Gerade jetzt, wo wir jedes Vitamin dringend gebrauchen können, lechzen wir nach frischem Grünzeug. Aber wie steht es um Vitamine in Salat? Und was ist mit Nitrat, das gerade in der dunklen Jahreszeit besonders reichlich in dem Blattwerk steckt? Unser Nährstoff-Check klärt über die gesunden Substanzen in den beliebtesten Salatsorten auf. Und hier lesen Sie, warum Sie sich vor Nitrat nicht mehr fürchten müssen.
1. Feldsalat – der Abgehärtete
Darin ist er gut (Portion à 50 Gramm):
Betakarotin: 325 Mikrogramm - das ist fast die Hälfte dessen, was Frauen täglich brauchen
Vitamin C: 18 Milligramm (das ist Spitze für Salat)
Kalium: 210 Milligramm - erreicht kein anderer Salat so schnell
Eisen: 1 Milligramm – super!
Baldrianöl – stimmt den Magen friedlich
Und was ist nicht so toll?
Folsäure (15 Mikrogramm) und Kalzium (18 Milligramm)
Sonst noch was?
Feldsalat hat von Herbst bis Frühjahr Hauptsaison (man bekommt ihn aber fast das ganze Jahr). Der Hit ist, dass ihn Kälte überhaupt nicht stört und er auch bei Minustemperaturen vom Feld gepflückt werden kann, ohne dass die Vitamine darunter leiden. Aber der Salat ist ein kleiner Dreckspatz, und man muss ihn supergründlich waschen. Das am besten zügig und bloß nicht einweichen. Es gibt Feldsalat auch schon gewaschen und abgepackt. Den nur kaufen, wenn er frisch und knackig aussieht – und ihn noch mal abspülen. Kleinblättriger Salat wird mit Wurzel gegessen, bei großblättrigem verwendet man nur die Blätter.












