Zu fett? Zu süß? Zu salzig? Mit der Lebensmittel-Ampel checken Sie's
Das System ist simpel: Anhand der Ampelfarben ist auf einen Blick zu sehen, wie es um den Gehalt an Gesamtfett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz in einem Lebensmittel steht. Diese "Big Four" unter den Nährstoffen spielen eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Denn zuviel davon kann krank machen.
Bei uns wird es die Lebensmittel-Ampel allenfalls in freiwilliger Form geben. Das Europaparlament hat sie als verbindliche Kennzeichnung auf Lebensmitteln soeben abgelehnt. "Statt Bürgernähe herrscht in Europa die Lobbymacht der Industrie", sagt Matthias Wolfschmidt von der Verbraucher-Organisation "Foodwatch". Zwar befassen sich jetzt noch die Fachminister mit der Verordnung, doch viel Hoffnung auf ein Umdenken gibt es nicht. Verbraucherschützer, Ernährungs- und Wirtschaftswissenschaftler plädieren seit langem für die Kennzeichnung mit den Ampfelfarben. Erfahrungen in England, wo es sie schon länger gibt, sowie Umfragen unter Verbrauchern haben gezeigt, dass die Lebensmittel-Ampel viel besser verständlich ist, als die von der Nahrungsmittel-Industrie übliche Nährwertkennzeichnung.
Sie möchten gern wissen, wie es um Ihr Lieblingsprodukt steht? Die Verbraucherzentralen bieten einen umfangreichen Ampel-Check für über 500 Fertigprodukte und Snacks an.
Das Online-Portal Codecheck bietet über 7000 Produkte, für die Sie einfach und schnell sehen können, wie Experten den Salz-, Zucker- und Fettgehalt beurteilen: Mehr dazu unter Codecheck.info
In Teil 2 unseres Ampel-Quiz' geht es um Süßes: Eis, Schokolade, Lakritz. Wie gut kennen Sie sich damit aus? Hier geht's zum Quiz Süßigkeiten
Das bedeuten die Farben:
- Grün: nur eine geringe Menge z. B. an Fett oder Zucker steckt im Produkt. Von diesem Lebensmittel darf reichlich gegessen werden.
- Gelb: mittlerer Gehalt an Nährstoffen, Genuss in Maßen.
- Rot: hoher Anteil des jeweiligen Stoffes - bitte sparsam verzehren.
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Es sollten klar die Zutaten und Mengen aufgelistet werden, eine Bewertung muss man als Konsument schon selber treffen. und sich in Sachen Ernährung ein bisschen zu informieren ist nun wirklich nicht zeitaufwendig