Laufen

Joggen oder Walken?

Wüssten Sie auch gern, ob Joggen oder eher Walken das Richtige für Sie ist? Kommt darauf an, ob Sie abnehmen, sich entspannen oder etwas für die Gesundheit tun möchten.

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Joggen oder Walken - womit nehme ich am besten ab?

Sport verbrennt Kalorien - je mehr wir uns bewegen, desto mehr verbrauchen wir. Klar. Es ist also nicht in erster Linie die Art der Fortbewegung auf der Waage ausschlaggebend. Entscheidend ist die individuelle Balance zwischen Tempo und Trainingsdauer. Und die ist bei Fitten und Anfängerinnen unterschiedlich.

Einsteigerinnen sollten zu Beginn walken. Mit zunehmender Ausdauer kann man dann zu Nordic Walking oder Jogging übergehen. Der Grund: Wer abnehmen will, möchte Fett verbrennen. Ein untrainierter Körper muss aber erst lernen, wie er die Fettreserven anzapft. "Mit wachsender Fitness 'verlegt' der Körper dann ,dickere Versorgungsrohre' von den Fett- zu den Muskelzellen", so beschreibt es Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Folgen: Der Körper greift während des Sports immer schneller auf die Fettreserven als Energielieferanten zurück.
Um von dieser Anpassungsleistung des Körpers zu profitieren, sollte man aber mindestens 30 Minuten unterwegs sein. Nicht weil die Verbrennung der Fette dann erst startet, sondern weil sie ab dann so richtig auf Hochtouren läuft. Diese Trainingsdauer schaffen Anfängerinnen nur, wenn sie sich nicht gleich überfordern. Also: langsam anfangen mit Walking.
Sportlerinnen nehmen am effektivsten mit Joggen ab. Es ist nun mal die energieintensivste Sportart der drei Laufvarianten. "Zwar ist der Kalorienverbrauch bei Jogging und Walking ähnlich, wenn die Strecken gleich lang sind", erklärt Ausdauer-Experte Billy Sperlich vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Nur beim Walken brauchen wir viel länger für dieselbe Strecke. Mit Joggen geht's also einfach schneller.

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  • Text: Michaela Rose
    Foto: iStockphoto.com
Letzte Kommentare
  • BRIGITTE.de-Team
    am 19.01.11 um 12:02
    Liebe Nina,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihre Frage wird im aktuellen Balance-Heft (Heft 6/2010) als Fitness-Lüge beantwortet:

    "Joggen ist ein gutes Mittel gegen Cellulite - wie auch alle andern Ausdauersportarten. Stoffwechsel und Durchblutung werden angekurbelt, überflüssige Fettdepots verschwinden. Außerdem steigt der Testosteron-Level, auch das strafft das Bindegewebe. Sinnvoll gegen Orangenhaut ist zudem Muskelaufbau durch Krafttraining. Dadurch steigt auch der Grundumsatz, rund um die Uhr werden mehr Kalorien verheizt. Das alles hilft aber nur, wenn Sie auch dranbleiben: Schon nach wenigen inaktiven Wochen kehr das alte Hautbild zurück."

    Wir hoffen, dass Ihnen diese Antwort weiterhilft.

    Beste Grüße
    Ihr BRIGITTE.de-Team

  • Nina
    am 30.11.10 um 12:48
    Ich gehe seit kurzem auch joggen und freue mich, dass ich mich mit jedem Mal ein bißchen steigere. Nur hab ich ein Problem, man sagt zwar, dass Joggen die Muskeln strafft und das Bindegewebe, dass man Fett abbaut etc. aaaber ich habe auch gehört, dass joggen SCHLECHT für das Bindegwebe ist, bsp.: http://www.schoen-und-gesund.info/t/jogging/ Nun hab ich etwas aNgst davor, und versuche mit ganz engen Laufhosen und einem noch engeren BH jedes Vibrieren der Haut zu vermeiden. So läuft es sich aber auch ein wenig ungemütlicher. Nur will ich auf Nummer sicher gehen, kann mir selbst nämlich nicht vorstellen dass das Schöackern nicht nachtielig für das Gewebe ist. Was meint ihr? Ist das Schlackern beim joggen nun gut oder schlecht für die straffung der Haut bzw. des Körpers?
 
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