Flamenco ist ein launischer Geliebter. Keiner von der pflegeleichten Sorte. Um ihn muss man sich ein wenig bemühen, manchmal sogar um ihn kämpfen. Sein Ruf ist sagenumwoben: kratzbürstig und rebellisch sei er, lasziv, hochmütig, streng und anspruchsvoll - eine "Klang gewordene Herausforderung". Irgendwie stimmt das alles und doch wieder nicht. Denn Flamenco lässt viel Raum für Improvisation. Er richtet sich nach seiner Tänzerin, nach ihren Gefühlen, Wünschen, ihrem Schmerz, ihrer Aggression. Aber sie muss sich dazu seinem ungewöhnlichen Rhythmus überlassen. Anfangs fällt das ganz schön schwer und erfordert Übung. Doch der Lohn folgt auf den Füßen - den stampfenden: eine bessere Körperbeherrschung und eine bewusstere Körperwahrnehmung. Flamenco stärkt das Selbstbewusstsein. Mit dem Rhythmus ändert sich auch die Körperhaltung. Eine Flamenco-Tänzerin hebt ihr Kinn und strafft ihre Schultern. Sich klein machen, ducken, bloß nicht auffallen wollen? Nicht im Flamenco: aufrecht stehen, stampfen, laut sein, sich vergessen. Und da ist es dann, dieses schon beinahe vergessene Gefühl. Ist das Freiheit? Leidenschaft? Feuer?
Flamenco: Workout à la Carmen
Kunst oder Sport? Flamenco ist beides! Diese fünf Übungen trainieren Arme und Beine, Haltung und Koordination. Und schulen gleichzeitig Ihr Rhythmusgefühl. Nur noch schnell die richtige Musik auflegen, und dann ... vamos! Übrigens: Die Übungen können Sie entweder immer mehrfach wiederholen oder auch einfach kombinieren.











Man braucht ein paar Monate intensiven Trainings, bis man ein bisschen Flamenco kann, aber dann ist er wirklich ein Fatburner!!!