Fit für zwei: Sport in der Schwangerschaft

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Wenn der Bauch dazu kommt

Im letzten Schwangerschaftsdrittel legen Kind und Bauchumfang mächtig zu. Das erhöhte Gewicht sorgt für eine enorme Mehrbelastung. Zusätzlich werden Gelenke und Bänder durch die Schwangerschaftshormone lockerer und der Bewegungsapparat etwas instabiler und verletzungsanfälliger. Spätestens dann sollten Sie vom Jogging aufs Walking oder Nordic-Walking umsteigen. Das schont die Gelenke und verhindert Beschwerden. Tipp: Auf stabile, dämpfende Schuhe achten.

Und was ist mit dem Bauch-Workout?

Das Training der Bauchmuskulatur ist sowohl vor als auch nach der Geburt empfehlenswert - allerdings sollten nur die schrägen Bauchmuskeln und der Beckenboden gekräftigt werden, nicht die geraden Bauchmuskeln: "Crunches besser weglassen, da die Gebärmutter sonst nicht den Halt und den Platz finden kann, den sie braucht, wenn die Schwangerschaft fortschreitet", sagt Expertin Marion Sulprizio.

Nach der Entbindung sollte die Frau erst wieder damit beginnen, wenn sich die Spalte zwischen den geraden Muskeln, die vom Bauchnabel abwärts verläuft, geschlossen hat. Das kann der Arzt oder die Hebamme feststellen. Sulprizio: "Bei zu frühem Trainingsbeginn besteht die Gefahr, dass die geraden Bauchmuskeln dauerhaft ausleiern und die Spalte zwischen den Muskeln bestehen bleibt."

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  • Artikel vom 01.03.2008
  • Text: Michaela Rose
    Foto: Corbis