In Sachen Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist das Power-Gemüse auf den folgenden Seiten kaum zu schlagen. Und es gibt noch einen Grund, warum es jetzt unbedingt einen Platz in Ihrer Küche finden sollte: Es gibt diese Gemüsesorten bis in den Herbst hinein aus heimischem Freiland-Anbau. Das heißt, sie schonen das Klima (keine weiten Transportwege, kein Energieverbrauch für Gewächshaus oder Lager), sind weniger mit Spritzmitteln belastet, haben einen intensiveren Geschmack und sind auch noch günstig.
1. Brokkoli - hier liegt George Bush eindeutig daneben
Das Gute daran: "Essen Sie jeden Tag etwas Rotes, Gelbes und Grünes" - so die Empfehlung für alle, die sich gesund ernähren wollen. Leider sind damit keine Gummibärchen gemeint, aber Obst und Gemüse ist ja auch nicht schlecht. Wer sich bei grün für Brokkoli entscheidet, hat eine besonders gute Wahl getroffen: Brokkoli liefert den höchsten Vitamingehalt aller Gemüsesorten und - verglichen mit Blumenkohl - das fünffache an Kalzium. Und das bei nur 26 Kilokalorien pro 100 Gramm. Wegen des hohen Folsäuregehalts ist Brokkoli auch ideal für Schwangere. Zudem gilt er als Stresskiller.
Schon gewusst? Der ehemalige US-Präsident George Bush hat vor Jahren den Geschmack von Brokkoli kritisiert, worauf der Absatz merklich einbrach. Inzwischen ist Brokkoli mehr als rehabilitiert. Einziger Haken: Er kann nicht gelagert werden. Am besten isst man ihn noch am selben Tag, da er sehr schnell Vitamine verliert. Er hält sich im Kühlschrank, in Frischhaltefolie gewickelt, maximal zwei Tage.
Unser Lieblingsrezept mit Brokkoli: Pizza-Taschen











