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Im Test
Bauchumfang reduzieren - die besten Methoden

Sie wollen Ihren Bauchumfang reduzieren? Wir haben sieben Bauch-weg-Methoden getestet, die einen wohlgeformten und straffen Bauch versprechen.

Er weiß, was uns guttut, wenn eine Beziehung nicht mehr richtig läuft oder eine Jobentscheidung ansteht. Er trägt die Spuren unserer Schwangerschaften und Krisen, wenn wir Frust oder Stress mit viel zu viel Schokolade bekämpft haben. Der Bauch ist das wunderbare Zentrum unserer inneren Kraft. Und gleichzeitig unsere total nervige Problemzone: Mehr als jede zweite Frau ist nicht glücklich mit ihm. Warum er uns so wichtig ist? Weil ein flacher Bauch zufrieden und selbstbewusst macht. Er strahlt eine Botschaft aus: Ich achte auf mich. Ein trainierter Bauch zeugt von Zielstrebigkeit, Ausdauer und Willensstärke.

Doch es ist nicht nur sein Aussehen, das uns mal mehr und mal weniger glücklich macht. Wir sollten uns auch um ihn kümmern, weil zu viel Fettgewebe am Bauch ungesund sein kann: "Das viszerale Fett, das hinter der Bauchmuskulatur rund um die inneren Organe liegt, produziert Botenstoffe, die chronische Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen können", erklärt Prof. Klaus-Michael Braumann, Leiter des Instituts für Sport- und Bewegungsmedizin der Universität Hamburg. Vor allem nach der Menopause nimmt das viszerale Fett zu. Studien zufolge erhöht es das Krebsrisiko. Besonders ungesund wird es bei Frauen ab einem Bauchumfang von mehr als 88 Zentimetern.

Wir unterscheiden also zwei Arten von Fett: das Unterhautfettgewebe, das wir von außen sehen können und das manchmal kneift, wenn wir die Hose schließen. Und das unsichtbare, gefährliche Fett, das hinter den Bauchmuskeln im Bauchinneren liegt und das wir nur vom Arzt messen lassen können. Meistens kümmern wir uns um das Fett, das wir sehen können. Leider hält es sich am Bauch besonders hartnäckig. Denn die Fettzellen des Unterhautfettgewebes besitzen an der Oberfläche viele Andockstellen für Hormone, die den Fettabbau genau dort hemmen.

Das gefährliche Fett im Bauchinneren dagegen lässt sich prima mit Sport und gesunder Ernährung bekämpfen, weil es viele Andockstellen für Hormone enthält, die Fett abbauen. Das ist schon mal eine richtig gute Nachricht! Wie aber können wir die lästigen Röllchen am Bauch wegbekommen? Leider nur mit viel Durchhaltevermögen. Denn, so Braumann, "Fett wird nicht automatisch dort reduziert, wo Muskeln bewegt werden. Aber wer am ganzen Körper Muskeln kräftigt und weniger Kalorien aufnimmt als verbraucht, baut insgesamt Fett ab, auch am Bauch."

Für uns bedeutet das: Wir sollten regelmäßig unsere Ausdauer trainieren, uns gesund ernähren und Muskeln am ganzen Körper aufbauen. Muskeln sind nämlich die effektivsten Fettkiller, 1 Kilo Muskeln verbrennt pro Jahr 2,5 Kilogramm Fett. Sie sorgen für einen hohen Kaloriengrundumsatz - täglich 24 Stunden lang. Ja, irgendwo hat man das schon mal gehört ...

Aber Training ist nicht gleich Training. Mit ein paar Tricks kann aus einem Workout ein intensives Fatburn-Training werden. Muskeln zum Beispiel baut man mit wenigen Wiederholungen und hohen Kraftreizen am besten auf. Ideal ist ein hochintensives Training (HIT). Außerdem wollten wir wissen: Mit welchen Methoden geht der Bauch noch weg? BRIGITTE Balance-Mitarbeiterinnen haben sieben unterschiedliche Wege getestet - vier Wochen lang. Ihr Urteil lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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  • Fotos: Jan Rickers
    Styling und Produktion: Joana Claro
    Text: Daniela Stohn

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