Flacher Bauch - so geht's

Wir ziehen ihn ein, wünschen ihn weg oder verbergen ihn unter weiten Pullis: Dabei ist der Bauch viel mehr als nur eine Problemzone. Wir zeigen, was er alles kann - und wie er richtig toll aussieht.

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Intuitiv! Wie Gefühle in den Bauch kommen

Forscher fanden heraus, dass über 100 Millionen Nervenzellen unseren Darm umhüllen und mit dem Gehirn in engem Kontakt stehen. Sind wir frisch verliebt, benachrichtigt der Kopf unseren Magen mit Hilfe des Glückshormons Serotonin - das beschleunigt die Darmbewegung und beschert uns die bekannten Schmetterlinge im Bauch.

Genauso können Stress oder Angst Schmerzen im Bauch verursachen. Wissenschaftler vermuten inzwischen, dass aus dem Gesprächsstoff zwischen Kopf und dem so genannten "Darmhirn" im Laufe der Jahre eine Art Gefühlsdatenbank entsteht - unsere Intuition.

Sinnlich! Bauchtanz - Workout für Körper und Seele

"Eine Frau ohne Bauch ist wie ein Himmel ohne Sterne": Poetischer als mit diesem arabischen Sprichwort lässt sich die Sinnlichkeit des Bauchs kaum beschreiben. Und dass er Glücksgefühle bescheren kann, beweist wohl am besten der Bauchtanz, der im alten Orient schon seit mehreren tausend Jahren zu jedem Fest gehört. Auch heute noch tanzen Frauen füreinander - unter Ausschluss der Männer. Wie gut das dem Körper tut, ist mittlerweile belegt: "Bauchtanz unterstützt die Beweglichkeit und Haltung, er kräftigt die geraden und schrägen Bauch- sowie die Beckenmuskeln und ist überhaupt gut für den Rücken", so Professor Wolfgang Tiedt, Leiter des Instituts für Tanz und Bewegungskultur an der Deutschen Sporthochschule Köln.

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  • BRIGITTE Heft 11/08 Text: Melanie Grimsehl
    Produktion: Birgit Potzkai
    Fotos: Ray Parker