Foto: Thomas Neckermann
Das Beste am Bubble-Tea sind die Kügelchen, die durch extrabreite Strohhalme aufgesogen werden. Und genau diese Aromakugeln sind jetzt in die Kritik geraten: Wissenschaftler der Hochschule Aachen haben neun Sorten einer Bubble-Tea-Filiale in Mönchengladbach untersucht. Sie fanden in den Kügelchen giftige Substanzen wie Styrol und Acetophenon. Stoffe, die bei der unsauberen Herstellung von Aromastoffen entstehen können.
Dabei wurde Bubble Tea ursprünglich einfach nur mit Tapiokaperlen verfeinert, das sind kleine, relativ geschmacksneutrale Stärke-Kügelchen, hergestellt aus den Wurzeln der Maniok-Pflanze. Bubble Tea kommt aus Taiwan, dort war er schon in den 80er-Jahren beliebt als Mix aus Tee, Milch und Eis, später kamen dann die Tapiokaperlen dazu. Mittlerweile ist Tapioka nur ein mögliches Topping unter vielen, Geleestückchen zum Beispiel oder sogenannten "Boba Pops": mit Fruchtsirup gefüllte Alginatkugeln, die beim Kauen zerplatzen.
Bei den modernen Kügelchen sorgen meist Aromen und Farbstoffe für Geschmack und Optik. Und die 50 bis 90 Gramm Zucker pro Becher (Stiftung Warentest) sind auch nicht ohne: bis zu 500 Kalorien.
Gut, dass man Bubble Tea nach unseren Rezepten jetzt auch selbst machen kann - mit Tapiokaperlen aus dem Asialaden oder Perlsago aus dem Supermarkt und ohne künstliche Aromen oder Farbstoffe. Zusätzliches Plus: Ein Glas selbstgemachter Bubble Tea enthält nur 65 Kalorien (German-Orange-Bubble-Tea) bzw. 90 Kalorien (Matcha-Vanilla-Bubble-Tea).












Was das Gesundheitlich angeht, driften die Meinung auseinander. Denn auch in Mais, Salat, Fleisch wurden schon schädliche Substasnzen gefunden. Daher halte ich die allgemeine Meinung, Bubble Tea wäre gefährlich, ziemlich unglaubswürdig.