Innere Ruhe finden

Heilfasten mit BRIGITTE

Den Körper entgiften: Alles muss raus!

Fasten, den Körper entgiften oder - ganz neu: Detox. Der Trend zum inneren Großreinemachen ist ungebrochen. Was ist wirklich dran?

  • 2 Kommentare
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Breitet sich die Sucht nach illegalen Substanzen in rasender Geschwindigkeit aus? Oder warum interessieren sich immer mehr Menschen für "Detox" (deutsch: Entgiftung)? Ganz einfach: Der Begriff, der ursprünglich beim Entzug in der Drogentherapie verwendet wurde, hat sich in der Wellnessbranche längst als Synonym fürs Fasten etabliert. Besonders angesagt ist Detox in den USA: Promis wie Oprah Winfrey, Madonna und Beyoncé Knowles schwören auf strenge Fastenprogramme, zum Beispiel auf "The Master Cleanse". Die Regale in den Drogerien dort sind voll von Shampoos, die den Körper entgiften, klärendem Duschgel und entschlackendem Mineralwasser - von der britischen Verbraucherstiftung "Sense about Science", die kürzlich 15 Detox-Erzeugnisse wissenschaftlich unter die Lupe nahm, wurden sie allesamt allerdings als "absolut wirkungslos" eingestuft.

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  • Text: Tanja Pöpperl
    Fotos: Odile Hain
    Ein Artikel aus der BRIGITTE BALANCE 03/09
Letzte Kommentare
  • Jou-Jou
    am 13.10.10 um 14:05
    Ich habe vor 4 Monaten eine Detox-Kur gemacht mit Unterstützung der Übungs-DVD Detox Yoga mit Canda. Das fand ich sehr hilfreich, weil man mit noch mehr Körperkontrolle dabei ist. Auf industrielle Detox-Erzeugnisse habe ich gänzlich verzichtet, denn schließlich will man sich ja ENTtgiften und nicht mit den Mitteln wieder VERgiften! Ich habe mich nach der Kur sehr viel wohler gefühlt - und das hält bis heute noch an.
  • westofsunset
    am 08.02.10 um 16:56
    Ganz falsch ist:"Dinkelsemmeln, die nach 30-mal Kauen mit Milch oder Joghurt runtergespült werden..." . Das Wesentliche bei der Kur nach F.X.Mayr ist eben, das der gut gekaute Nahrungsbrei (von mir aus 30x kauen, obwohl ich manche Nahrungsmittel länger bearbeiten muß) mit Hilfe von Milch vorverdaut wird. Man zieht die Milch mit einem "Saugen" durch den Brei, schiebt diesen im Mund hin und her, saugt wieder die Flüßigkeit durch den Brei, usw. dieser wird somit genügend "eingespeichelt" (Originalausdruck F.X.Mayr) und wird dann erst geschluckt.
 
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