Geht's nicht mehr ohne Vitaminpräparat?

Stecken noch genug Vitamine im Essen? Oder sollten wir ein Vitaminpräparat einnehmen? Das kann gefährlich sein, zeigt ein preisgekrönter Film. Dazu: 5 Tipps, wie Sie sich am besten vitaminreich ernähren.

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Vitamine sind gesund, das weiß jedes Kind. Vor allem die sogenannten Antioxidanzien, das sind die Vitamine A, C, E sowie Betakarotin (die Vorstufe von Vitamin A). Sie schützen unsere Zellen und Gewebe vor den Angriffen freier Radikale, die krank machen können. Deshalb werden gerade Antioxidanzien gern als Vitaminpräparat eingenommen. Aber bringt das wirklich was? Einige Wissenschaftler sind für ein extra Vitaminpräparat, andere meinen, dass eine ausgewogene Ernährung vollkommen reicht. Was stimmt denn nun?

Kommt darauf an, wen man fragt, denn leider machen sich auch renommierte Ernährungswissenschaftler schon mal zu Lobbyisten der Pharmaindustrie. Das ist eine zentrale Erkenntnis des Dokumentarfilms "Die Vitaminfalle" von Frank Wittig. Der 45-minütige TV-Film hat jetzt den 1. Preis für Ernährungsdokumentationen des Verbands für Unabhängige Gesundheitsberatung e.V. erhalten. Der Wissenschaftsautor des Südwestrundfunks, berichtet in seinem äußerst sehenswerten Film über die von Wissenschaftlern und Pharmaindustrie verschwiegenen Risiken hochdosierter isolierter Vitamingaben. Und er führt Studien an, die zeigen, dass zu viele künstliche Vitamine krank machen und sogar Krebs auslösen können.

Sie können sich den Film hier anschauen. Die 45 Minuten sind in drei Sequenzen aufgeteilt, klicken Sie nach Ende des 1. Teils einfach auf den zweiten, anschließend auf den dritten Teil.

Und auf den nächsten Seiten finden Sie das Wichtigste über die Radikalfänger-Vitamine A, C und E sowie 5 Tipps zu Einkauf und Zubereitung von Gemüse und Obst.

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  • Foto: Fotolia.com
    Text: Susanne Gerlach
BRIGITTE BALANCE
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