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Kein Fleisch? Okay. Aber auch kein Käse, keine Eier, keine Milch? Das schreckt nicht mehr ab, sondern zieht an: Vegan sein ist sexy. Immer mehr vegane Kochbücher kommen auf den Markt. In vielen Städten haben Restaurants, Sandwichbars oder Coffeeshops eröffnet, deren Angebot vom bodenständigen Rote-Bete-Strudel über vegane Currywurst und Döner bis zur Haute Cuisine reicht. Um Neu-Veganern langes Suchen zu ersparen, finden sie unter www.schnell-veg.de gleich einen persönlichen Supporter oder eine Supporterin in ihrer Nähe - erfahrene, vegan lebende Frauen und Männer, die Restauranttipps geben und beim Einkaufen und Kochen helfen. Und angriffslustig heißt es auf dem FoodBlog www.veganguerilla.de: Die Revolution beginnt in der Küche.
Revolution? Man hätte beinahe vergessen, dass es hier nicht nur um Lifestyle, sondern um mehr geht: Veganer wenden sich gegen das Töten und die Ausbeutung von Lebewesen. Und sie stehen für Umweltschutz mit Messer und Gabel: Klimaschädliche Gase, die in der industriell betriebenen Nutztierhaltung entstehen, tragen weit mehr zum Klimawandel bei als der weltweite Flug- und Transportverkehr. Zudem werden 50 Prozent der Weltgetreideernte und 90 Prozent der Weltsojaernte zum Mästen der Tiere verwendet. Die Erde verfügt über ausreichend Ressourcen, um alle Menschen satt zu bekommen - nicht aber, wenn das angebaute Getreide als Futter für Nutztiere dient, sagen Veganer. Hinzu kommt: Die Weltbevölkerung wächst. Und verzehrt immer mehr Fleisch, weil sich westliche Essgewohnheiten durchsetzen.











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Charlotte Owl
am 25.04.13 um 22:27
Zum Glück gibt es immer mehr Menschen, denen es nicht egal ist, was sie essen und dass dafür Tiere sterben müssen, die Umwelt enorm belastet wird, usw. Leider stimmt es nicht, dass die vegane Ernährung nicht für Säuglinge und Kleinkinder geeignet sein soll. So heisst es auf der Webseite der American Dietatic Association (die weltweit grösste Institution von Ernährungswissenschaftlern):
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Antonietta
am 10.01.13 um 10:23
Vegan ist eine hauptsächlich ethisch begründete Lebens- und Ernährungsweise, die es ermöglicht, möglichst wenig Tierleid zu verursachen. In der Praxis sieht es so aus, dass der Veganer und die Veganerin sich rein pflanzlich ernähren und tierliche Produkte meiden.
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Claudia
am 08.01.13 um 23:30
Hallo Liebe Brigitte,
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Susanne
am 10.12.12 um 06:11
Sehr gelungen! Vielen Dank dafür.
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amazone314
am 11.11.12 um 16:05
Nutztiere abschaffen ist wieder so eine abgedroschene Phrase militanter Umweltschützer - mehr nicht. Wenn der Mensch nur noch Pflanzen "friesst" - gegen seine Natur, wird er keinen angedrohten Klimawandel aufhalten können. Wo kommt dieser Blödsinn her? - Natürlich: aus USA. Man kann sicherlich auch schmackhaft einmal durchaus ohne Fleisch essen! - nur: konsequent auf Tierisches zu verzichten, entspricht nun einmal nicht der menschlichen Ernährung, ist somit einfach "spinnert!!!!" Hoffentlich entsorgt ihr in diesem Zuge nicht auch noch die herrliche Köchin Lea Linster (äußerlich out, weil leider dick, aber in der Lage, wundervoll zu kochen), sogar als Sterneausgezeichnete und ganz ohne Molekular-Träumen
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monki
am 03.11.12 um 19:59
Sollte nicht jeder essen dürfen, was er mag?
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Alice
am 02.11.12 um 20:12
Was für ein beknackter Artikel!! Schlecht geschrieben von jemandem, der null Ahnung hat! Ich weiß nicht was daran schrullig ist, wenn man wissen will, was in seinem Essen ist!? Desweiteren halte ich Muttermilch für vegan, denn sie ist die passende Säuglingsnahrung für unsere Spezies! Da brauch man keine artfremde zu trinken. Nach der Entwöhnung schon garnicht!
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Angie
am 02.11.12 um 12:25
Na ja. Was den Freundeskreis angeht: Wenn ein Fleischesser behauptet, er könne nicht mal vegan essen, könnte man ihm schon den Vogel zeigen. Umgekehrt schwierig, wenn man 12 Leute bekocht, und einer dabei ist, der vegan essen will. Der wundere sich dann bitte nicht, dass der eine oder andere Gang nichts für ihn ist.
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Lisa
am 01.11.12 um 19:07
Etwas enttäuschend. Ich freue mich, dass ihr über Veganismus berichtet, aber es ist doch ein wenig subjektiv.
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Vanessa
am 01.11.12 um 12:44
Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, jeder solle das praktizieren, was er für richtig hält (ich bin "bekennender Liebhaber tierischer Produkte, kaufe diese aber beim Biobauer um die Ecke, die sowohl Milch- als auch Fleischprodukte in geringer Stückzahl produziert), finde ich, ist der Artikel wieder so ein "Blablabla"-Artikel. Keine wirkliche Fakten, nur eine leichte "Einstreuung" und auch die Headline ist völlig irreführend...ist werden weder Pro und Contras eine veganen oder eben nicht veganen Lebens abgewogen. Schade...
mehr (12)"Well-planned vegetarian diets [vegetarische und vegane Ernährung] are appropriate for individuals during all stages of the life cycle, including pregnancy, lactation, infancy, childhood, and adolescence, and for athletes."
(Quelle: http://www.eatright.org/About/Content.aspx?id=8357)
Die Produktion von vegetarischen, tierlichen Produkten, Eier, Milch, Wolle, Seide, Daunenfeder, ist in der heutigen üblichen Praxis mit erheblichem Tierleid verbunden.
ich bin durch den Shitstorm nach dem Vegan-Artikel der Für Sie hier gelandet und muss sagen: Daumen hoch! Weiter so! Ich bin mir sicher, dass sie dadurch viele neue Leser gewonnen haben.
Zwei kleine Ergänzungen hätte ich aber dann doch noch. Säuglinge brauchen keine spezielle vegane Ernährung, weil sie die einzige vegane Milch erhalten, die es gibt: die Milch der eigenen Mutter. Kleinkinder können allerdings sehr wohl mit einer veganen Ernährung gedeihen: http://thevegantruth.blogspot.co.uk/2012/12/vegans-since-birth.html, http://tofufamily.de/.
Es ist nicht eine Frage des Könnens sondern des Wollens. Und alle, die immer von "persönlicher" Freiheit reden, seien daran erinnert, dass die Entscheidung, tierliche Produkte zu konsumieren, eben NICHT nur persönlich ist. Sie betrifft immer auch die wehrlosen Mitgeschöpfe. Die Freiheit des einen hört da auf, wo die Freiheit des anderen beginnt. Wir haben einfach nicht das Recht, andere Lebewesen für unser Plaisier auszubeuten und zu töten. Und so erklärt sich dann auch das mit dem Honig. Die Bienen tun durch die Bestäubung der Pflanzen bereits mehr als genug. Ihr Honig
Ich sehe vegetarische oder vegane Ernährung durchaus als Weg an, etwas für die Umwelt zu tun. Würde mich und andere aber nicht kasteien wollen.
Die Frage nach dem Honig im Tee höre ich übrigens immer von einer Freundin, die gern Fleisch ißt. Den Kommentar erspare ich euch;o)
Im Freundeskreis belastet das nicht, ich bekoche meine Freunde und Famliie gern. Und da haben wir Käsehasser, Gemüseallergiker, Vegetarier, Schokoholics und Menschen, die Nüsse im Essen nicht ausstehen können. Macht nix, wir mögen uns trotzdem.
Liebe Grüße + bleibt alle schön gesund!
Freue mich- auch wenn ich gelegentlich Fleisch und regelmäßig Eier und Milchprodukte esse, über jedes vegane Essen, dass in Gaststätten und Imbissen angeboten wird, weil ich mir denke, auch Veganer sollten eine Auswahl haben. Und mir schadet es bestimmt nicht, dass gelegentlich bis regelmäßig mit zu machen.
Wenn ich irgendwo eingeladen bin, bringe ich Essen selbst mit oder werde gerne bekocht. Denn meine Freunde sehen mich nicht als Belastung und freuen sich über eine Horizonterweiterung... Säuglinge sollten natürlich gestillt werden, aber was genau ist denn in Milchprodukten enhalten, das Kleinkinder unglaublich dringend benötigen? Da hätte ich gerne Fakten, anstatt eingestreuter Thesen, die eigentlich nur eigene Meinung sind.
Meiner Meinung nach werden in diesem Artikel Veganer als schrullig und anstrengend beschrieben, weil de Meinung schon fest steht. Dabei ist es genauso schrullig und anstrengend, wenn man als Veganer ungefragt gesagt bekommt, wie schrullig und anstrengend man doch ist.