eine Mahlzeit nur aus Gemüse zusammenzustellen.

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Letzte Kommentare
  • Daniela Aschauer
    am 06.07.11 um 14:19
    Hallo Annika,

    damit Verdauungsprobleme vermieden werden und alle Vitalstoffe des Obstes optimal ausgereift sind, empfehle ich ebenfalls wie Frau Wacker meinen Kunden nur saisonales und reifes Obst während und natürlich auch nach dem Basenfasten zu verwenden. Die Zitrone z.B. wirkt im körper basisch und nicht sauer. Welches Obst oder Gemüse ansonsten sauer oder basisch wirkt, erfährt man in einem der Bücher von Frau Wacker oder in einer persönlchen Beratung. Was die Zähne betrifft, so sind ein langfristig übersäuerter Körper und der Verzehr von Zucker sicher schädlicher für die Zähne als der Verzehr von Zitrusfrüchten.

  • Annika
    am 12.06.11 um 09:51
    Das mit dem Obst ist aber auch recht gefährlich. Unreifes Obst, wie es bei uns üblicherweise verkauft wird, ist nicht basisch, sondern sauer! Das merkt man auch, wenn man auf sein Körpergefühl hört. Und auch Zitrusfrüchte, die beim Basenfasten als erlaubt gelten, wirken stark säuernd und beschädigen die Zähne!
 
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