Fitness-Trends
Deep-Work: Powerprogramm für eine straffe Figur
Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Entspannung - mehr geht nicht! Der Name des Wunder-Workouts: Deep-Work, ein Power-Programm für mehr Fitness und eine straffe Figur.
Ganz viel Spaß machen soll es, gleichzeitig Kalorien verbrennen, die Figur formen und den Kopf freipusten. Das waren viele gute Vorsätze, die der Fitness-Choreograf Robert Steinbacher da hatte, als er Deep-Work erfand. Geschafft!, würden wir sagen. Das Workout macht Laune, ist abwechslungsreich, strafft, gleicht aus und treibt über die eigenen Grenzen hinaus - eine gute Erfahrung, die das Fitness-Ego stärkt. Und so funktioniert das neue Power-Workout: Beim Deep-Work wechseln sich anstrengende Ausdauersequenzen mit koordinativ anspruchsvollen, funktionalen Kraftübungen und entspannenden Atemübungen ab - eine ideale Mischung aus körperlichem Training und dem Finden des inneren Gleichgewichts. Deep-Work ist auch für Einsteiger prima geeignet, denn jeder trainiert in seinem eigenen Rhythmus und bestimmt sein Tempo selbst. Besonders schön: Trainiert wird barfuß - das stabilisiert die Fußgelenke, erdet und fühlt sich richtig gut an.
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Power-Training - für gute Laune und für die Figur
BRIGITTE Fatburn-Coach
Deep-Work: Das Workout
1. Aufwärmen: "Hammock"
Startposition:
Aus dem Vierfüßlerstand den Po in Richtung Füße ablegen. Die Arme liegen locker nach vorn gestreckt auf dem Boden, der Rücken ist lang. Tief atmen und spüren, wie der Atem fließt [1].
Los geht's:
Jetzt langsam in den Vierfüßlerstand hochdrücken, den Rücken rund machen wie einen Katzenbuckel, das Kinn geht zur Brust [2]. In einer fließenden Bewegung wieder zurück auf die Füße setzen [3]. Erneut hochdrücken, dabei die Beine leicht öffnen und das Becken zum Boden senken, der Po bleibt locker [4]. Dann wieder mit rundem Rücken zurück auf die Füße setzen [5].
So lange:
3 Wiederholungen in einem gleichmäßigen Fluss.
Das bringt's:
Erdet den Körper, mobilisiert die Wirbelsäule.
2. Runnings im Stütz
Startposition:
In der Bauchlage mit gestreckten Armen aufstützen, die Hände befinden sich unter den Schultern, die Füße sind aufgestellt, der Rücken ist gerade [1].
Los geht's:
Ein Bein springt nach vorn, das andere nach hinten, dann die Beinposition wechseln [2].
So lange:
1-2 Minuten lang, so schnell wie möglich.
Das bringt's:
Lässt die Energie zirkulieren, trainiert das Herz-Kreislauf- System, Bauch- und Rückenmuskeln.
3. Lateral Swing
Startposition:
Hüftbreiter Stand, die Knie sind leicht gebeugt und die Arme nach oben gestreckt. Der ganze Körper ist unter Spannung [1].
Los geht's:
Das linke Bein macht einen Ausfallschritt zur Seite, gleichzeitig zieht der linke Arm in einem weiten Bogen bis vor den Körper, der Kopf dreht sich zum gestreckten rechten Arm nach oben, der Körper ist entspannt [2]. Zurück in die Startposition kommen, dann schneller Seitenwechsel.
So lange:
2 Minuten; danach 30 Sekunden lang die Startposition einnehmen, um die Energie wieder zu sammeln, danach ein zweiter Durchgang.
Das bringt's:
Trainiert Herz und Kreislauf, bringt Kondition.
4. Runnings im Stehen
Startposition:
Hüftbreiter Stand, die Arme hängen locker nach unten.
Los geht's:
Jetzt so schnell wie möglich auf der Stelle laufen.
So lange:
1 Minute.
Das bringt's:
Macht Herz und Kreislauf richtig fit und stärkt die Schnellkraft.
5. Balance
Startposition:
Das Gewicht auf ein Bein verlagern, das andere Bein gestreckt nach hinten anheben, bis es mit dem Oberkörper eine Linie bildet. Der Fuß des angehobenen Beins ist angezogen, die Arme stützen sich auf dem Standbein ab, der Blick fixiert einen Punkt auf dem Boden.
So lange:
20-30 Sekunden halten, dann Übung 4 wiederholen und Übung 5 mit dem anderen Bein ausführen.
Das bringt's:
Kräftigt Beine, Rücken und Po und verbessert das Gleichgewicht.
6. Jump Front
Startposition:
Hüftbreiter Stand, beide Arme sind zur Decke gestreckt, der Blick ist nach vorn gerichtet [1].
Los geht's:
Jetzt die Hände zum Boden bringen, der Rücken bleibt gerade [2]. Nach hinten in den hohen Vierfüßlerstand springen [3] und wieder zurück, bei der Landung ist das Becken tief [2]. Jetzt aufrichten, dabei einen kleinen Sprung machen und die Arme nach oben strecken [1].
So oft:
10-20 Wiederholungen.
Das bringt's:
Kräftigt Beine, Rücken, Bauch, Po und Arme.
7. Side Crunch
Startposition:
Unterarmstütz, die Ellenbogen sind unter den Schulter-gelenken, der Körper bildet eine Linie [1].
Los geht's:
Jetzt das rechte Knie anziehen, dabei wandert der Kopf in Richtung angewinkeltes Knie, die Ferse des Standbeines zieht leicht nach hinten. Der Po bleibt tief und in einer Linie mit dem Körper [2].
So oft:
10-20 Wiederholungen pro Seite.
Das bringt's:
Kräftigt die Bauch- und Rückenmuskeln.

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BRIGITTE
im Abo
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am um
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Patricia
am 11.04.13 um 17:04
Ich unterrichte selbst, bin 54 Jahre alt und der Grossteil der Teilnehmer im Kurs sind über 30 :-) die haben alle 10 x mehr Power als das junge Gemüse !An Bocca de la Verita, Dich bekomme ich im Kurs auch klein, dann bleiben vielleicht auch Deine bösartigen Kommentare weg :-)
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Cocco
am 12.03.13 um 11:36
Ich liebe Deep-Work und bin Ü 40!
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Julia
am 09.03.13 um 10:28
Echt ein gutes Training, aber sehr anstrengend :)
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Rabi32
am 02.03.13 um 17:24
Faule Nüsse! Natürlich kann und sollte man über 30 Sport machen!!! Aber wer keinen Bock hat, kann ja das Alter vorschieben;o)
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Colapeana
am 21.02.13 um 09:44
Super!
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Sandra
am 01.02.13 um 10:44
Das ist das beste Training aller Zeiten! Auch für Frauen über 25! Gerade dann!!!
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Beazaubernd
am 17.01.13 um 19:51
Zuviel Sport ist Mord auf jedenfall im richtigen alter ..;-)
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Bocca della Verità
am 01.12.12 um 00:22
Fitnessstudios gehören den 18jährigen. Basta. Nicht zu Menschen, die selbst Steuern zahlen und beim Orthopäden in Behandlung sind. Falls sich Frauen über 30 austoben wollen, können sie sich gerne die Brüste vergrößern lassen, Bingo spielen oder auf Bäume klettern. Das stört mich nicht. Aber lasst bitte die Fitnesstrainer in Ruhe. Ich laufe ja auch nicht mit dem Skateboard unterm Arm über die Straße. Aus manchen Dingen wächst man einfach raus: Das ist nicht spießig, das ist so. Und ehrlich: Alt und schlabberig sein ist gar nicht schlimm. Werden wir alle mal.
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Bocca della Verità
am 01.12.12 um 00:21
Erwachsene Frauen, die Fitness machen: Hör auf, Frau!
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Scooby
am 30.11.12 um 10:39
Die perfekte Alternative: Das Deep-Roll-Workout!
mehr (11)Sollte man echt jeden Tag machen.
Wenn ich die Kommentare lese wird es mir übel ;-) Können nur Sportmuffel sein.
Nach Deepwork fühle ich mich super! Und gut ist, dass man sich richtig auspowern kann.
Es gibt Dinge, die lösen bei mir große Aggressionen aus. Das geht bei mir ganz bewusst vor, und die Gründe sind mir völlig klar. Als ich in Hamburg umgezogen bin - vom hippen St. Pauli ins schicke Eppendorf - waren sie plötzlich da: erwachsene Frauen, die in entblößenden Yogahosen zum Fitness gehen. Zusammen mit anderen erwachsenen Frauen und alten Frauen, die aber offensichtlich nicht ihre Mütter waren. Ich liebe Eppendorf und sein Spießbürgertum. Nur die Touristen stören mich. Aber bei Frauen jenseits der 25, die eine Yogamatte zwischen sich und den Boden kleben, sehe ich nur noch Rot. Das sind oft Tussen, die einen Pferdeschwanz tragen, nie lächeln und nach der Parfümprobe von Douglas riechen. Am liebsten würde ich die am ergrauten Schopf packen und anschreien: "Hör auf damit! Wenn dich bis jetzt keiner wollte, dann klappt es nie mehr!"
Stellen Sie sich Schulterbreit mit dem Rücken zur Wand. Klemmen Sie nun das Skateboard vertikal zwischen Wand und Rücken. Gleiten Sie langsam die Wand herunter bis die Oberschenkel im 90 Grad Winkel zum Boden stehen. Kurz pausieren und wieder hoch.
http://www.youtube.com/watch?v=-D7Hv4L1F60